Und weiter geht’s mit den nicht so guten Nachrichten.
Zusammenfassung
Sorry
Bezahlschranke. Ihr wisst, wie ihr es notfalls umgehen könnt.
Für die Manager im Konzern aber dürfte diese Statistik zentral sein, besonders im Fernverkehr, wo die Bahn noch immer das Monopol hat und faktisch machen kann, was sie will. Es scheint, als könnten sich die Manager so viele Fehltritte und Absurditäten leisten, wie sie nur wollen. Der Eigentümer, der Bund, duldet das.
Meist handelten die Manager so, um Kennzahlen einzuhalten, ihren Bereich gut dastehen zu lassen.
Der Grund ist simpel: Die Bahn ist mit 22 Milliarden Euro stark verschuldet, im ersten Halbjahr 2025 hat das Unternehmen einen Verlust von 760 Millionen Euro gemacht. Gelegentlich wirkt die Fixierung auf die Kennzahlen wie strategisches Kalkül, um dem Eigentümer, dem Bund, Zugeständnisse abzupressen: bei der Infrastruktur, die der Bund mit Milliarden finanziert. Und beim Schutz vor der Konkurrenz im Fernverkehr.
Und es kommt noch schlimmer: Oft lasse die Bahn die Züge danach leer durch die Gegend fahren. So erzählt es ein ranghoher Mitarbeiter aus der Disposition.