Es ist nämlich laut DSGVO eigentlich das Recht einer jeden Person, dass keine Falschinformationen über sie im Internet verbreitet werden – beziehungsweise diese auf Antrag gelöscht werden müssen. Google etwa hat entsprechende Möglichkeiten für die Suchmaschine. OpenAI, ebenso wie Microsoft, können das den Großen Sprachmodellen nicht in gleicher Form beibringen oder Aussagen verhindern. Möglich sei nur, Daten zu einem Beschwerdeführer zu filtern oder zu blockieren. Das beträfe dann laut OpenAI jedoch die gesamte Person, nicht nur die falschen Informationen.
Neben dem Recht auf Richtigstellung haben Menschen in der EU laut DSGVO auch das Recht auf Zugang zu den Informationen, die über sie gespeichert sind. Auch dem kann ein Anbieter eines KI-Chatbots beziehungsweise eines Großen Sprachmodells kaum nachkommen. Selbst wenn im Fall von Herrn Bernklau das Ausgangsmaterial, also die Zeitungsartikel, als Informationsquellen angegeben würden, sei der Trugschluss der KI noch immer nicht bereinigt.
Heißt also im Umkehrschluss, dass Chatbots und andere Textmodelle gar keine Daten über Personen verarbeiten und wiedergeben dürften, da nicht sichergestellt ist, dass diese korrekt sind.
Ne, heißt es nicht. Die Daten können ja falsch sein, genauso wie Artikel bei Google falsch sein können. Du musst aber dann einerseits das Recht haben, diese Falschinformationen löschen zu lassen und andererseits zu erfahren, was eine KI über dich weiß.
Stimme allen drei wesentlichen Thesen zu.
Es kann in meinen Augen nicht sein, dass ein LLM Quellen falsch interpretiert und man als Person nichts dagegen unternehmen kann. Wenn ich dann höre, dass KI Systeme in Sicherheitsrelevanten Themen eine Rolle spielen sollen, wäre das wohl ein Super GAU, wenn so etwas passiert und man nichts dagegen unternehmen kann.
„Sie dürfen hier nicht einreisen, unser System sagt, sie sind ein Kinderschänder.“
„Bin ich aber nicht?“
„Tut mir Leid, da können wir nichts machen“
Es ist nur erschreckend was China da veranstaltet und es missbraucht, aber der Kontinent ist leider jetzt dann so gut wie endgültig an die Chinesen verloren. Merke es selber auch immer wieder wenn ich mal in der DR Kongo, Ruanda oder im Tschad bin.
Selbst die Infrastruktur Projekte werden häufig über Kreditvergabe finanziert. Da bauen dann Chinesische Firmen Autobahnen, Zugstrecken etc finanziert aus Krediten die China an die jeweiligen Ländern vergeben hat. Man sichert sich dann gerne zusätzlich auch noch exklusive Nutzungsrechte usw.
Darüber lässt sich trefflich diskutieren. Habe paar Arbeitskollegen aus anderen Abteilugen mit denen ich regelmäßig spreche, die für uns im Niger oder Mali arbeiten und der Einfluss steigt nicht wirklich so stark wie man denkt bzw. ist selbst bei den Regierungen das Ganze durchaus kritisch zu betrachten. Auch muss man da das Institut der Amis durchaus hinterfragen, weil diese nicht wirklich breit aufgestellt sind und schon in der Vergangenheit gerne mal aufgeschreckt haben, was die Thematik anging, obwohl es keinen wesentlich Grund gab.
Klar muss man das Ganze kritisch betrachten, aber sobald wieder die Franzosen, Amis oder wer anders vermehr Waffen liefern, wird sich die Stimmung dort auch wieder ändern.