Nachrichten aus Deutschland

Ich persönlich glaube, dass man hier in Deutschland aber schon vorsichtiger geworden ist. Man hat das DDR Programm so öffentlich aufgearbeitet und die negativen Aspekte hervorgehoben. Später wurde auch die Uniklinik Freiburg, die essenziell für den Erfolg in den 80er und 90er Jahren war, öffentlich an den Pranger gestellt.

Du kannst im Nationenranking nicht oben mitspielen ohne ein funktionierendes und gut geschütztes medizinisches Programm. Das muss nicht zwingend staatlich organisiert sein, wie dies in der DDR war und noch heute in China und Russland so ist. Aber es muss, wie im angesprochen Radsport, auf Verbandsebene strukturiert sein. Siehe britischer Radsport wo Brailsford sowohl Bahn als auch Team Sky und das britischen Straßenteam geführt hat.

Losgelöst davon helfen die Investitionen in die Infrastruktur, durch die Olympischen Spiele, langfristig des Leistungssport zu pushen. Und dazu tut es der Stimmung im Land vielleicht auch mal ganz gut

Ja und man ja an den Games in München gesehen, wie gut die Stimmung war, aber das IOC wird schon dafür sorgen, dass es zumindest nicht so publikumsnah ist.

und ich glaube auch, du brauchst ein medizinisches System (auch unabhängig vom Unerlaubten), du brauchst moderne Anlagen, sehr gutes Material und moderne Trainer.

Und gerade bei FES, das sind DIE Bikes für die deutschen Bahnfahrer gewesen, wurde zb gekürzt und jetzt wird man langsam von anderen Nationen überholt.

Thema „Stadtbild“

Dazu passt ein Artikel über Frankfurt atm

Frankfurt ist in zehn Jahren um fast 100.000 Einwohner auf 776.843 gewachsen. 2015 lebten in Frankfurt 191.034 Ausländer, was einem Anteil von 27,3 % an der Gesamtbevölkerung entsprach. Seitdem stieg die Zahl auf 248.477 (Ende 2024), was durch die gestiegene Einwohneranzahl ein Anteil von knapp 32 Prozent ist.

Der Anteil der Frankfurter mit Migrationshintergrund ist ebenso gestiegen, von 88.430 (2010) auf 199.429 (2024). Damit liegt der Anteil der Ausländer/Menschen mit Migrationshintergrund bei 58 Prozent. Der Anteil der Einwohner ohne Migrationshintergrund fällt seit Jahren, liegt aktuell (Ende 2024) bei 328.937.

Die Zahlen der Frankfurter Polizei-Statistik gehen seit 2015 weiter nach oben. Vergewaltigungen sind von 436 Fällen im Jahr 2015 auf 1623 Fälle (2024) gestiegen, Körperverletzungen von 6379 auf 9418, Straftaten gegen persönliche Freiheit von 1696 auf 3563, Rohheitsdelikte von 9115 auf 14.258.

Massiv verändert hat sich die Nationalität der Tatverdächtigen. Bei nahezu allen Delikten sind [Menschen ohne deutschen Pass die größte Tätergruppe (Stand 2023):

► Straftaten gegen das Leben: 60 Prozent, Mord: 54 Prozent, Totschlag: 64,6 Prozent

► Vergewaltigung: 64,1 Prozent

► Schwere sexuelle Übergriffe: 100 Prozent, sexuelle Belästigung: 64,4 Prozent, sexueller Missbrauch von Jugendlichen: 57,1 Prozent

► Räuberische Erpressung: 63,4 Prozent, Raub: 65,5 Prozent, schwerer Raub: 75,6 Prozent.

► Körperverletzung: 51,5 Prozent

► Freiheitsberaubung: 51,9 Prozent, erpresserischer Menschenraub: 61,5 Prozent, Menschenhandel: 83,3 Prozent, Zwangsprostitution: 83,3 Prozent

Insgesamt 57,4 Prozent sind nicht-deutsche Tatverdächtige. Weit über dem Bundesdurchschnitt von gut 35 Prozent.

Kann man gerne löschen spiegelt aber die Tatsache halt wider die man nicht leugnen kann außer man ist Blind, Taub und dumm

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Ich glaube dir fehlt einfach die Fähigkeit irgendwelche Daten zu interpretieren, Zusammenhänge zu erkennen und ins Verhältnis zu setzen. Das wird deine Einstellung nicht ändern, aber ich fände es schön wenn sich mehr Menschen reflektieren würden. Dazu gehört bspw. auch, dass du wahrscheinlich keine besondere Ausbildung in Statistik genossen hast, geschweige denn mal an einer Studie mitgearbeitet. Ich habe diverse Statistik-Module an der Uni besucht, an komplizierten Marktstudien für den EU Energiemarkt mitgewirkt und würde mir solche Schlussfolgerungen ohne intensive Auseinandersetzung niemals anmaßen.

Aber wenn dein Weltbild dadurch verstärkt wird okay. Was denkst du, wie man dein identifiziertes Problem lösen kann? Hast du einen Vorschlag?

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Unerlaubter Aufenthalt hat sogar ne 100% Ausländerquote

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Muss man also eine besondere Ausbildung in Statistik genossen haben um zu sagen: „Uff, das empfinde ich (!) persönlich (!) als sehr viel und erschreckend!“?

Ich finde, das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern man muss die Zahlen halt als das betrachten, was sie sind und nicht die Augen davor verschließen.

Eine Lösung wäre auf jeden Fall nicht so weitermachen, wie es aktuell gemacht wird :linken_face:

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Doch aber ggf. basiert dann deine Empfindung auf einem völlig verzerrten Bild. Ich warne lediglich von einer Interpretation wie von BVLGARI. Ich hab auch kein Interesse an einem Internetdiskurs darüber, ich hab eh aufgegeben, die Rassisten sind wieder an der Spitze.

Mehr linke Politik würde schon zum Beispiel dabei helfen, dass an Bildung, Prävention, Integration weniger gespart wird und man somit gesellschaftlichen Parallelgesellschaften aktiv entgegen wirken kann.

Aber das ist ja oft keine lukrative Lobby Politik.

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Geil. Ich kann meinen eigenen Like nicht mehr entfernen.

Es steht hier nicht „uff, das empfinde ich persönlich als sehr viel“, sondern die Zahlen „spiegelt aber die Tatsache halt wider die man nicht leugnen kann“. Und um aus Statistiken „Tatsachen“ herauszulesen, ist es schon hilfreich, wenn man sie versteht. Aber das fängt schon damit an, dass man sie nicht durch Bild aufbereitet konsumiert.

Ich habe ihm z.B. den Like gegeben, weil ich die Meldung der Tagesschau gut finde. Nun wird da aber wieder eine Bestätigung zur Schuld an der „Stadtbild“-Situation suggeriert. Insofern frage ich mich, wo da der Zusammenhang … oder aber das Leseverständnis ist.

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Naja, generell muss man sagen, dass jegliche vorm von Straftaten zu viele sind. Davon abgesehen.

Dennoch spricht die Statistik ja von Menschen ohne deutschen Pass, das ist für mich schon alarmierend. Kann mich ja schlecht selbst um eine Statistik kümmern, oder wie soll man das eurer Meinung nach handhaben?

Bin bei dir, ein Bild-Artikel zu dem Thema ist immer schwer zu ertragen, wir reden jedoch immer noch von Zahlen der Frankfurter Polizei und dann finde ich das schon alarmierend. Vor allem, wenn immer so getan wird, als wären das Hirngespinste aus unseren 5.000 Seelen Speckgürteln der Provinz…

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das ist alles sehr schön, bzw. nicht sehr schön.

es ist sinnlos darüber überhaupt groß zu reden. man weiß, was die ursachen sind. auch, wenn es den BILD-lesern nicht gefallen wird: afrikaner oder araber haben keinen speziellen „verbrechens-cortex“ im gehirn, den wir deutschen nicht haben.

das ist das ergebnis einer gesellschaftlichen spaltung in einem land mit schlechter wirtschaftlicher entwicklung. bei der das untere ende immer weiter verarmt und perpektivloser wird. und das sind in überwältigendem anteil menschen, die relativ neu sind und die sprache vielleicht nicht sprechen. das konzentriert sich dann an hotspots, wie z.B. frankfurt.

wenn wir rejoined im einwanderer new york oder boston vor 100 jahren wären, würde man die gleichen artikel über iren oder italiener in den einwanderervierteln lesen. vor 30 oder 40 jahren konnte man ähnliches wahrscheinlich über menschen aus osteuropa oder dem balkan lesen. wenn man lustig ist, kann man sicher sogar statistiken der wirtschaftskrise in der weimarer republik nach dem krieg bis 1923 bedienen, wenn einem die anderen beispiele nicht „deutsch“ genug sind.

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Das mag so sein, aber die Forderung ist „Grenzen dicht. Leute raus.“ Kannst die Wähler, die dafür stimmen, ja nicht für dich überzeugen, indem du ihnen sagst „Ja gut, wir sehen das Problem und die Statistiken. Aber, passt mal auf, wir geben jetzt euer Steuergeld aus, um die Personen, die da sind, besser zu integrieren, dann wird die Situation in zehn Jahren besser. Trust.“

Ich würde spontan sagen: Man erklärt den Menschen, dass es ihnen deshalb schlecht geht, weil wir zu viele Ausländers haben. Und die Lösung dafür ist dann schnell präsentiert: „Grenzen dicht. Leute raus“. Was man den Leuten ungerne erzählt: wenn wir alle Menschen mit Migrationshintergrund rauswerfen, dann steht nicht nur die „Wirtschaft“, die sie als solche kennen, still. Sie bekommen auch keine Lebensmittel mehr. Keine medizinische Versorgung. Und keiner wischt ihnen den Hintern.

Die Forderung, „Grenzen dicht. Leute raus“ kommt daher, dass es den Leuten kacke geht. Und sie dafür mit den Ausländers die Schuldigen präsentiert bekommen.

Es würde also schon helfen, wenn man den Unfug sein lassen und stattdessen Politik für die Menschen gemacht werden würde und nicht für Konzerne. Und die Integration der Ausländers nehmen wir gleich mit.

Wir wissen, dass mit Armut, Existenzängsten und wirtschaftlichen Nöten der Faschismus kommt. Wir begegnen ihm aber gerade mit offenen Armen. Und Steuergeschenken für Mc Donalds. Und erzählen neben her einfach, dass die Musel Schuld sind.

genau das sollte man aber tun, weil es auf objektiven fakten basiert und die richtige entscheidung ist.

du hast in dem sinne recht, dass man den menschen falsche wahrheiten einredet um damit dann für die überwältigende mehrheit objektiv schlechte politik - hauptsächlich nie endende umverteilung an ein paar hundert sehr reiche menschen - zu rechtfertigen.

das ergebnis ist dann halt eine katastrophe. die katastrophe, die man hier zunehmend erlebt.

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Aber: Es gebe eine Reihe von Risikofaktoren, die Kriminalität wahrscheinlicher machen. Einige dieser Faktoren kämen bei bestimmten Einwanderungsgruppen häufiger vor als bei anderen Bevölkerungsgruppen. Zu diesen Faktoren gehören Armut, Bildung, kriminelle Freundeskreise, gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen oder Gewalterfahrungen im Elternhaus. Insofern könne man von einem indirekten Zusammenhang sprechen, weil diese Faktoren häufiger bei Menschen mit Migrationshintergrund aufträten, so Wollinger. Die gute Nachricht: Diese Faktoren sind veränderbar. Studien haben gezeigt, dass die Bedingungen in Deutschland – wie etwa die Bleibeperspektive und entsprechend die Lebensbedingungen – entscheidend dafür sind, ob Einwanderer*innen kriminell werden oder nicht.

Außerdem zeigten Studien, dass Menschen, die als „fremd“ wahrgenommen werden, häufiger von der Polizei kontrolliert und von Opfern angezeigt werden – sie landen also auch schneller in der Statistik.

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ehrlicherweise muss man auch in der ganzen Thematik auch zugeben, dass ein signifikanter Anteil der Ressentiments nicht objektivierbar ist. Hier im Forum und auch auf politischer Ebene wird meiner Meinuung nach der Fehler begangen, den Wahrnehmungen der Menschen mit Statistiken oder Umfragen zu begegnen.
Meiner Ansicht nach ist das ein wesentlicher Faktor, welcher der AfD in den letzten Jahren in die Karten gespielt hat.
Wenn Merz ein zugegebenermaßen unpräzises Statement rund um das „Stadtbild“ abgibt, versuchen insbesondere linke Gruppen mit Zahlen und Fakten entgegenzuwirken, auf emotionaler Ebene passiert überhaupt nichts.
Deutsche gehen durch die Fußgängerzone und sehen Gruppen von Migranten an bestimmten Plätzen, im Zug, wo auch immer, automatisch fühlen sie sich unwohl, fremd, vielleicht „überfremdet“ - da nützen Zahlen in dem Moment nichts.

warum fangen wir nicht auch an unsere brücken und hochhäuser mit „gefühlter“ statik zu bauen? und ein bisschen „gefühlte“ medizin gegen krebs.

ich hab aber ehrlicherweise auch keine antwort.

Doch, eigentlich schon? Siehe z.B. die Forderung der „50 prominenten Frauen“. Da geht es um mehr als nur Fakten. Ich bin gespannt, welche Aufmerksamkeit das bekommt.

Ja. Die Frage ist, was da zuerst da war: die Henne oder das Ei? Wir haben schon als Kind „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ gespielt. Ich bin jetzt Ü30 und der Kanzler erzählt mir noch immer, dass anders aussehende Menschen Schuld sind an allen meinen Problemen. Klar finde ich die dann doof.

Der AfD haben mehrere Dinge in die Karten gespielt. Nichts davon hat damit zu tun, dass man mit Zahlen und Fakten zu argumentieren versucht hat.

Ist die Statistik oben jetzt plausibel oder nicht in deinen Augen?

Der „gefühlten Wahrheit“ von Mitmenschen wird ein Riegel vorgeschoben und gesagt „Stimmt nicht. Das ist rasstisches Gefasel!“ und wenn die Statistik gebracht wird, wird gesagt „Ihr interpretiert die Zahlen falsch!“ - jetzt sagst du, soll man mit „gefühlter Statik bauen“ oder „gefühlte Medizin gegen Krebs“ einsetzen.

Ich komme ehrlich gesagt nicht mehr mit.

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:point_down:

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