@mods
vllt sollte man die diskussion in nen eigenen thread verlegen, hier ist es vllt falsch
@mods
vllt sollte man die diskussion in nen eigenen thread verlegen, hier ist es vllt falsch
es können ja einfach mal diejenigen die hand heben, die sagen „die bundeswehr kann jedes jahr hunderttausende 18-jährige sinnvoll über mehrere monate beschäftigen und ihnen die bundeswehr schmackhaft machen“.
und dann gehen wir über zu „das ist besser, als wenn diese menschen ihr studium oder ihre ausbildung früher beginnen“.
ja, habe ich gelesen danke.
hast du vergleichszahlen zu branchen und gewerben die eine ähnliche geschlechterstruktur haben? ich habe nämlich leider die befürchtung, dass dieses problem in einigen zumeist in männerdominierenden berufen/branchen ist und die zahlen ein ähnliches bild darstellen wie zum bundesschnitt. also wie ist der vergleich zu diesen geschlechterverhältnis ähnlichen bereichen. im grunde ist es aber ein armutszeugnis für das männliche geschlecht ist, egal wie man es dreht und wendet
von hunderttausenden redet ja auch keiner, aber den wehrdienst beim bund pauschal verteufeln ist auch falsch
ich persönlich bin großer freund des ersatzdienstes in sozialen bereichen oder ersatzdiensten wie feuerwehr, THW, DRK, DLRG, jugendgruppen und was es da noch so alles gibt. was sagst du dazu?
es kann ja jeder im endeffekt machen was er will und nach seiner überzeugung
Da wird die Truppe unterwandert 
erstmal sage ich, dass ich in der spitze meines kleinen zehs mehr respekt für unsere soldaten habe, als die ganzen fahnenschwingenden, wehrdienstfordenden konservativen, von denen sich seit afghanistan jeder wegduckt und die sich gerade durch alle instanzen klagen, damit man deutsche ortskräfte im stich lassen kann.
das ist aber auch nicht schwer.
als jemand, der das selbst geleistet habe und sich im vergleich zu ausgebildeten mitarbeitern im zweifel doch recht hilflos vorkam, sollte man das geld lieber in gutbezahlte vollzeitstellen in diesen bereichen investieren.
ich glaube auf den meisten stellen ist man erst nach ein paar monaten vielleicht eine hilfe - wenn der dienst dann vorbei ist.
ein praktikum im sozialen bereich von ein paar wochen während der schulzeit um den eigenen blick auf die gesellschaft zu erweitern, halte ich da für effektiver.
Für das Geld einer vernünftig bezahlten Vollzeitstelle haste damals halt ein Dutzend Zivis bekommen.
Wüsste ja gern, wie sich die Wehr-/Ersatzdienst-Schreier das vorstellen. Sold wie vor 20 Jahren? Also… quasi free labor? Die Krankenhäuser, Altenheime und Co wird’s freuen.
Um hier mal ein Bild zu bekommen (anonymisiert):
0 Teilnehmer
Hab’ ich eine Möglichkeit übersehen?
kenne ich welche: ausgemustert aber dennoch zivildienst/ersatzdienst gemacht :D
aber nein, brauch man nciht als abstimmung
Halte ein verpflichtendes Jahr für alle für sinnvoll. Ob jetzt im zivilen Bereich oder beim Bund, soll man sich dann aussuchen dürfen. Aber das steht ja gerade eh nicht zur Debatte.
War lange Zeit ein Gegner davon, den Zivi wieder uneingeschränkt einzuführen, da die jungen Leute als billige Arbeitskräfte missbraucht werden. Mittlerweile sind wir aber wieder an einem Punkt, an dem wir vermehrt auch Ungelernte und Pflegehelfer benötigen, nicht nur Examinierte. Ist nicht gut für die Qualität in der Pflege, wenn man dafür junge Leute verdonnert die kein Bock drauf haben, aber auf Grund des demografischen Wandels haben wir um ehrlich zu sein nicht mehr so viele Möglichkeiten. Nicht so gute Pflege ist noch immer besser als keine Pflege. Leider.
Mal ganz davon abgesehen, halte ich es für charakterbildend wenn man sich 1 Jahr lang sozial engagiert. Reist auch viele Leute aus ihrer Bubble raus und zeigt ihnen auch mal hautnah, wie andere Menschen leben und welche gesellschaftlichen Probleme es gibt. Hab bisher kaum wen getroffen der sagte: „Ja, mir wurde ein Jahr geklaut und hat mir nichts gebracht.“ Im Vorneherein ist natürlich der Missmut groß, klar. Wurde damals noch 2010 gemustert, bevor dann 2011 die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Hab dann stattdessen ein FSJ gemacht. Um Zeit zu haben mich zu orientieren und weil ich auch nen Beitrag leisten wollte. Durch das damalige FSJ (Rettungsdienst) bin ich übrigens 2 Jahre später auf meinen jetzigen Job gekommen und wusste, was ich (nicht) will vom Leben.
PS: Man sollte es diesmal allerdings besser gestalten, als den alten Zivi.
<3
mir hat der ersatzdienst bei der feuerwehr auch wahnsinnig viel gebracht. vom lernen verantwortung zu übernehmen bis sich selber organisieren. auch fand cih es toll etwas für die allgemeinheit zu amchen
gemustert aber keine wehrpflicht mehr darum nix von allem hehe #masterclass
Ich war bei der Musterung, musste danach dann noch zum Augenarzt (hat ca 2-3 Monate gedauert), hab dann meinen Brief bekommen, wo ich auswählen konnte, wo ich hinwollte/konnte, aber hab den nie ausgefüllt, weil in der Zeit schon die Debatte über die Abschaffung/Aussetzung in vollem Gange war und die BW hats wohl auch nicht interessiert, und kurz danach wurde das dann auch beschlossen und ich war raus^^
Hatte sogar noch Glück, weil ich erst mit ü20 gemustert wurde, weil ich vorher meine Ausbildung schon begonnen hatte und dann erstmal 3 Jahre beschäftigt war
Ich glaube wir sind alle aus dem
gleichen Jahrgang.
Ich wurde auch gemustert und danach die Wehrpflicht ausgesetzt.
Konnte also direkt in die Ausbildung und vermisse nichts.
Nicht alle IT Berater sind böse… Es macht ja auch Sinn für IT Projekte Bedarf von aus einzukaufen wenn man sie selber nicht hat oder langfristig aufbauen will. So ist man ja auch motivierter.
also ich glaube euch eure persönlichen erfahrungen aus dem zivildienst. ich würde das für mich tatsächlich auch so sagen.
aber mit faschisten in umfragen bei ~25% habe ich dann doch schwierigkeiten, für die gesellschaft irgendeinen großen sozialen effekt zu sehen. gerade, wenn ich bedenke, welche gruppen wahrscheinlich zivildienst geleistet haben und wer heute afd wählt.
das kommt ja dann einem gesamtgesellschaftlichen aufgeben gleich, oder?
also vielleicht können wir das alles hier noch 2-3 jahre länger zusammenhalten, wenn wir den leuten ohne wahlrecht irgendetwas aufdrücken.
erste antwort auf die pflegeprobleme, wie auf fast alles, ist natürlich, dass wir zu einer gesellschaft zurückkehren, in der die arbeitnehmer wieder mehr abbekommen, so wie früher. aber das müssen wir nicht überall durchkauen.
Drücken wir denn den Leuten unter 18 nicht durchgehend Dinge auf, die sie betreffen aber nicht mitentscheiden dürfen? Das wäre ja quasi ein Argument gegen alle Gesetze, die Kinder oder Jugendliche betreffen und ihnen etwas verbieten/ihnen etwas auferlegen. Wie gesagt, ich halte das Jahr im Sinne der Charakterbildung für sinnvoll und habe/hatte auch den Eindruck, dass es Verständnis und gesellschaftlichen Zusammenhalt schafft. Aber das ist ja nur meine persönliche Meinung.
das kommt ja dann einem gesamtgesellschaftlichen aufgeben gleich, oder?
Zur Pflege:
Wir haben schon vor 10-15 Jahren aufgegeben, bloß wollte das kaum einer mitkriegen. Mittlerweile sind wir am Punkt of no return schon vorbei. Die Problematik ist so komplex, dass es kaum Möglichkeiten gibt den Pflegekräftemangel abzufangen. Selbst wenn du besser bezahlst und die Arbeitsbedingungen verbesserst, werden wir niemals die Zahl erreichen (in den nächsten 10 Jahren), die wir brauchen werden. Daher kann der Zivi dort schon eine Lösung sein um das Ganze zumindest abzufedern.
Ansonsten hast du natürlich recht, was die Arbeitnehmer angeht.
so ein mehrmonatiger pflichtdienst ist aber ein sehr großer freiheitseingriff.
das steht wohl auch nicht umsonst in der verfassung.
also ich persönlich hab nicht aufgegeben, sonst würde ich hier oder allgemein glaub ich nicht so viel über politik reden. 
Ich hab Zivi gemacht, musste sogar noch eine Verweigerung schreiben, damit ich Zivi machen darf.
Die Zivizeit war eine sehr schöne Zeit und das ging vom Frühstück mit alten Leuten bis zum Waschen, Sterbebegleitung und Windeln wechseln. Ich würde aus anekdotischer Referenz sagen, dass mir das sehr viel gebracht hat und ich vor allem die generationenübergreifenden Verbindungen sehr schön fand.
Freiwillig zu Bundeswehr wäre ich nie geganngen, allein der Ton bei der Musterung, das Verhalten von IQ Kreis Stammbäumen aufgrund ihrer Position hat mich einfach nur angewidert.
Ich finde den Gedanken einfach so unfassbar absurd, dass Menschen über Menschen entscheiden und sagen, du gehst jetzt kämpfen und stirbst vielleicht. Ich sitze hier und entscheide das. Das ist so unfassbar, ich kanns kaum beschreiben. Und dass solche Gedanken in Gesetzen verankert werden, durchgesetzt werden, setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Meine Tochter sagte, dass sie innerhalb der ersten 6 Monate freiwilligen Dienst jederzeit raus kann. Bin froh, dass ihre Kaserne zumindest direkt in Berlin ist.
bin auch dafür, dass man es dann einfach gar nicht versucht. ist ja sowieso alles gut so wie es ist. also weitermachen/schlafen.
auch solch „unangenehme“ themen gehören dann dazu.
/e @Mundharmonika würdest du in einem ernstfall nicht unser land und unsere werte verteidigen wollen? hatte mich in letzter zeit mal etwas mit dem heimatschutz beschäftigt, ist aber „leider“ irgendwie utopisch das mitten im berufsleben zu absolvieren, wäre aber grundsätzlich schon interessiert daran. (vllt gibt es da auch gute kompatible modelle, aber hatte da nicht wirklcih was erbauliches gefunden)