Verkehrswende

Solltest vielleicht bis zur WM warten, da gibt’s wieder Specials von der Bahn wo Fahrten wieder deutlich günstiger sind.

Nichtsdestotrotz, je eher man bucht, desto günstiger wirds i guess.

Btw, vielleicht kennst du auch noch nicht den „Bahn Trick“?

Wollte am Wochenende nach Zügen zum Flughafen schauen (Strecke <1,5h). Der Flug ist erst in 4 Monaten.
Für uns ist es deutlich günstiger und komfortabler, wenn wir das Auto 18 Tage auf einem Parkplatz vor Ort stehen lassen und die 5-10 Minuten mit dem Shuttle fahren.
Werde wohl weiterhin die Bahn meiden.

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kurze strecke /= 9h bahn wtf.

alles über 4/4,5 std. wird geflogen. ist günstiger und entspannter. musste letztens 5std bahn fahren (+verspätung), weil es keine flugverbindung mehr gibt zum zielort bzw. in die nähe. war ein fiebertraum

Also wenn man früh genug schaut und Vllt nicht Freitag 14 Uhr los will, kommt man mit der Bahn schon recht günstig von a nach b. (wenn man denn ankommt) Fahren ja regelmäßig in die Schweiz. Da sind wir oft bei 100-120€ pro Person hin und zurück mit Reservierung. Von Leipzig bis in das Dorf in der schweiz. Sind 7h Fahrt. Wenn man paar mal im Jahr fährt auch einfach ne BahnCard für 60€ oder so holen wirds nochmal 25% günstiger jedes mal.

Ein Flug von Leipzig nach Zürich wären wir bei 250 bis 325€ pro Person :frowning:

Kannst du gerne so sehen, sehe ich anders

Ist doch hin und Rückfahrt 9 Stunden nicht eine Strecke. Flex Ticket 1 Klasse der Bahn ist unverschämt teuer geworden. Steht in keinem Verhältnis.

Ne, ist pro Fahrt 9h. 1h45 bis Frankfurt und von dort 7:15h nach Wien

Ok, dann my bad. Da du geschrieben hast Hin- und Rückfahrt.

Ja same hier. Habe heute nach Bahntickets geguckt und fahre über 9h mit Umstieg, habe zwar durch BC50 leichten Preisvorteil ggü. Flieger, aber das ist trotzdem unangenehm lange. Letzte Jahr bin ich noch direkt in 7:xxh hingekommen. Das ist auch schon arg lange.

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Wieder ein aktuelles Update bezüglich Rad/Verkehr in Paris.
Die Taxi-Parts sind leicht hirnrissig.

hoffe, es passt hier rein. Der Elektrotrucker, ein E-Mobilitäts-Influencer, der dafür auch extra seinen LKW-Führerschein gemacht hat und seitdem hauptberuflich (?) mit dem LKW unterwegs ist, möchte einen „Weltrekordversuch“ starten: in 80 Ladungen um die Welt:

Er vloggt dabei auf Instagram und seinem Youtube Account. Folge 1 dazu ist raus. Er möchte damit wohl weiter zeigen, dass Transport mit Elektro-LKW möglich ist. Auch wenn die Kiste, die er fährt, wohl abgespeckt sein wird in Sachen gewicht. Bin gespannt und werde es verfolgen.

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Wie er will damit zeigen, dass der Transport mit Elektro LKW möglich ist?
Ist doch nichts neues, steht ja sogar im Artikel vom Daimler Geschäftsführer:

Was will er denn da noch beweisen?
Aber gut, wenn er Spaß daran hat um die Welt zu fahren, soll er den haben

Well - wir wissen auch, dass Elektromobilität an sich funktioniert. Es gibt aber noch immer genug Skepsis. Beim E-LKW gibts die vor allem im Fernverkehr. Er will damit halt (einmal mehr) zeigen, dass man mit einem E-LKW Langstrecke fahren kann. In dem Experiment nun gehts sicher auch darum, was im Servicefall passiert.

Ansonsten - wenn du ja schon zitierst:

vorausgesetzt, die Infrastruktur ist verfügbar. Jetzt sind wir gespannt, welche Erfahrungen Tobias mit dem eActros 600 auf seiner außergewöhnlichen Welt-Expedition sammeln wird – eine Reise, die zum einen deutlich machen wird, dass Batterie-elektrischer Fernverkehr weltweit bereits funktionieren kann und zum anderen, dass vielerorts noch die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um ihn auch flächendeckend praktikabel zu machen.

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Vermutlich um awareness zu schaffen insbesondere zweifelnden Spediteuren gegenüber.

Halt Marketing.

Sonst kann man die Frage ja auch stellen. Warum braucht es Werbung für Joghurt xy? Steht doch in der Produktbeschreibung.

Finde die Idee richtig und wichtig

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Naja eben, es ist halt einfach Marketing bzw der Job vom Influencer eine Weltreise zu machen.
Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Wenn ich Joghurt Werbung mache, sage ich ja auch nicht „ich will zeigen, dass man Joghurt essen kann“. Sondern dass Joghurt xy gut schmeckt.
Genauso braucht der Influencer nicht zu zeigen, dass es möglich ist. Das ist ja bekannt. Er will einfach Werbung dafür machen (was ja auch absolut ok ist)

Die Infrastruktur Ist halt noch lange nicht auf einem Level, um sagen zu können, dass E-LKWs praktikabel sind. MCSs sind halt viel zu wenig verbreitet und man stelle sich nur vor die Charger wären gerade belegt, Game Over.
Die Spediteure fahren aufgrund des Drucks aus dem Osten am Existenzminimum, durch Langzeitverträge mit Firmen zwingen Preisschwankungen, bspw. vom Diesel, reihenweise Speditionen in die Knie. im Einkauf bekommst du einen LKW pro Stunde für knapp über 100,- Euro. Davon soll Fahrer, Verschleiß, Diesel, Firmengelände und eigenes Gehalt gezahlt werden. Wie soll das gehen?

Von welchem Geld sollen diese E-LKWs gekauft werden, die keinem Spediteur der Welt einen Vorteil bieten. Ladezeiten lassen den LKW stehen und kosten nur Geld. Viel zu wenige Hersteller haben in dem Bereich überhaupt ein Angebot, das auch nur im Entferntesten Sinn macht. Entsprechend hoch sind die Anschaffungskosten.

Alles nur ein Marketingversuch, der die Praxis völlig außer Acht lässt.
Dabei haben wir noch nicht mal die rechtliche Seite beleuchtet, wozu der Unternehmer alles verpflichtet ist, wenn er einen solchen E-LKW in seinen Fuhrpark aufnimmt.

Theorie schön, Praxis viel zu früh.

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Huch? Ein E-LKW lässt sich aufgrund niedrigerer Wartungs- und Betriebskosten günstiger betreiben. Das ist ein Vorteil. Ja, die Anschaffungskosten sind höher. Teils können die durch Förderung gesenkt werden - auch bei der Ladeinfrastruktur.

Ein LKW steht sowieso regelmäßig.

Der Kerl ist hauptberuflich LKW-Fahrer. Er fährt nur E-Modelle. Ich glaube, dass er die Praxis, die er dabei täglich lebt, nicht außer Acht lässt.

Aber ja, der Versuch wird auch Nachholbedarfe aufzeigen. Ist ja auch der Plan.

Bei den massiv überfüllten Autohöfen/ Parkplätzen an den Autobahnen da noch freie Ladestationen für LKWs zu finden finde ich schon sehr… Herausfordernd aktuell. Wenn nicht sogar unmöglich.

Das Problem ist ein generelles - das auch nicht nur E-LKW betrifft. Es gibt zu wenig Parkmöglichkeiten für LKW. Die Problematik musst du lösen, weil es Lenkzeiten gibt. Wenn du dann direkt Ladeinfrastruktur schaffst, löst zwei Probleme auf einmal. Die LKW laden ja (eigentlich/idealerweise) nicht am gleichen Charger wie PKW.

Hast du seine Videos mal geschaut?
Eigentlich hat er selten große Probleme seinen Truck zu laden.

@Quechua Mit der Einstellung würde die Menscheit auch noch in Höhlen leben und zum Feuermachen Steine aneinander hauen.

Der Verkauf von E-LKW steigt rapide an, wenn auch noch auf niedrigem Grundniveau.
Die Entwicklung sowohl der Zugmaschinen, als auch der Infrastruktur ist rasant.
Wenn man davon ausgeht, dass Diesel heute 30% der Speditionskosten ausmacht, ist da erhebliches Einsparpotenzial.
In einigen Jahren werden wir auf Kurz- und Mittelstrecken nur noch elektrisch unterwegs sein, geladen mit Strom aus der PV-Anlage auf dem Dach der Spedition, der Lagerhallen etc und der Fernverkehr wird auf absehbare Zeit folgen.

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