Nachrichten aus Deutschland

/edit: hier drüber stand zum bezug ein post, der jetzt gelöscht ist

mal aktuelle videos aus der ukraine mit videos vor 3 jahren verglichen?

die „zeitung“ mit den großbuchstaben veröffentlicht teilweise mehrmals in der woche aktuelle videozusammenschnitte von kampfhandlungen auf ihrem yt-kanal.

wie sieht das deiner meinung nach erst in 10 jahren aus? was sollen 18-jährige, die 9 monate irgendwo in der lüneburger heide hocken, dazu beitragen (außer sterben)?

solltest dich mal bei der truppe bewerben, aber direkt zum sternegeneral der den ganzen laden umgehend umkrempelt und zukunftssicher macht. natürlich mit möglichst wenig weiblicher beteiligung

argumentiert doch mit mir und sagt mir von mir aus, dass ihr das anders seht. guckt euch die besagten videos oder irgendwelche anderen an.

ich sehe da schon heute vor allem drohnen, drohnen und letztens sogar einen kampfroboter.

die bundeswehr braucht fachkräfte mit studium oder ausbildung und gutem gehalt. ITler, Ingenieure, Spezialkräfte (wenige) für manche einsätze.

zum beispiel vergisst du die ganzen anderen bereiche: wie logistik, verwaltung, verpflegung, reparatur, medizinisches und was da noch so alles dahinter steckt. nur ein teil steht an der front und kämpft.

oder glaubst du die bundeswehr besteht am ende nur aus ner truppe mit vr brillen die alle drohnen fliegen? selbst die müssen versorgt, verwaltet etc. werden, auch das ist bundeswehr

es kann zb auch ein anfang sein, durch einen wehrdienst die bundeswehr als arbeitgeber attraktiv vorzustellen und den leuten die perspektiven innerhalb aufzuzeigen. alles eine frage der gestaltung. ich kenne 2 mitabiturienten die waren beim wehrdienst und sind dann beim bund studieren gegangen. einer ist immer noch in der truppe

es ist einfach nur falsch und peinlich, wehrdienstleitende pauschal als säufer abzustempeln wie du es gemacht hast. das eine gewisse grundausbildung dazugehört, ist mehr als logisch und diese 9 monate haben noch niemandem geschadet

die politik redet von allgemeinem wehrdienst, jetzt dann vielleicht auch frauen. das sind hunderttausende jedes jahr. die werden für ein paar monate dienst noch weniger sinnvolle verwendungen finden, als die freiwilligen jetzt.

das ist doch nichts, als die nostalgiegefühle der alten wählerschaft (über deren dienstzeit der spiegel da oben berichtet :sweat_smile:) zu bedienen, indem man die jungen leute nervt.

guckt videos aus der ukraine, lest den reddit thread von mehl oder den spiegelartikel. ignoriert die realität, wenn ihr euch dann besser fühlt.

aber man nimmt damit nur jungen leute monate ihres lebens weg und wird nichts gewinnen.

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Finde dieses Argument schon immer so dumm. Doch, das hat schon vielen geschadet. Sei es wegen unsinnigen Verletzungen wegen dummen Ausbildern, physische Schäden durch zB Mobbing oder einfach durch verlorene Jobmöglichkeiten.

Kannst ja auch mal Frauen/Behinderte fragen, die zu über 20% schlechte Erfahrungen gemacht haben.

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ja, kann man alles so argumentieren, das findest du aber auch alles im „echten“ leben

unsinnige verletzungen können dir immer und überall passieren
schonmal was von dummen ausbildern/vorgesetzten/trainern im job/freizeit gehört?
psychische schäden, schau dir mal die anzahl der psychischen erkrankungen im beruf an
denkste das mobbing findet nirgens statt ausser beim bund?
verlorene jobmöglichkeiten? das ist halt komplett random

das ist ein problem im gesamten system, korrekt. aber auch hier wieder ein generelles problem der gesellschaft was ich nciht nur der bundeswehr zuschieben würde. die tatsache sit einfach, dass es zu viele übergriffige chauvischweine gibt die meinen machen zu können was sie wollen und ihre hormone nicht unter kontrolle haben oder der meinung sind frauen sind menschen 2. klasse

was ich jetzt leider nicht finden konnte, ob es wieder die wahl des ersatzdienstes gibt oder nicht

//edit
wird es wohl geben, da die wehrpflicht damals ja nicht abgeschafft sondern ausgesetzt wurde und jetzt wieder in kraft gesetzt wird, also werden die alten „regeln“ gelten

Hättest vielleicht wenigstens den Link mal anklicken können. So macht eine Diskussion natürlich überhaupt keinen Sinn.

Natürlich muss es Ersatzdienst geben, du kannst keinen an die Waffe zwingen.

Zur Erinnerung: Dein Argument war, es hat noch niemanden geschadet. Dann zu kommen, dass es ja überall Verletzungen, Sexismus und Mobbing gibt, macht keinen Sinn.

ich habe ihn gelesen, aber wie gesagt, das ist ein generelles gesellschaftliches problem

das mit dem ersatzdienst hatte ich bisher nicht explizit gelesen, aber macht natürlich sinn mit deiner argumentation und wenn man eben bedenkt, dass quasi das alte gesetzt wieder in kraft tritt

ich weiss was cih gesagt habe. es ist leider die traurige realität, dass überall verletzungen passieren, egal bei welchem job oder welcher freizeitaktivität. es gibt überall dumme rassisitische (afd) arschlöcher, chauvinistische wichser, gewalttätige mongos und widerwärtige personen die andere mobben. das dürfte alles in der gesellschaft nciht sein und ist mehr als beschämend und besorgniserregend.

die frage ist was willst du jetzt damit sagen? überall wo diese dinge leider passieren, passieren könnten oder potential entsteht das es jemandem schaden könnte lassen wir?

Der Link sagt eindeutig (!) das proportional Probleme wie Diskriminierung viel schlimmer sind in der Bundeswehr, als im deutschen Durchschnitt.

Besonders Frauen sind laut der Studie von Diskriminierung betroffen: 21,1 Prozent der in der Bundeswehr beschäftigten befragten Frauen gaben danach an, innerhalb der vergangenen zwei Jahre mindestens einmal aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert worden zu sein. Die Angabe ist laut Studie fast dreimal so hoch wie das Diskriminierungsrisiko von Frauen im bundesweiten Arbeitskontext, das die Studie mit 7,3 Prozent angibt. Die Vergleichswerte in der Studie basieren auf Erhebungen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Ein ebenfalls im Vergleich erhöhtes Diskriminierungsrisiko erfahren Beschäftigte mit Behinderung oder Beeinträchtigung in der Bundeswehr: Sie sind laut Studie am häufigsten von Benachteiligung betroffen. 24 Prozent gaben in der Untersuchung an, in den vergangenen zwei Jahren diskriminiert worden zu sein. Der Wert ist mehr als doppelt so hoch wie der bundesdurchschnittliche Vergleichswert, der laut Studie bei 11,9 Prozent liegt.

@mods

vllt sollte man die diskussion in nen eigenen thread verlegen, hier ist es vllt falsch

es können ja einfach mal diejenigen die hand heben, die sagen „die bundeswehr kann jedes jahr hunderttausende 18-jährige sinnvoll über mehrere monate beschäftigen und ihnen die bundeswehr schmackhaft machen“.

und dann gehen wir über zu „das ist besser, als wenn diese menschen ihr studium oder ihre ausbildung früher beginnen“.

ja, habe ich gelesen danke.

hast du vergleichszahlen zu branchen und gewerben die eine ähnliche geschlechterstruktur haben? ich habe nämlich leider die befürchtung, dass dieses problem in einigen zumeist in männerdominierenden berufen/branchen ist und die zahlen ein ähnliches bild darstellen wie zum bundesschnitt. also wie ist der vergleich zu diesen geschlechterverhältnis ähnlichen bereichen. im grunde ist es aber ein armutszeugnis für das männliche geschlecht ist, egal wie man es dreht und wendet

von hunderttausenden redet ja auch keiner, aber den wehrdienst beim bund pauschal verteufeln ist auch falsch

ich persönlich bin großer freund des ersatzdienstes in sozialen bereichen oder ersatzdiensten wie feuerwehr, THW, DRK, DLRG, jugendgruppen und was es da noch so alles gibt. was sagst du dazu?

es kann ja jeder im endeffekt machen was er will und nach seiner überzeugung

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Da wird die Truppe unterwandert :face_with_raised_eyebrow:

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erstmal sage ich, dass ich in der spitze meines kleinen zehs mehr respekt für unsere soldaten habe, als die ganzen fahnenschwingenden, wehrdienstfordenden konservativen, von denen sich seit afghanistan jeder wegduckt und die sich gerade durch alle instanzen klagen, damit man deutsche ortskräfte im stich lassen kann.

das ist aber auch nicht schwer.

als jemand, der das selbst geleistet habe und sich im vergleich zu ausgebildeten mitarbeitern im zweifel doch recht hilflos vorkam, sollte man das geld lieber in gutbezahlte vollzeitstellen in diesen bereichen investieren.

ich glaube auf den meisten stellen ist man erst nach ein paar monaten vielleicht eine hilfe - wenn der dienst dann vorbei ist.

ein praktikum im sozialen bereich von ein paar wochen während der schulzeit um den eigenen blick auf die gesellschaft zu erweitern, halte ich da für effektiver.

Für das Geld einer vernünftig bezahlten Vollzeitstelle haste damals halt ein Dutzend Zivis bekommen.

Wüsste ja gern, wie sich die Wehr-/Ersatzdienst-Schreier das vorstellen. Sold wie vor 20 Jahren? Also… quasi free labor? Die Krankenhäuser, Altenheime und Co wird’s freuen.

Um hier mal ein Bild zu bekommen (anonymisiert):

  • Bundeswehr
  • Zivildienst
  • ausgemustert
  • ungemustert, ungedient
  • Freiwilligendienst

0 Teilnehmer

Hab’ ich eine Möglichkeit übersehen?

kenne ich welche: ausgemustert aber dennoch zivildienst/ersatzdienst gemacht :D

aber nein, brauch man nciht als abstimmung

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Halte ein verpflichtendes Jahr für alle für sinnvoll. Ob jetzt im zivilen Bereich oder beim Bund, soll man sich dann aussuchen dürfen. Aber das steht ja gerade eh nicht zur Debatte.

War lange Zeit ein Gegner davon, den Zivi wieder uneingeschränkt einzuführen, da die jungen Leute als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Mittlerweile sind wir aber wieder an einem Punkt, an dem wir vermehrt auch Ungelernte und Pflegehelfer benötigen, nicht nur Examinierte. Ist nicht gut für die Qualität in der Pflege, wenn man dafür junge Leute verdonnert die kein Bock drauf haben, aber auf Grund des demografischen Wandels haben wir um ehrlich zu sein nicht mehr so viele Möglichkeiten. Nicht so gute Pflege ist noch immer besser als keine Pflege. Leider.

Mal ganz davon abgesehen, halte ich es für charakterbildend wenn man sich 1 Jahr lang sozial engagiert. Reist auch viele Leute aus ihrer Bubble raus und zeigt ihnen auch mal hautnah, wie andere Menschen leben und welche gesellschaftlichen Probleme es gibt. Hab bisher kaum wen getroffen der sagte: „Ja, mir wurde ein Jahr geklaut und hat mir nichts gebracht.“ Im Vorneherein ist natürlich der Missmut groß, klar. Wurde damals noch 2010 gemustert, bevor dann 2011 die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Hab dann stattdessen ein FSJ gemacht. Um Zeit zu haben mich zu orientieren und weil ich auch nen Beitrag leisten wollte. Durch das damalige FSJ (Rettungsdienst) bin ich übrigens 2 Jahre später auf meinen jetzigen Job gekommen und wusste, was ich (nicht) will vom Leben.

PS: Man sollte es diesmal allerdings besser gestalten, als den alten Zivi.

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