Verkehrswende

Stimmt doch null. Den Platz, den die Autos nutzen, kann man auch gut für andere Sachen nutzen, nur gibt es die Angebote nicht oder zumindest nicht zuverlässig.

Finde es immer absurd den Bürger dafür zu kritisieren, warum er sich nicht einfach umstellt, wenn ich für meinen Arbeitsweg statt 30 Minuten das 3. oder 4. fache an Zeit brauche.

Sehe es doch bei mir.
München = gar kein Interesse in 'n Auto zu investieren
Ruhrgebiet = geht’s nicht anders.

hast du überhaupt verstanden was mehl geschrieben hat?

In Deutschland fehlt vielen leider noch der Mut und die Vorstellungskraft die Dinge zu verändern.

4 Like

Insert jede deutsche Großstadt

einfach wie Leipzig machen. Für Autos und öffentliche gleichermaßen scheiße :sadge:

1 Like

Die Mieten steigen auch hier. Leipzig ist sehr lebenswert und eine richtig schöne Stadt.

Kompletter Scheiss… mal Realtalk Haushaltseinkommen max 80k. Bei Neuzulassungen. 5 head move von Merz, um effektiv nicht zu fördern.
Wollte/werde dieses Jahr vermutlich sogar nen neues eauto ordern.

@mehL verstehe nicht, wo dich in HH mehrspruige Straßen stören oder es lebenswerter wäre ohne. Habe noch nie gedacht, boah die Straße stört hier aber…

Ganz grundsätzlich führt die Diskussion beider Lager sowieso zu nichts. Die einen schwören halt auf öffis, andere bevorzugen Individualverkehr. Das wird man nicht ändern können und ist ja auch fein, dass jeder seine Präferenzen hat.

1 Like

Beschäftige dich nochmal mit den Grenzen. Es geht um 80.000 € zu versteuerndes Jahreseinkommen. Damit ist nicht 80k Brutto gemeint. Zusätzlich erhöht sich die Grenze noch, wenn man Kinder hat. Finde das ganze erhlich gesagt sogar gut gelöst, da hier wirklich mal richtig hohe einkommen von der Förderung ausgeschlossen sind.

Die Verkehrsinfrastruktur ist doch ein reiner Flickenteppich. Da gibts ja kein stringentes Konzept. Passiert natürlich mit der Zeit bei ner Großstadt. Will da jetzt auch kein Fingerpointing machen. Aber gut ist das sicherlich alles nicht.

2 Like

Dir ist schon bewusst, dass das Medianeinkommen in Deutschland bei 52k liegt? Und dass man sich Leasingraten von 300 Euro pro Monat auch ohne 70k Netto leisten kann?
Und keine Ahnung, sollte die Förderung nicht abgerufen werden, kann man die ja immer noch erhöhen. Wie trollface schon schreibt: ist doch besser, als wenn die den Bonus bekommen, die sich eh locker ein neues Auto leisten können.

Es geht gar nicht darum, dass man den Autos eine Spur wegnehmen will, damit es mehr staut oder man es den Autos unbequem machen will. Es geht darum, dass man den Platz fairer aufteilt und aus der „weggenommenen“ Spur eine Spur für Radfahrer macht.
In Köln wurde das zB an einigen Straßen so gemacht, aus 3 Autospuren wurden 2 oder aus 2 wurde eine. Natürlich alles nur Stückwerk und an den Kreuzungen oder wo es eng wird, enden die Radwege. Aber trotzdem ist es eine deutliche Verbesserung als Radfahrer.
Und als Autofahrer kann man tatsächlich nach wie vor in die Stadt fahren, es gibt keine Verbote

1 Like

Finde in Berlin bspw ganz gut, dass Parkplätze inzwischen auch Geld kosten. Das war in Köln schon früher so (vor 10 Jahren so) - da zahlt man dann 6€ pro Stunde am Parkautomaten. Mir gibt das ein Gefühl von Fairness.

1 Like

Ist doch auch keine geile Lösung. Fair finde ich die auch nicht.

Ich sprach oben von Autofreien Innenstädten, Buslinien, Fahrradlinien, etc.

D.hm Platz besteht, man muss ihn nur gerecht nutzen. Weshalb ich mir der Aussage von mehL da nicht mitgehe. Die Politik will es einfach nicht ändern

Also ich sehe überproportional viel Platz für Autos in Berlin, egal ob Parkflächen oder Straßen. Diesen Raum einfach kostenfrei einer Gruppe zur Verfügung zu stellen, empfinde ich unfair.

Aber siehe Mehls Beitrag. Hab mich ja damit abgefunden und kann’s nicht ändern. Und sind ja auch Leute aufs Auto angewiesen. All good.

Autofahrer zahlen doch einiges an Steuern? Also so ganz kostenlos ist das nicht

Steuern sind aber nicht zweckgebunden. Zudem wurde doch schon x mal zitiert, dass der Schaden durch Autos deutlich die Steuerlast übersteigt.

1 Like

Das steuern nicht zweckgebunden sind hast du vollkommen recht :+1:

Erklär das aber mal dem deutschen den du im Wahlkampf da abholen willst und sich in seiner Freiheit eingeschränkt sieht sobald da irgendwo zusätzliche Kosten anfallen

die ganzen hauptverkehrsstraßen (zumindest hier im westen) auf 30. es fucked so dermaßen ab.

Da gebe ich dir Recht, ich finde das Argument Autofahrer zahlen ja Steuern aber zu kurz gegriffen wenn es um Parkraumbewirtschaftung und ähnliche Maßnahmen geht.

Grundsätzlich zahlt man halt keine Steuern um den Platz zur Verfügung gestellt zu bekommen, den @1974 beschreibt.

Wo wir aber wieder beim Thema sind. Ein günstiger öffentlicher Nahverkehr trägt sich Kostentechnisch auch nicht selber und funktioniert nur durch enorme Zuschüsse. Ist halt dann wieder die Frage, ob die Stadt Autos möchte oder öpnv setzt

1 Like

Wirklich viel Neues steht nicht drin. E-Fuels sind zu teuer, verbrauchen zu viel Strom und selbst der Wissenschaftler dessen Forschung E-Fuels erst auf den Weg gebracht haben rät davon ab und empfiehlt E-Autos.
Was sagt unsere Regierung dazu?

Staatsekretärin Connemann teilt die Bedenken offenbar nicht. „Manche Wissenschaftler können sich auch täuschen“, sagt die CDU-Politikerin im Interview mit Panorama , E-Fuels würden nicht nur eine Nische bedienen, E-Fuels würden Zukunft schreiben.

Ah, die Wissenschaft hat Unrecht und nur unsere Meinung ist die Wahrheit. Das kenne ich doch irgendwoher? Aus den USA oder von bestimmten Leute zu Zeiten einer globalen Krankheit.

Ich bin stolz auf unsere Regierung, die der Wissenschaft auch mal aufzeigt, dass es rote Linien gibt!

12 Like

Die Bundesregierung steht für hocheffiziente Verbrennungsmotoren, du h3t0r

7 Like