Nachrichten aus Deutschland

Mal was erfreuliches:

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Ja alles gentrifiziert hier durch die Schwaben. GefĂŒhlt hört man Englisch und Französisch öfter als Deutsch.

die löhne lagen, in dem fast 1 jahr alten artikel, tatsĂ€chlich ĂŒber den vor-coronawerten. da kommt deutschland jetzt momentan gerade hin. die einkommen nicht, weil die spanier eben „oben“ die steuern erhöht haben.

ja, die entwicklung dort ist besser (zumindest fĂŒr die ĂŒberwĂ€ltigende mehrheit der menschen). wir reden von riesigen volkswirtschaften. 1-2% sind gewaltige unterschiede. die rechtspopulisten dort haben 8-9% weniger als afd.

spanien hat immer noch eine viel zu hohe arbeitslosigkeit, aber sie sinkt.

ich sag auch nicht, dass das ein paradies ist. „besser als deutschland“ heißt ja nicht mal mehr „gut“. wir sind gerade in der lĂ€ngsten rezession der nachkriegsgeschichte! aber es wird dort objektiv bessere politik gemacht.

Das Spiel hat btw. Nichts mit Menschen mit dunkler Hautfarbe zu tun.

geht es um den Schornsteinfeger?

Besser als Deutschand stimmt außerdem nicht. Dass die Wirtschaft wĂ€chst ist natĂŒrlich besser, klar. Aber wir gehen ja hier von einem ganz anderen Niveau aus. Spanien hatte (und hat) ein ganz anderes Lohnniveau, hatte auch eine noch stĂ€rkere Ungleichheit der Einkommen als Deutschland (Leider keine aktuelleren Zahlen gefunden).

Und wenn es so einfach wĂ€re, mehr wirtschaftswachstum = 8% weniger WĂ€hler fĂŒr die vox als afd: Warum sinkt die Zustimmung der afd nicht wenigstens in den letzten 2 Jahren? Da sind bei uns zB die Reallöhne krĂ€ftig angestiegen

Ja - leider blieb die AufklÀrung aus und man hat das aufs naheliegendste bezogen.

Eine unheilvolle Gestalt, die Personifizierung des Todes oder z.B. die Pest.

Ehrlich gesagt fast gar nicht. Aber ist hier auch Großstadt. Hier und da bisschen Gentrifizierung (Esso-Tanke). Aber im groben und ganzen hat sich kaum was verĂ€ndert.

GefĂŒhlt gibts es mehr Obdachlose. Die Öffis haben jetzt sogar ne Durchsage die daran erinnert, dass das Betteln in den Öffis verboten ist.

Die deutsche Politik hat Migration aber bis heute nicht verstanden und jetzt wundert man sich ĂŒber die offensichtliche Folgen davon. Lieber redet man dann wieder wer rein darf oder wer raus muss. Das fĂŒhrt am Ende auch zu keiner positiven Entwicklung.

Ich find das Thema sogar schon fast langweilig, weil die Lösungsrichtugn fĂŒr zukĂŒnftige Migrationswellen (und die werden kommen) so lĂ€cherlich offensichtlich sind.

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Ich liebe das bunte Stadtbild, die Vielfalt, und wenn ich durch Berlin fahre, fĂŒhle ich mich nirgendwo unwohl. Ich fĂŒhle mich wesentlich unwohler, wenn ich mit dem Rad durch irgendwelche Brandenburgischen Dörfer radel und welche Glatzen in ihren GĂ€rten sehe.

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NatĂŒrlich gibt es vereinzelt Orte, die einem ein ungutes GefĂŒhl geben (ĂŒbrigends auch wurscht welche Nation, auch Biodeutsche) Die Schuld haben aber nicht die Leute, die dort rumlungern sondern das ist das Ergebnis einer Politik, die keinen Migrationsplan hat und Segregation fördert ĂŒber Jahrzehnte. Das einzige Problem hieran ist, dass die guten Lösungen Zeit brauchen. Auf grund der Schnelllebigkeit und der damit verbundenen Erwartubgshaltung wird keine Regierung diesen Weg gehen können.

spanien hat die geringsten arbeitslosenzahlen seit jahrzehnten. die menschen hierzulande haben immer noch weniger geld als 2019 und die arbeitslosenzahlen steigen.

unsere politik spricht nicht mal darĂŒber. vielleicht erinnert sich jemand an meine begeisterung ĂŒber das ende der schuldenbremse. die umsetzung der investitionspakete ist eine mittelschwere katastrophe.

praktisch vom tag der abstimmung an hat sich die union fĂŒr ihre eigene politik geschĂ€mt. ich vergleiche das immer mit der biden regierung, die chips-act und inflation-reduction-act zumindest offensiv und positiv vermarktet haben und damit eben praktisch sofort fĂŒr einen krassen aufschwung gesorgt haben.

ich kann nicht ĂŒber 10 jahre 1 billion zusĂ€tzlich mit den hĂ€nden ausgeben wollen und gleichzeitig bei jeder gelegenheit nur ĂŒber negative und im vergleich relativ unwichtige dinge, seien es arbeitslose oder kriminelle auslĂ€nder, reden.

das verunsichert unternehmen und verbraucher. man zerstört konsum- und investitionsklima. dabei brĂ€uchte man planungssicherheit fĂŒr die unternehmen, gerade in der baubranche, die arbeitsplĂ€tze schaffen und maschinen kaufen um diese ganzen investitionen ĂŒberhaupt ohne komplett unnötige inflation umzusetzen.

was gerade passiert geht einfach nicht. ein bisschen resignation setzt ein. ist fĂŒr mich gefĂŒhlt das erste mal. weil der schwierigste schritt mit den sondervermögen etc. irgendwie eigentlich getan wurde aber man jetzt komplett versagt.

wahrscheinlich sind meine posts hier in den letzten wochen deshalb negativer als sonst. ich hĂ€tte sowas nie fĂŒr möglich gehalten und befĂŒrchte gerade, dass man selbst so ein großes paket irgendwie in den sand setzt. und das scheint irgendwie ein sehr deutschlandspezifisches problem zu sein, wenn man das selbst in den USA mit dementem prĂ€sident hinbekommt.


wenn ich es in einem satz sagen mĂŒsste:

es gibt mittlerweile eine scham unter konservativen, etwas tatsĂ€chlich gutes fĂŒr deutschland und die arbeitende bevölkerung zu tun.


man muss sich mal die zahlen bewusst machen. diese komische bĂŒrgergeldreform, auf die man monatelang alle aufmerksamkeit gelenkt hat, hat 100 millionen im jahr verschoben. beim infrastrukturpaket und den verteidigungsinvestitionen geht es um 100 milliarden im jahr aufwĂ€rts. faktor 1000.

es mĂŒsste tag und nacht thema sein, was fĂŒr straßen/schienen/schulen etc. gebaut werden. von mir aus auch, wie man die bundeswehr mit dem geld sinnvoll bewaffnet. und man sollte das positiv in die bevölkerung tragen, damit man dort entsprechend plant. das findet einfach 0 statt.

da kann man doch nur von idiotie sprechen. und das ist auch noch nett.

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Bei „uns“ hier sind es vor allem mehr Ukrainer. Die reden kaum Deutsch, aber streicheln gerne meine Katze.

Komme halt aus einem Arbeiterviertel. Haben generell mehr Migration. Aber ja, Kneipen werden verdrĂ€ngt → tĂŒrkische, libanesische Restaurants entstehen. Fand aber auch die deutschen Kneipen immer weird und bin nicht traurig, dass sie weg sind. Aber VerĂ€nderung ist ajf da. Eben jene Restaurants, mehr Barbar Shops und DönerlĂ€den. Ist halt nicht so meine Kultur. Aber gehe zum TĂŒrken, weil das Fleisch dort bspw gut ist.

Japanisches Viertel in DĂŒDo dafĂŒr immer und ausgiebig. Aber wer bin ich vorzuschreiben wer hier wohnen darf, nur wiel ich ostasiatische Kultur halt geiler finde.

Ansonsten wie @highkickharald sagt - viel mehr Ukrainer.

Nicht viel. Haben ein paar Ukrainer aber die sind alle durchweg nett und hilfsbereit.
Haben eine Wohnung im Dorf an der 220 Leute (hauptsÀchlich RumÀnen) gemeldet sind, ist das Einzige was uns so stört, da die Arbeiter dort richtig ausgebeutet werden.
Der Vermieter ist halt dorfbekannter Unternehmer


Ich wĂŒrde nicht von Idiotie reden. Ich halte das fĂŒr komplett Absicht um in seiner Machtposition/Posten zu bleiben, damit man sich schön weiter die eigenen Taschen vollmachen kann.

FĂŒr so dumm halte ich die Leute nicht. DafĂŒr agieren sie zu klug fĂŒr ihre Eigentinteressen. Guck die Merz an - erst wochenlang BĂŒrgergeld Diskussion. Dann haut er die Nummer mit dem Stadtbild raus, als das BĂŒrgergeld ausgelutscht war.

Das ist auch alles nicht komplett zufÀllig.

ich glaube den leuten halt zumindest, dass sie die infrastruktur tatsÀchlich bauen, die bundeswehr auch tatsÀchlich bewaffnen und den zivilschutz tatsÀchlich verbessern wollen. die leben ja auch alle hier. das investitionspaket kommt auch eins zu eins von den industrieverbÀnden.

das wird ungleich schwerer und viel weniger effizient, wenn man die bevölkerung nicht mitnimmt und kein gutes investitionsklima schafft.

wenn die kommunen nĂ€chsten jahr das doppelte budget (ausgedachte zahlen, aber in der realitĂ€t sehr viel mehr) fĂŒr bauprojekte haben, aber die bauunternehmer nicht darauf vorbereitet sind, weil die politik nur vom sparen redet (was man in der realitĂ€t eben gerade nicht tut, wenn man 100mlrd ausgibt), wird es unnötig teuer oder sogar unmöglich.

Kneipensterben auf dem Land schon lange vor Migration. Genau wie Tante Emma LĂ€den, Metzger, BĂ€ckerei, zweite und dritte Kneipe.

Das sind einfach infrastrukturelle Fehlentscheidungen.

Bin z.B. in Neuhaus an der Oste viele Jahre aufgewachsen.
Ehemals Kreisstadt, florierender Hafen, Hotel, mehere fette Kneipen, Pensionen, Restaurants und LĂ€den.
Dann wird die B73 um den Ort quasi herumgebaut, der Bahnhof (3!!!KM außerhalb, Hafen nicht mehr frequentiert). Der ganze tolle stirbt StĂŒck fĂŒr StĂŒck.

Absolut. Überall schließen die Frei- und HallenbĂ€der, weil kein Geld da ist. Da ist natĂŒrlich schnell gesagt: ja aber fĂŒr die FlĂŒchtlinge ist Geld da!!111

Ist einfach eine strukturelle Fehlentwicklung seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten. Es wurde alles kaputtgespart und dann wundert man sich, wenn es auch gesellschaftlich zerfÀllt.

Anstatt damals die Schulen zu sanieren und auf Vordermann zu bringen hat man lieber den Autokonzernen die AbwrackprÀmie in den Arsch geblasen. Sehr nachhaltig wie man heute sieht.

Alles fĂŒr den shareholder value.

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Lobbyismus einfach zu stark in DE.

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Bei mir aufm Dorf (4,5k) hat immer noch 2 Kneipen, nen Dönerladen (war aber vor 20 Jahren schon ein tĂŒrkischer Imbiss), 3 Pizzerien (keine Ketten) und einen Kiosk (betrieben von einem erfolgreich migrierten FlĂŒchtling aus Afghanistan, der in der Umgebung schon 3 weiter Kioske eröffnet hat und betreibt).

Gab zu meiner Jugendzeit schon noch einige Kneipen mehr, aber mit dem Rauchverbot in NRW wurde das immer und immer weniger.

Ebenfalls haben wir schon immer eine hohe Quote an Menschen mit Migrationshintergrund. Bin mit den Jungs und MĂ€dels aufgewachsen und unsere Nachbarn haben immer zum Grillen eingeladen, sich in unsere und wir in ihre Sichtweisen integriert. Noch heute viel Kontakt zu diesen Nachbarn von damals, auch wenn sie wieder zurĂŒckgesiedelt oder umgezogen sind.