Nachrichten aus Deutschland

also mit der ersten „stadtbild“-aussage hatte er ja nun explizit gar keinen punkt. den sollten andere nachliefern.

mit der „erklärten“ aussage über ausreisepflichtige, nicht arbeitende (übrigens auch ohne erlaubnis dazu) menschen hat er natürlich insofern einen punkt, dass es die gibt.

was jetzt der beste umgang damit wäre da wären er und ich wahrscheinlich nicht einer meinung.

weiß nicht, ob es hier auch um den bruder des tiergarten-opfers ging oder in einem anderen thread, aber die familie war scheinbar jahre hier ohne perpektive und arbeitserlaubnis (?). keine ahnung, wie alt die kinder sind, aber was sollen die nach all den jahren in georgien? das ist einfach staatliches scheitern. mal von den sicherheitspolitischen implikationen abgesehen.

Werde das nächstes Mal als „Übertreibung“ kennzeichnen. Aber stimmt, neben den Ausländern sind vor allem Arbeitslose Schuld. Ich hoffe, du verstehst, worum es mir in der Aussage geht.

Es gibt also KEINEN Grund, weshalb die AfD groß geworden sein könnte? Nur die Argumentation mit Fakten als Gegenseite?

das Problem hat mehrere Ursachen, das ist denke ich hinreichend bekannt. Ich habe ja auch geschrieben, dass es ein Faktor ist und nicht der eine.

Übrigens: Du wirkst in deinem „Diskussionsstil“ sehr festgefahren, wie mehrere Protagonisten hier. Mein persönlicher Eindruck ist, dass du andere Perspektiven nur sehr schwer zulassen kannst - ebenfalls ein generelles Problem, das die Gesellschaft eher auseinandertreibt, ein richtiger Diskurs ist so auf Dauer nicht möglich.
Schönen Tag noch :-)

Du hast es als einen WESENTLICHEN Faktor beschrieben. Und dein „Beweis“ dafür ist dann, dass die AfD stark geworden ist. Da empfinde ich meine Frage, ob es denn dafür keine anderen Gründe geben könnte, schon gerechtfertigt. Hast du nun aber selbst bestätigt. Also war in deiner ursprünglichen Aussage wohl einfach viel Gefühl. Auch okay.

Übrigens: wenn man nur seine Meinung irgendwo reinrotzt und sich bei Gegenrede dann wieder verpieselt, sollte man nicht überr einen richtigen Diskurs schwadronieren. :-)

Naja, generell macht eine Diskussion auch nur dann Sinn, wenn beide Parteien prinzipiell bereit sind, ihre Position aufzugeben. Ansonsten ist es ein Schlagabtausch, bei dem sich nichts tut.

Mich würde allerdings brennend interessieren, ob ihr in euren Heimatstädten, Dörfern oder Provinzen keine Veränderung der Kulturen bemerkt habt. Ganz ohne Bewertung.

ich hatte das gestern schon im anderen thread und auch vorher schon ein paar mal beschrieben.

anstatt sich konsequent auf eine faktenbasierte analyse zu verlassen und das thema abzuwürgen, wenn es zu weit geht, bestätigen die konservativen parteien die „gefühlten wahrheiten“ der rechtsaußenwähler. damit zerstört man sich am ende nur selbst.

ist in frankreich und italien passiert. momentan eindrucksvoll kann man das in england sehen.

die tories sind seit 190 (!) jahren eine der beiden bestimmenden parteien in england und werden zumindest laut aktuellen umfragen (beim britischen wahlsystem) nach der nächsten wahl praktisch keine rolle mehr spielen.

ein merz müsste sich hinstellen und sagen: es reicht. wir arbeiten an echten lösungen und perspektiven für die menschen. aber die spd hat man ja gleich abgewürgt.

Aus’m Pott kann ich es bestätigen.
Es entstehen quasi Parallelgesellschaften, bspw. Essen.

Innenstadt wird von vielen bemieden, während man in Rüttenscheid unterwegs ist. In die Innenstadt geht quasi der Alt-Essener kaum jemand mehr.

hier mal was aus einem europäischen land mit wachsender wirtschaft und zumindest noch halbwegs stabilen politischen verhältnissen (~60% in umfragen für die klassischen zwei großen parteien).

sozialdemokraten in spanien… einfach komplett wild. müsst ihr euch mal vorstellen. die machen in vielerlei hinsicht das gegenteil (!) von uns und haben damit das gegenteilige ergebnis: (halbwegs) erfolg.

wild. wild wild wild. kann gar nicht sein.

:exploding_head:

1 Like

Nein. Was sich verändert hat, ist eine deutlich erhöhte Sichtbarkeit von Armut.

Zu den Polizeistatistiken von oben:
Die Zahlen sind nur der Arbeitsnachweis der Polizei. Es werden lediglich Tatverdächtige genannt. Kein Einziger war zum Zeitpunkt seiner Aufnahme in die Statistik verurteilt.

Es ist, wie oben schon erwähnt, wissenschaftlicher Konsens, dass die Polizei Menschen mit nicht „Bio-Deutschem“ Aussehen häufiger verdächtigt und diese ebenso viel häufiger angezeigt werden.

(es gibt erste Hinweise darauf, dass dies auch für Verurteilungen durch Gerichte gilt. Da ist mir die Datenlage aber noch viel zu dünn und oft fehlt Vergleichbarkeit. Ich erwähne es trotzdem mal)

Polizeistatistiken IMMER mit vorsicht genießen.
Und was man von der Frankfurter Polizei (mindestens einzelnen Dienststellen) halten kann, sollte hinlänglich bekannt sein.

1 Like

Es wird langsam Zeit, dass hier alle beteiligten Mal etwas durchatmen und an ihrem Diskussionsstil arbeiten. Dieses passiv Aggressive von allen Seiten hilft niemandem. Wenn sich das nicht bessert, dann werde ich sanktionieren müssen.

ist das hier 1 Lösung?

edit: Provokation von kid gelöscht. Letzte Warnung.

noch ein nachtrag, weil noch mehr „faust auf’s auge“ kaum geht und ich gerade in dem schwung bin, artikel zu teilen, wie es auch besser ginge:

die debatte wurde damals ja selbst hier für ein paar optimistische tage mal geführt, bevor der geniale ex-finanzminister, jetzt lobbyist, das abgewürgt hat.

wohlgemerkt die erfolgreichste EU volkswirtschaft der letzten jahre.

Ist das nicht Malta und Irland?

Komplett wild ist eher deine Argumentation. Jetzt ist wirtschaftswachstum auf einmal ein Maß dafür, wie gut es den Menschen geht? In deinem eigenen Link steht doch, dass die Spanier seit 2021 quasi nicht mehr Geld zur Verfügung haben, weil die Inflation alles auffrisst. Inflationsbereinigt immer noch unter dem vor Corona. Das ist genau das, was du für Deutschland für vieles verwantwortlich gemacht hast, auch den Aufstieg der afd - weil es den Menschen zum Teil auch schlechter geht, als vor Corona. Und jetzt ist Spanien auf einmal ein Vorbild?

Klar ist man da auf Migration angewiesen, wie auch bei uns haben halt viele „Einheimische“ keine Lust auf schlecht bezahlte und harte Jobs, etwa in der Landwirtschaft.

Aber nur weil Spanien (durch billige Arbeitskräfte) grade ein starkes Wirtschaftswachstum hat, ist das ein Erfolgsmodell, wenn bei den Bürgern nichts ankommt?
Zumal dort die gleichen „Probleme“ entstehen wie Wohnraummangel

2 Like

verzeihung, „große“ volkswirtschaft.

glaube irland stimmt nicht mal. deutschland ist zu groß, um seine wirtschaft auf nicht-gezahlte steuern anderer länder auszurichten. irland braucht ja praktisch schon die größten konzerne der welt dafür.

Mal was erfreuliches:

1 Like

Ja alles gentrifiziert hier durch die Schwaben. Gefühlt hört man Englisch und Französisch öfter als Deutsch.

die löhne lagen, in dem fast 1 jahr alten artikel, tatsächlich über den vor-coronawerten. da kommt deutschland jetzt momentan gerade hin. die einkommen nicht, weil die spanier eben „oben“ die steuern erhöht haben.

ja, die entwicklung dort ist besser (zumindest für die überwältigende mehrheit der menschen). wir reden von riesigen volkswirtschaften. 1-2% sind gewaltige unterschiede. die rechtspopulisten dort haben 8-9% weniger als afd.

spanien hat immer noch eine viel zu hohe arbeitslosigkeit, aber sie sinkt.

ich sag auch nicht, dass das ein paradies ist. „besser als deutschland“ heißt ja nicht mal mehr „gut“. wir sind gerade in der längsten rezession der nachkriegsgeschichte! aber es wird dort objektiv bessere politik gemacht.

Das Spiel hat btw. Nichts mit Menschen mit dunkler Hautfarbe zu tun.

geht es um den Schornsteinfeger?