Grundlegend halte ich verbeamtung für einige Berufsgruppen für richtig und wichtig. Jedoch sollte hier dringend reformiert werden und mehr ein leistungsgedanke etabliert werden. Ein Lehrer welcher 10 Jahre sich den Arsch an einer Schule oder im Job aufreißt verdient am Ende praktisch genau das gleiche wie der Kollege der 9 von 10 Jahren krank war. Das ist ja z.b in der Verwaltung noch extremer. Sowas darf halt nicht sein. Da werden zuviele resoucen für „lowperformer“ die sich auf den stellen und ihren Status ausruhen.
ich finde eher, dass es zu unattraktiv ist mittlerweile verbeamtet zu werden.
hat halt vor und nachteile, daher ist mir das irgendwie relativ egal. die meisten schauen sich halt nur die vorteile an.
ansonsten das was trollface sagt. mmn. kann man GUTE lehrer nicht hoch genug bezahlen. können von mir aus auch 200k im jahr verdienen. problem ist halt, dass man hier wohl kaum differenzieren kann bei dem system.
gute lehrer haben rückwirkend so einen unterschied gemacht
beamte sind gut.
bund der steuerzahler ist ein radikaler lobbyverband und sollte mindestens ignoriert besser noch bei jeder gelegenheit geächtet werden.
thanks for coming to my ted talk.
Bei deinem Gehalt und Gedanke, kein Wunder.
Für kein Geld der Welt verzichte ich auf mein Streikrecht!!!11
auch unabhängig vom gehalt. sehe das ja bei meiner frau. werden ewig lange keine neuen stellen ausgeschrieben, dann kommst du nicht hoch. machst jahrelang schon tätigkeiten für die du quasi nicht bezahlt wirst, wenn du es aber nicht machst, brauchst dich auf eine neue stelle gar nicht bewerben, weil du sie dann eh nicht bekommst.
bei ihr auch 41std. woche.
dann haben die extrem viele die langzeit AU sind, habe ich so auch noch nirgends mitbekommen. dann kommen mütter nach 20 jahren zurück und wissen nicht mal wie man einen PC anmacht, werden aber mit zwei stufen höher vergütet, können nach 2 jahren einarbeitung, aber nicht im ansatz das, wofür sie bezahlt werden. die stellen sind dann ja trotzdem „besetzt“, so dass keiner eingestellt wird/die entsprechende A stufe bekommt.
nur paar dinge, die mir adhoc einfallen.
klar gibt es auch vorteile, aber das hält sich dann insgesamt die waage
Das wird schon zu teilen stimmen (nicht überall, aber doch öfters), allerdings ist es jetzt nicht so, als wäre es als Angestellter bei einer Behörde groß anders. All die Punkte greifen dort auch, ob angestellt oder verbeamtet (die meisten sind allerdings angestellt bei den städtischen Behörden).
holt man wieder die abgedroschensten anekdoten raus über beamte, während man selbst im büro am casual friday mit den nerf-guns verstecken spielt und natürlich höchst produktiv für sein geld arbeitet :D
Keiner der von dir genannten Dinge habe ich je als Beamter erlebt.
Bleibt also eine anekdotische Evidenz.
Das Beamtentum bietet im Vergleich zu einer äquivalenten Tarifstelle nur Vorteile
Bin bisher die Verbeamtung umgangen, aber werde wohl nächstes Jahr in Berlin es machen, weil der Senat alles immer unattraktiver für Angestellte im öffentlichen Dienst macht.
Sollte die gesamte Verbeamtung für Lehrer aufgehoben werden, dann müssen massive Gehaltserhöhungen her und ganz feste Investitionen in die Infrastruktur und ins Personal, ansonsten macht das niemand mehr.
Man hat für Berlin übrigens ausgerechnet, dass die Verbeamtung nicht mehr kostet als Leute im öffentlichen Dienst gleich zu bezahlen wie in anderen Bundesland.
absolutes laienwissen, aber ist es überhaupt möglich, beamte politisch einfach aus dem beamtenstand zu heben?
mal abgesehen davon, dass das ohnehin keine partei im kreuz hätte, alle wählenden lehrkräfte auf einmal zu verprellen.
In Berlin wurde die Verbeamtung schon mal aufgehoben. Heißt: Alle die verbeamtet waren, behalten den Status, alle anderen sind angestellte. Wurde dann aber wieder eingeführt.
so kenne ich es auch und hab es auch so von der bahn/post in erinnerung: die beamten bleiben in diesem status bis zur pension, es kommen nur keine neuen hinzu.
Exakt.
Aber darum hat Berlin ja wieder verbeamtet und macht richtig Druck, dass man das asap macht.
Wollen irgendwie alle aus dem öffentlichen Dienst haben.
Hast halt nur bis 2026 Zeit, danach ist die Übergangsphase vorbei.
Hast du da ne Quelle? Ist das inklusive Rente, Krankenversicherung, etc?
Der Plan war, dass man, um niemanden zu benachteiligen, Kompensationszahlungen erhält, um in der aktiven Angestelltenzeit das Geld reinzuholen, was der Beamte in der Pension erhält.
Darum war das nicht Beamten Modell auch so teuer.
Ich kenne nur Rechnungen der Gewerkschaften dazu, als das damals aus verhandelt wurde.
Okay, danke. Ohne Quelle ist das für mich einfach ne haltlose Behauptung. Da ja auch überhaupt nicht bekannt ist, was und wie man das berechnet.
Allein wegen der Rentenversicherung macht das Sinn. Vorausgesetzt, die Angestellten/Beamten sollen das gleiche netto verdienen (sonst wäre es ja de facto eine Gehaltskürzung, was nicht vergleichbar wäre).
Bei Beamten wird die Rente bzw. Pension nachgelagert bezahlt. Es werden keine Rücklagen gebildet sondern der Staat garantiert, in 30 Jahren die Pension zu zahlen.
Würde man einen Beamten als Angestellten anstellen, müsste man bereits jetzt den Anteil an der Rentenversicherung zahlen, dafür spart man in 30 Jahren die Pensionszahlungen.
Wenn erst einmal alle Beamte auf Angestellte umgestellt sind, ist es für den Staat wieder mehr oder weniger egal. Bis dahin zahlt der Staat doppelt (Pensison für die alten Beamte und Rentenbeiträge für die neuen Angestellten).
Der Staat würde nur etwas sparen, wenn das Brutto gleich bleiben würde - einfach weil dann die Staatsangestellten weniger verdienen und man so das Gehalt kürzt.
Aber würde der Staat nicht auch tendenziell weniger in die Rentenkassen einbezahlen als jetzt für die Pension? Oder gleicht sich das aus, weil das Rentensystem subventioniert wird?