für die bahn ist es einfach der tot, dass alle 4 jahre eine andere regierung am werk ist und keine konstanz rein kommt. da ists egal, wer davor steht. alleine die aussagen vom jetzigen verkehrsminister (so nach dem motto, wir wollen jemanden, der das macht was wir sagen) zeigt das doch schon.
wenn sich alle 4 jahre die strategie ändert, dann wirds so oder so nix.
zuletzt „generalsanierungen sind das beste“, dann kommt die neue regierung, die wieder alles anders machen will.
mit blick darauf wie aufwendig die internen prozesse sind, bezogen auf die einplanung von sperrungen, anpassung der fahrpläne (jahre im voraus), etc., ist ein ständiger wechsel der strategie, ohne das der kunde leidet, eigentlich nicht umsetzbar.
Die arme schwache DB ein handlungsunfähiger Spielball der großen bösen Politik.
riesen kommentar, danke dafür
Ja tut mir leid war etwas sehr zynisch. Bin aber ehrlich gesagt nicht der Meinung, dass die wechselnden Regierungen so einen großen impact haben. Dafür wird es doch nur kontinuierlich schlechter. Oder gibt es da wirklich kausale Zusammenhänge bzgl Finanzierungen oÄ die das belegen?
Also den größten Zerfall hatte die Bahn unter 16 Jahren CDU unter Merkel. Also das Argument ist einfach absolut hinfällig. Wir hatten die letzten Jahre erst einen wirklichen Wechsel der Regierungen. Und wir sind nach wie vor nicht in Amerika. Wenn sich da für langfristige Strategien entschieden werden grätscht eine Folgeregierung da meines Erachtens nach nicht brachial dazwischen. Die Auswirkungen musst du mir mal aufzeigen
hab mich mit der situation bzw. dem plan des verkehrsministers auseinandergesetzt.
muss ich entschuldigen für den letzten post. meine aussage stütze sich darauf, dass ich einen falschen stand hatte, was den plan bzgl. der generalsanierungen anging. ich war der meinung, dass das konzept wieder komplett eingestampft werden soll. deshalb nochmal sorry!
bin gespannt, was eine neubesetzung bringen wird (auch wenn ich nicht viel erwarte)
Ich bin biased, aber mich interessiert trotzdem eure Meinung:
Wenn ich mir so die Foristen anschaue, was ich eigentlich meistens vermeide, wird mir echt übel. Mal Butte bei die Fische: Wie steht ihr denn selbst so zur „Entbeamtung“ der Lehrkräfte? Was spricht für euch dafür, was dagegen? Ich persönlich war früher (auch als ich schon Lehrer war) für eine einheitliche Einzahlung in die Kassen etc. Mittlerweile hat sich meine Ansicht in der Hinsicht allerdings geändert und ich würde andere Modelle eher bevorzugen. Hier geht es ja aber nicht nur um die Sozialabgaben, sondern ganz generell um den Beamtenstatus.
Also, wie seht ihr das?
edit: Welt-Link ist Schmutz, i know. Hab ihn auf Grund der Kommentarsektion extra ausgewählt. Auch andere Medien berichten darüber.
Grundlegend halte ich verbeamtung für einige Berufsgruppen für richtig und wichtig. Jedoch sollte hier dringend reformiert werden und mehr ein leistungsgedanke etabliert werden. Ein Lehrer welcher 10 Jahre sich den Arsch an einer Schule oder im Job aufreißt verdient am Ende praktisch genau das gleiche wie der Kollege der 9 von 10 Jahren krank war. Das ist ja z.b in der Verwaltung noch extremer. Sowas darf halt nicht sein. Da werden zuviele resoucen für „lowperformer“ die sich auf den stellen und ihren Status ausruhen.
ich finde eher, dass es zu unattraktiv ist mittlerweile verbeamtet zu werden.
hat halt vor und nachteile, daher ist mir das irgendwie relativ egal. die meisten schauen sich halt nur die vorteile an.
ansonsten das was trollface sagt. mmn. kann man GUTE lehrer nicht hoch genug bezahlen. können von mir aus auch 200k im jahr verdienen. problem ist halt, dass man hier wohl kaum differenzieren kann bei dem system.
gute lehrer haben rückwirkend so einen unterschied gemacht
beamte sind gut.
bund der steuerzahler ist ein radikaler lobbyverband und sollte mindestens ignoriert besser noch bei jeder gelegenheit geächtet werden.
thanks for coming to my ted talk.
Bei deinem Gehalt und Gedanke, kein Wunder.
Für kein Geld der Welt verzichte ich auf mein Streikrecht!!!11
auch unabhängig vom gehalt. sehe das ja bei meiner frau. werden ewig lange keine neuen stellen ausgeschrieben, dann kommst du nicht hoch. machst jahrelang schon tätigkeiten für die du quasi nicht bezahlt wirst, wenn du es aber nicht machst, brauchst dich auf eine neue stelle gar nicht bewerben, weil du sie dann eh nicht bekommst.
bei ihr auch 41std. woche.
dann haben die extrem viele die langzeit AU sind, habe ich so auch noch nirgends mitbekommen. dann kommen mütter nach 20 jahren zurück und wissen nicht mal wie man einen PC anmacht, werden aber mit zwei stufen höher vergütet, können nach 2 jahren einarbeitung, aber nicht im ansatz das, wofür sie bezahlt werden. die stellen sind dann ja trotzdem „besetzt“, so dass keiner eingestellt wird/die entsprechende A stufe bekommt.
nur paar dinge, die mir adhoc einfallen.
klar gibt es auch vorteile, aber das hält sich dann insgesamt die waage
Das wird schon zu teilen stimmen (nicht überall, aber doch öfters), allerdings ist es jetzt nicht so, als wäre es als Angestellter bei einer Behörde groß anders. All die Punkte greifen dort auch, ob angestellt oder verbeamtet (die meisten sind allerdings angestellt bei den städtischen Behörden).
holt man wieder die abgedroschensten anekdoten raus über beamte, während man selbst im büro am casual friday mit den nerf-guns verstecken spielt und natürlich höchst produktiv für sein geld arbeitet :D
Keiner der von dir genannten Dinge habe ich je als Beamter erlebt.
Bleibt also eine anekdotische Evidenz.
Das Beamtentum bietet im Vergleich zu einer äquivalenten Tarifstelle nur Vorteile
Bin bisher die Verbeamtung umgangen, aber werde wohl nächstes Jahr in Berlin es machen, weil der Senat alles immer unattraktiver für Angestellte im öffentlichen Dienst macht.
Sollte die gesamte Verbeamtung für Lehrer aufgehoben werden, dann müssen massive Gehaltserhöhungen her und ganz feste Investitionen in die Infrastruktur und ins Personal, ansonsten macht das niemand mehr.
Man hat für Berlin übrigens ausgerechnet, dass die Verbeamtung nicht mehr kostet als Leute im öffentlichen Dienst gleich zu bezahlen wie in anderen Bundesland.
absolutes laienwissen, aber ist es überhaupt möglich, beamte politisch einfach aus dem beamtenstand zu heben?
mal abgesehen davon, dass das ohnehin keine partei im kreuz hätte, alle wählenden lehrkräfte auf einmal zu verprellen.
In Berlin wurde die Verbeamtung schon mal aufgehoben. Heißt: Alle die verbeamtet waren, behalten den Status, alle anderen sind angestellte. Wurde dann aber wieder eingeführt.
so kenne ich es auch und hab es auch so von der bahn/post in erinnerung: die beamten bleiben in diesem status bis zur pension, es kommen nur keine neuen hinzu.