Nachrichten aus Deutschland

Ich musste es zwei Mal lesen, ob ich das Geschriebene auch wirklich verstanden habe, was die Gemeinde fordert.

Ey, Veranstalter, ich will Geld von dir. 7,8k €, aber das Geld nehme ich nur an, wenn du darauf verzichtest, das Geld zurückzufordern, wenn es gerichtlich nicht zulässig gewesen wäre.

Stell dir vor, du willst im Garten ein großes Sommerfest machen, um allen zu zeigen: „Wir sind nett und mögen keine bösen Sachen.“
Der Garten gehört aber deinem Nachbarn.
Letztes Jahr durfte dein Fest dort einfach so stattfinden.
Dieses Jahr sagt der Nachbar: „Klar, aber nur, wenn du mir ganz viel Taschengeld gibst und versprichst, dass du es nie zurückhaben willst – egal, was passiert.“
Das fand der „Garten-Schiedsrichter“ (das Gericht) unfair und sagte: „Du darfst den Garten wieder so nutzen wie früher.“
Jetzt kannst du dein Sommerfest machen, und vielleicht kommen sogar bekannte Musiker, um mitzufeiern.

es ist einfach nur noch traurig, dass so etwas heutzutage noch sein kann. willkommen im 15. jahrhundert

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weiss einer wie viele millionen der arme als abfindung bekommen wird?

werden bestimmt so 2 mio sein

Der hat noch bis 2027 Vertrag. Bestimmt hängt der noch so lange am Rockzipfel

Der 61-Jährige soll den Konzern noch solange führen, bis ein Nachfolger gefunden wurde, sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). „Die Suche nach einem neuen Bahnchef, einer neuen Bahnchefin hat mit diesem Augenblick begonnen.“

Ja? Hat mit meiner Aussage ja nur geht so zu tun.

Ich kann mir gut vorstellen, dass seine Abfindung nicht (viel) niedriger ausfallen wird als das, was er bis Ende 2027 (?) verdient hätte.

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ohne Bonuszahlungen. Lutz bekam 2024 insgesamt ein Gehalt von 1,42 Millionen Euro, seine Abfindungssumme läge zwischen 2,4 und 2,8 Millionen Euro.

Ist den Lutz das Problem oder die Rahmenbedingungen?
Oder anders gefragt, kann da wirklich ein ‚besserer‘ so viel mehr rausholen, wenn er ständig neue Vorgaben der Politik bekommt und gleichzeitig jedes Planungs- und Bauverfahren direkt aus der Hölle geboren ist?

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Glaube es liegt nur bedingt an der Personalie. Der politische Wille muss vorhanden sein und eigentlich bedarf es radikaler Maßnahmen und die Bahn müsste neu aufgestellt werden.

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Für mich ist Lutz ein nicht unerheblicher Teil des Problems. Vor 6 Jahre noch groß Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit verkündet, dann ständig „bis Ende des Jahres schreiben wir schwarze Zahlen!“. Der war jetzt X Jahre Chef und die Bahn wird von Jahr zu Jahr teilweise deutlich schlechter.

Ja klar, aber wird das mit wem anders besser?

Zum Beispiel die Trasse Ruhrgebiet - Berlin, zwischen Minden und Hannover teilweise nur zweispurig und chronisch überlastet.

Hier wird seid Jahren der trassenferne Neubau durch das Wesergebierge inklusive Tunnelbauten durch alte Bergwerksbereiche geplant. Kann noch Jahrzehnte dauern .
Wird ein neuer Chef den politischen Rückhalt haben hier, zur Not mit Enteignungen, den trassennahen und schneller umsetzbaren Ausbau zu forcieren?

Das wird dir niemand beantworten können, weil Glaskugel und so. @anon67945801 hat schon recht damit, dass Lutz, der seit 1994 bei der Bahn ist, mitverantwortlich ist. Und zeitgleich muss unser Bundesverkehrsminister und generell die Regierung liefern. Kein Wischiwaschi am 22.09 und danach. Ist nur die Frage, wie schnell und konsequent dann der „neue“ Plan angegangen wird von den Leuten. Also um deine erste Frage zu beantworten. Beides - Lutz und die Rahmenbedingungen ;)

für die bahn ist es einfach der tot, dass alle 4 jahre eine andere regierung am werk ist und keine konstanz rein kommt. da ists egal, wer davor steht. alleine die aussagen vom jetzigen verkehrsminister (so nach dem motto, wir wollen jemanden, der das macht was wir sagen) zeigt das doch schon.
wenn sich alle 4 jahre die strategie ändert, dann wirds so oder so nix.
zuletzt „generalsanierungen sind das beste“, dann kommt die neue regierung, die wieder alles anders machen will.
mit blick darauf wie aufwendig die internen prozesse sind, bezogen auf die einplanung von sperrungen, anpassung der fahrpläne (jahre im voraus), etc., ist ein ständiger wechsel der strategie, ohne das der kunde leidet, eigentlich nicht umsetzbar.

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Die arme schwache DB ein handlungsunfähiger Spielball der großen bösen Politik.

riesen kommentar, danke dafür

Ja tut mir leid war etwas sehr zynisch. Bin aber ehrlich gesagt nicht der Meinung, dass die wechselnden Regierungen so einen großen impact haben. Dafür wird es doch nur kontinuierlich schlechter. Oder gibt es da wirklich kausale Zusammenhänge bzgl Finanzierungen oÄ die das belegen?

Also den größten Zerfall hatte die Bahn unter 16 Jahren CDU unter Merkel. Also das Argument ist einfach absolut hinfällig. Wir hatten die letzten Jahre erst einen wirklichen Wechsel der Regierungen. Und wir sind nach wie vor nicht in Amerika. Wenn sich da für langfristige Strategien entschieden werden grätscht eine Folgeregierung da meines Erachtens nach nicht brachial dazwischen. Die Auswirkungen musst du mir mal aufzeigen

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hab mich mit der situation bzw. dem plan des verkehrsministers auseinandergesetzt.
muss ich entschuldigen für den letzten post. meine aussage stütze sich darauf, dass ich einen falschen stand hatte, was den plan bzgl. der generalsanierungen anging. ich war der meinung, dass das konzept wieder komplett eingestampft werden soll. deshalb nochmal sorry!
bin gespannt, was eine neubesetzung bringen wird (auch wenn ich nicht viel erwarte)