Dafür gibts dann einfach noch ne KI!
A study published this month by the National Bureau of Economic Research found that among 6,000 CEOs, chief financial officers, and other executives from firms who responded to various business outlook surveys in the U.S., U.K., Germany, and Australia, the vast majority see little impact from AI on their operations. While about two-thirds of executives reported using AI, that usage amounted to only about 1.5 hours per week, and 25% of respondents reported not using AI in the workplace at all. Nearly 90% of firms said AI has had no impact on employment or productivity over the last three years, the research noted.
Meanwhile…
Stanford-Ökonom Erik Brynjolfsson sieht den Produktivitätssprung durch Künstliche Intelligenz erstmals in den Daten. Die amerikanische Arbeitsproduktivität ist 2025 fast doppelt so stark gewachsen wie im Durchschnitt des vergangenen Jahrzehnts.
surs Erik Brynjolfsson: Der KI-Produktivitätsschub in den USA | FAZ
Brynjolfssons Argumentation stützt sich auf eine Revision des amerikanischen Arbeitsministeriums, die Mitte Februar veröffentlicht wurde. Das Bureau of Labor Statistics korrigierte die Beschäftigungszahlen für das Jahr 2025 drastisch nach unten: Statt der ursprünglich gemeldeten 584.000 neuen Stellen wurden lediglich 181.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Das Entscheidende ist die Gegenbewegung: Während die Beschäftigung kaum wuchs, expandierte die Wirtschaft weiter kräftig. Das reale Bruttoinlandsprodukt legte im vierten Quartal 2025 mit einer annualisierten Rate von 3,7 Prozent zu. Wenn eine Volkswirtschaft deutlich mehr produziert, aber kaum mehr Menschen dafür beschäftigt, bleibt als Erklärung ein Produktivitätssprung.
Brynjolfssons eigene Berechnung beziffert den Zuwachs der amerikanischen Arbeitsproduktivität im Jahr 2025 auf rund 2,7 Prozent. Das ist annähernd doppelt so viel wie der Jahresdurchschnitt von 1,4 Prozent im vergangenen Jahrzehnt und erinnert an Wachstumsraten, wie sie zuletzt während des Internetbooms zwischen 1996 und 2004 erreicht wurden, als die Produktivität im Schnitt um 3,3 Prozent pro Jahr stieg.
habe das Problem mal markiert. Du kannst den zahlen, die die trump Regierung veröffentlicht mmn nicht trauen. Da wird alles so gedreht, wie es gerade passt.
Und welche expandierenden wirtschaft meint er denn? Die ki Industrie? Na dann prost.
Er kann natürlich trotzdem recht haben. Am Ende wird es nur die Zeit zeigen.
Mir ging’s eher darum, dass sich jeder die Zahlen so dreht, wie er’s braucht.
Persönlich halte ich den „KI-Boom“ aus vielerlei Gründen im Moment für eine absolute Blase.
das kann auch wirklich mit den KI investitionen zusammenhängen, ohne der umfrage unter den ceos dadrüber zu widersprechen.
nur geht es da um den aufbau und die unterhaltung der rechenzentren, wo relativ wenige leute ziemlich teure gerätschaften installieren und nicht um einen gewinnbringenden einsatz der technologie für die kunden. 
Wenn du bei Accenture zukünftig aufsteigen willst, musst du die (firmeneigene) KI nutzen. Und damit man sieht, wer die wie nutzt, wird’s überwacht.
Habe von solchen Powerpointschleudern ja noch nie was gehalten.
Der Spin des Manager Magazins dazu ist auch A+. („Wer KI nicht nutzt, wird nicht befördert“, 19.02.2026). Hervorhebungen von mir.
[…] Man investiert hohe Summen in KI-Tools und bietet regelmäßig KI-Workshops an, doch eine kleine Gruppe von Mitarbeitern hört nicht auf, Widerstand zu leisten und die Nutzung von künstlicher Intelligenz zu verweigern. Diese Gruppe von hartnäckigen KI-Verweigerern bremst den Transformationsprozess des Unternehmens.
Der Consultingriese Accenture hat nach Informationen der Financial Times jetzt offenbar beschlossen, den Verweigerern mit Sanktionen zu drohen. Wenn die Strategie der regelmäßigen Angebote nicht zum Erfolg führe, komme nun eine mögliche Strafe für KI-Verweigerer hinzu. […]
In einer internen E-Mail an Führungskräfte habe Accenture angekündigt, dass eine Beförderung auf eine Führungsposition nur möglich sei, wenn der Kandidat die regelmäßige Nutzung von KI-Tools nachweisen kann. Zugleich habe Accenture damit begonnen, die Log-in-Daten einiger Mitarbeiter für diese Tools zu sammeln und zu überprüfen, so die FT. […]
MM-Autor hat wohl KI-Aktien und sieht die Blase platzen.
Unabhängig davon, n1 Arbeitskultur im VEB Accenture.
Die haben doch alle Lack gesoffen.
Gute Kolumne zum Thema!
Schätze weil der Mensch bequem ist und tendenziell Schwierigkeiten hat, in die Zukunft zu projizieren was das heutige Handeln ggf. übermorgen bedeutet.
Wäre KI nicht das Einstiegsmodell für 'ne 4-/3-/2-/etc. Tageswoche?
Wir können unsere Produktivität steigern, brauchen weniger menschliche Arbeitskraft und kombinieren es mit einem bedingungslosen Einkommen
Warum genau hältst Du es für 'ne „Blase“?
Also, verstehe jeden, dem das suspekt ist, aber Blase?
Nein. Höhere Effizienz/Produktivität → mehr Aufträge → mehr Arbeit/Unsatz in der gleichen Zeit.
na ja, das wird sich auf Dauer auch nicht spielen
Weil dort unendlich viel Geld im Kreis läuft – wird u. a. in dem Video erklärt, das @Jack vor hier vor einigen Tagen gepostet hat – und weil Kosten und Nutzen mMn in keinerlei Verhältnis stehen. Sehe im Moment nicht, dass es eine breite(!) zahlende(!!) Nutzerschaft gibt, die die unendlichen Investitionen rechtfertigen.
Sobald Staaten anfangen, streng zu regulieren, bspw. einschränken, in welchen Bereichen KI nicht genutzt werden darf, und Anwendungsbereiche wegfallen, kann die Luft da ziemlich schnell ziemlich dünn werden.
Einige Anwendungsgebiete halte ich für völlig überflüssig und frage mich, ob die langfristig überhaupt von „den Leuten“ akzeptiert werden. Bspw. KI-generierte Werbefilme.
aktuell läuft es doch in vielen Bereichen eher in die andere Richtung. Gibt doch mittlerweile genug Umfragen und Auswertungen, dass ki oft sogar mehr Arbeit verursacht, als sie abnimmt (weil z.b. sehr viel überprüft werden muss).
Bin auch eher im Lager „blase“. Und das sage ich als jemand, der mit ki schon viel beruflich zu tun hatte. Das ist sehr viel heiße Luft und wenn irgendwann der letzte Geschäftsführer gemerkt hat, dass ihm eine KI in seiner Firma nichts bringt, sondern eher noch kosten und Fehler verursacht, kann es da sehr schnell vorbei sein.
Dazu kommt noch das enorme Missverhältnis zwischen nutzen und Ressourcenverbrauch.
Trotzdem gibt es natürlich Anwendungsgebiete, bei denen KI die Zukunft ist und durchaus auch jetzt schon seine Daseinsberechtigung hat (z.b. in der bildauswertung im medizinischen Bereich).
Die Umfragen sind meines Erachtens verfälscht, weil die meisten nur den Initialen Aufwand sehen und nicht wie es in Zukunft sein wird, wenn man das jeweilige Tool sauber integriert und auch mit Daten gefüttert hat.
KI entwickelt sich ja auch weiter. Wäre bisschen naiv zu glauben, dass alles auf dem Stand von heute bleibt.
daher auch das „aktuell“. ;)
ich bleibe trotzdem dabei, ist mir (teilweise) einfach zu viel hype.