Verkehrswende

Das ist ja ein ganz anderes Thema. Es werden ja alle Hersteller gefördert, nicht nur deutsche.

Und weiß nicht, der Umweltbonus, der 2023 von der Ampel gestoppt wurde, hatte eine messbare Auswirkung auf den Verkauf von Eautos. Das waren auch nur 3000 für teurere und 4500 für billigere Autos. Jetzt ist es eben von 3000 bis 6000 gestaffelt, aber nach Einkommen statt Preis des Autos.

Deswegen kann man schon annehmen, dass die Prämie eine Auswirkung haben wird. Und durch die Bindung an das Einkommen ist sie auch viel fairer als die Prämie bis 2023

Hätte mich auch gewundert, wenn kein Bürokratiemonster entstanden wäre. Irgendwie müssen die Ämter ja beschäftigt werden. Wer prüft eigentlich konkret solche Kriterien?

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Wo du Hamburg sagst, schrecklich wie autozentriert diese Stadt einfach ist. Überall mehrspurige Straßen, kompletter abfuck. Es könnte so viel lebenswerter sein.

Dafür müsste es allerdings auch alternativen geben. München ist astrein von den Nahverkehrsmöglichkeiten, da brauchst kein Auto. Fahrrad und Deutschlandticket regelt.

Im Rhein-Ruhrgebiet, 5. größtes Ballungsgebiet Europas, geht’s kaum ohne Auto…

Jaja, das inverse Henne Ei Problem.

Wir haben keine Alternativen, daher kann man dem Auto keinen Platz wegnehmen. Aber für Alternativen müsste man ja dem Auto Platz wegnehmen. Das geht ja aber nicht, weil es keine Alternativen gibt. Aber wenn es welche gäbe, dann wäre das gar kein problem. Nur leider gibt’s ja keine Alternativen. Und auch keinen Platz dafür. Aber wenn es gute Alternativen gäbe, das wäre ja mal was.

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Stimmt doch null. Den Platz, den die Autos nutzen, kann man auch gut für andere Sachen nutzen, nur gibt es die Angebote nicht oder zumindest nicht zuverlässig.

Finde es immer absurd den Bürger dafür zu kritisieren, warum er sich nicht einfach umstellt, wenn ich für meinen Arbeitsweg statt 30 Minuten das 3. oder 4. fache an Zeit brauche.

Sehe es doch bei mir.
München = gar kein Interesse in 'n Auto zu investieren
Ruhrgebiet = geht’s nicht anders.

hast du überhaupt verstanden was mehl geschrieben hat?

In Deutschland fehlt vielen leider noch der Mut und die Vorstellungskraft die Dinge zu verändern.

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Insert jede deutsche Großstadt

einfach wie Leipzig machen. Für Autos und öffentliche gleichermaßen scheiße :sadge:

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Die Mieten steigen auch hier. Leipzig ist sehr lebenswert und eine richtig schöne Stadt.

Kompletter Scheiss… mal Realtalk Haushaltseinkommen max 80k. Bei Neuzulassungen. 5 head move von Merz, um effektiv nicht zu fördern.
Wollte/werde dieses Jahr vermutlich sogar nen neues eauto ordern.

@mehL verstehe nicht, wo dich in HH mehrspruige Straßen stören oder es lebenswerter wäre ohne. Habe noch nie gedacht, boah die Straße stört hier aber…

Ganz grundsätzlich führt die Diskussion beider Lager sowieso zu nichts. Die einen schwören halt auf öffis, andere bevorzugen Individualverkehr. Das wird man nicht ändern können und ist ja auch fein, dass jeder seine Präferenzen hat.

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Beschäftige dich nochmal mit den Grenzen. Es geht um 80.000 € zu versteuerndes Jahreseinkommen. Damit ist nicht 80k Brutto gemeint. Zusätzlich erhöht sich die Grenze noch, wenn man Kinder hat. Finde das ganze erhlich gesagt sogar gut gelöst, da hier wirklich mal richtig hohe einkommen von der Förderung ausgeschlossen sind.

Die Verkehrsinfrastruktur ist doch ein reiner Flickenteppich. Da gibts ja kein stringentes Konzept. Passiert natürlich mit der Zeit bei ner Großstadt. Will da jetzt auch kein Fingerpointing machen. Aber gut ist das sicherlich alles nicht.

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Dir ist schon bewusst, dass das Medianeinkommen in Deutschland bei 52k liegt? Und dass man sich Leasingraten von 300 Euro pro Monat auch ohne 70k Netto leisten kann?
Und keine Ahnung, sollte die Förderung nicht abgerufen werden, kann man die ja immer noch erhöhen. Wie trollface schon schreibt: ist doch besser, als wenn die den Bonus bekommen, die sich eh locker ein neues Auto leisten können.

Es geht gar nicht darum, dass man den Autos eine Spur wegnehmen will, damit es mehr staut oder man es den Autos unbequem machen will. Es geht darum, dass man den Platz fairer aufteilt und aus der „weggenommenen“ Spur eine Spur für Radfahrer macht.
In Köln wurde das zB an einigen Straßen so gemacht, aus 3 Autospuren wurden 2 oder aus 2 wurde eine. Natürlich alles nur Stückwerk und an den Kreuzungen oder wo es eng wird, enden die Radwege. Aber trotzdem ist es eine deutliche Verbesserung als Radfahrer.
Und als Autofahrer kann man tatsächlich nach wie vor in die Stadt fahren, es gibt keine Verbote

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Finde in Berlin bspw ganz gut, dass Parkplätze inzwischen auch Geld kosten. Das war in Köln schon früher so (vor 10 Jahren so) - da zahlt man dann 6€ pro Stunde am Parkautomaten. Mir gibt das ein Gefühl von Fairness.

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Ist doch auch keine geile Lösung. Fair finde ich die auch nicht.

Ich sprach oben von Autofreien Innenstädten, Buslinien, Fahrradlinien, etc.

D.hm Platz besteht, man muss ihn nur gerecht nutzen. Weshalb ich mir der Aussage von mehL da nicht mitgehe. Die Politik will es einfach nicht ändern

Also ich sehe überproportional viel Platz für Autos in Berlin, egal ob Parkflächen oder Straßen. Diesen Raum einfach kostenfrei einer Gruppe zur Verfügung zu stellen, empfinde ich unfair.

Aber siehe Mehls Beitrag. Hab mich ja damit abgefunden und kann’s nicht ändern. Und sind ja auch Leute aufs Auto angewiesen. All good.

Autofahrer zahlen doch einiges an Steuern? Also so ganz kostenlos ist das nicht

Steuern sind aber nicht zweckgebunden. Zudem wurde doch schon x mal zitiert, dass der Schaden durch Autos deutlich die Steuerlast übersteigt.

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