Exakt.
Aber darum hat Berlin ja wieder verbeamtet und macht richtig Druck, dass man das asap macht.
Wollen irgendwie alle aus dem öffentlichen Dienst haben.
Hast halt nur bis 2026 Zeit, danach ist die Übergangsphase vorbei.
Hast du da ne Quelle? Ist das inklusive Rente, Krankenversicherung, etc?
Der Plan war, dass man, um niemanden zu benachteiligen, Kompensationszahlungen erhält, um in der aktiven Angestelltenzeit das Geld reinzuholen, was der Beamte in der Pension erhält.
Darum war das nicht Beamten Modell auch so teuer.
Ich kenne nur Rechnungen der Gewerkschaften dazu, als das damals aus verhandelt wurde.
Okay, danke. Ohne Quelle ist das für mich einfach ne haltlose Behauptung. Da ja auch überhaupt nicht bekannt ist, was und wie man das berechnet.
Allein wegen der Rentenversicherung macht das Sinn. Vorausgesetzt, die Angestellten/Beamten sollen das gleiche netto verdienen (sonst wäre es ja de facto eine Gehaltskürzung, was nicht vergleichbar wäre).
Bei Beamten wird die Rente bzw. Pension nachgelagert bezahlt. Es werden keine Rücklagen gebildet sondern der Staat garantiert, in 30 Jahren die Pension zu zahlen.
Würde man einen Beamten als Angestellten anstellen, müsste man bereits jetzt den Anteil an der Rentenversicherung zahlen, dafür spart man in 30 Jahren die Pensionszahlungen.
Wenn erst einmal alle Beamte auf Angestellte umgestellt sind, ist es für den Staat wieder mehr oder weniger egal. Bis dahin zahlt der Staat doppelt (Pensison für die alten Beamte und Rentenbeiträge für die neuen Angestellten).
Der Staat würde nur etwas sparen, wenn das Brutto gleich bleiben würde - einfach weil dann die Staatsangestellten weniger verdienen und man so das Gehalt kürzt.
Aber würde der Staat nicht auch tendenziell weniger in die Rentenkassen einbezahlen als jetzt für die Pension? Oder gleicht sich das aus, weil das Rentensystem subventioniert wird?
Ja schon. Bei gleichem netto wird die Rente niedriger ausfallen als die Pension, also wird der Staat insgesamt auch weniger einzahlen müssen (auf Kosten der Angestellten). Am grundsätzlichen Effekt sollte sich aber nichts wesentlich ändern
Also, Vertrauen vorausgesetzt auch ohne Quelle
In Berlin war es lange so:
Bundesländer verbeamten auf a13
Lehrer im normalen Zustand Bayern wurden als Zeitzeitbeschäftigte mit Zeitverträgen in absurden Gehaltsklassen gelassen, zb e11
Berlin hatte die Verbeamtung nicht, darum war deren Modell folgednermaßen:
Neue Lehrkräfte kommen auf e13 und sofort Stufe 5
Außer du hattest schon Anrechnungsjahre, dann wurde das anders gerechnet.
Somit wurde aber gewährleistet, dass du eine gleichwertige Bezahlung hattest als Nicht-Beamter zu Beamtenländern.
Als dann die Verbeamtung in berlin durch war, haben sie ein Modell vorgeschlagen:
Entweder du lässt dich verbeamten oder du bleibst Angestellter in der Position und bekommst eine Kompensationszahlung in deinen Arbeitsjahren, um das Pensionsmodell auszugleichen.
Sprich 300 Brutto ca mehr jeden Monat bis zru Rente.
Das haben sie jetzt gestrichen aufgrund von Haushaltslöchern, aber sagen weiterhin: verbeamte dich.
Sie haben es vorher als Nullsummenspiel verkauft, aber man merkt,sie wollen unbedigt die Verbeamtung durchbekommen.
Also für Leute, die sagen, Verbeamtung sei teurer, das ist in Berlin die Lösung.
Jo wtf. 16 Jahre schön 5-6K im Monat abgegriffen und das Land macht nichts. What the hell bin ich lesend???
Das Oberverwaltungsgericht bezeichnete »das jahrelange Untätigbleiben des Antragsgegners im vorliegenden Fall zwar in der Tat (als) nicht nachvollziehbar«. Gründe dafür, warum das Land eine amtsärztliche Untersuchung nicht schon früher angeordnet habe, seien für die Untersuchungsanordnung aber irrelevant.
Die amtsärztliche Untersuchung diene dem Zweck festzustellen, ob ihre Dienstfähigkeit wieder voll hergestellt werden könne – oder ob sie in den Ruhestand versetzt werden müsse
Tja, wenn man das System ausnutzt.
Zusätzlich kritisierte die Beamtin, dass eine psychische Untersuchung einen Eingriff in ihr Persönlichkeitsrecht darstelle. Die OVG-Richter wiesen auch diesen Punkt zurück, da es konkrete Anhaltspunkte für das Vorliegen einer psychischen Erkrankung gebe. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.
Nett, wie dreist man noch sein kann
Aber verbeamtet sein lohnt sich doch nicht mehr :sucukmiteiface
was für ein schwachsinn. es gibt immer irgendwelche dullis, die lücken ausnutzen. bin mir nicht sicher, ob ich hier nicht sogar geschrieben habe, dass es nach meiner wahrnehmung mehr langzeit AU gibt, als in der freien wirtschaft - aber das sollte man wohl eher mit zahlen belegen, ist ja nur subjektiv aus den erzählungen meiner frau.
ich habe auch nie gesagt, dass es sich nicht lohnt. habe nur widersprochen, dass es nur vorteile hat verbeamtet zu sein. es hat vor und nachteile
e/ Nachrichten aus Deutschland - #5734 von sucukmitei
hier hatte ich es geschrieben respektive langzeit AU.
ich will mal diese zwei sätze aus einem handelsblatt kommentar (der nutzloser und falscher nicht sein könnte) teilen, weil er auf den punkt bringt, was für absolut menschenfeindliche prioritäten bei diesen konservativen lobbymedien mittlerweile herrschen.
Die unangenehmen Wahrheiten müssen endlich auf die Alltagsagenda von Schwarz-Rot. Eine davon lautet: Ohne harten Verzicht wird es nicht gehen, sei es im Sozialstaat, in der Gesundheit, der Pflege, der Rente, im Staats- und Beamtenapparat, sei es, am Ende, vielleicht auch bei den Reichen.
am ende, wenn alle anderen auf alles verzichtet haben, müssen vielleicht auch die reichen etwas beitragen.
davon ab natürlich alles falsch darin. das sparen und kürzen an jeder stelle ist buchstäblich der kern der probleme und macht das land kaputt. deutschland lebt nach wie vor weit unter seinen verhältnissen.
Aber erst ganz am Ende!
Vielleicht. Du darfst die doch nicht anfassen, sonst sind die alle in drei Sekunden nicht mehr in Deutschland. Alle weg, einfach so. DANKE DEUTSCHLAND!
Haha die geilen Reichen!
würde jeden, der deutschland aus steuergründen verlässt einreiseverbot erteilen.
Wieso? Lassen doch schön Wegzugsteuer hier. Sollen sie sich doch alle auf einem Fleck tummeln