Es geht eher darum, dass der ÖV immer unantraktiver wird. Was würde wohl passieren, wenn Diesel und Benzin in dem Ausmaß steigen würden? 
Ganz klar wenn auch rhetorische Frage:
Simpsons Mistgabeln-Fackeln-Meme.
Ich glaube den Rest bzgl. der 5€ mehr kann man gut zusammenfassen: Die, die aus Überzeugung den ÖPNV nutzen nehmen es hin und zahlen es gerne und für die, die darauf aus finanziellen Gründen angewiesen sind ist es eine erneute Mehrbelastung die unter Umständen weh tun kann. Auch wenn es für uns alle „nur 5€ sind“.
Ich habe das D-Ticket nie gekauft. Kenne aber von regionalen Tickets den Bonus „nimm zwei Kinder unter XY Jahren kostenlos mit“.
Sollte das beim D-Ticket nicht so sein sind das eben auch manchmal nicht nur 5€ sondern eben 20-25€ bei gleichbleibendem Einkommen (weil 2 Kinder z.B.).
was das ticket bei 2% aktueller inflation kosten sollte kommt ~2 klassenstufen später dran als die rechnung von apfelholo. 
so schwer ist es doch eigentlich nicht zu verstehen, oder?
Man sollte schon alles einrechnen. Man kann andersrum ja auch nicht sagen „der Grundfreibetrag steigt 2026, also haben alle mehr Geld in der Tasche“ - wenn gleichzeitig die Sozialabgaben steigen.
Und im Vergleich zu 2019 (ein Vergleich, den du selbst erst heute oder gestern gebracht hast), haben es ÖPNV Pendler heute deutlich besser, auch mit 63 Euro.
Und klar, es wäre wünschenswert wenn das Ticket günstig(er) bleiben würde, das könnten wir uns auch locker leisten. Aber sich so lustig zu machen über die 5 Euro Aussage ist halt ein bisschen komisch
wenn du oder killa das so sagen wolltet wäre diese erklärung hilfreich gewesen. was an der aussage aber nichts ändert. diese konkrete entscheidung sind 5€ weniger für die käufer und real auch eine preiserhöhung.
nein?! das ticket ist doch auch in der inflation eingerechnet. also da sind wie jetzt an der stelle, wo du den warenkorb in der inflationsberechnung trennen und für ticketkäufer und nicht-käufer trennen müsstest.
aber das wird allein nicht ausreichen, um alles andere auszugleichen.
Also ich habe schon 2014 für ein Monatsticket ein halbes Jahr lang monatlich 140 Euro gezahlt. Selbst Jobtickets waren 2019 bei knapp 60 Euro. Natürlich spart man mit dem Deutschlandticket im Vergleich zu den normalen Monatstickets?
Das ist doch genau die Art von Rechnung, die ihr Killa vorgeworfen habt, „63-140 = -77“
Aber klar, wenn es dir nicht mehr passt, muss natürlich der Warenkorb eingerechnet werden 
ja, es ist logischerweise eine erhöhung ausgehend vom aktuellen preis.
nein, ich sage, dass es nur einen warenkorb für alle menschen gibt. aber öpnv fahrer werden durch das ticket eine geringere persönliche inflation als der warenkorb (auch wenn das ticket anteilig im warenkorb berücksichtigt wird) gehabt haben, wenn das die größte persönliche verkehrsausgabe ist.
aber auch das wird die letzten 5 jahre für diese leute nicht „positiv“ machen.
es ging doch um die Aussage, man hätte mit der Erhöhung 5 Euro weniger in der Tasche. Killa sagt das stimme so nicht, es wird sich über ihn lustig gemacht.
Ich sage dass man für den ÖPNV vor 5 Jahren noch deutlich mehr gezahlt hat (Analogie zu den 5 Euro, nur statt 2025<>2026 eben 2019<>2025) und du kommst lang und breit mit persönlicher Inflation und Warenkorb an.
Ist ja grundsätzlich richtig, stimme ich dir ja zu. Aber warum hast du das nicht gleich auf die „Rechnung“ von Apfelholo geantwortet sondern die „Rechnung“ sogar noch verteidigt? Dann hätten wir uns das alles hier sparen können uns es wäre klar gewesen, dass man nicht einfach 63-58 rechnen kann.
weil die rechnung so stimmt und das 5 euro mehr kostet als momentan. wenn du das tust, kann ich auch gern damit anfangen, wie gewisse dinge für ärmere leute hier im land früher mal waren. wird dir nicht gefallen.
ÖPNV von vor fünf Jahren spielt aber keinerlei Rolle in der Diskussion, da es um die Erhöhung von letztem Jahr zu diesem Jahr ging.
Und es um die Aussage, dass die die ohnehin schon wenig haben dadurch jetzt noch weniger haben werden, was ohne weitere Begründung angezweifelt wurde.
Bin da immer noch interessiert und würde gerne verstehen, weshalb man die Aussage anzweifelt. Weil ich es mir nicht so Recht erklären kann.
es wurde ja nur die exakte Höhe von 5 Euro angezweifelt. Und da verweise ich dich gerne an die Antwort von Bolo, mit der persönlichen Inflation und Warenkorb
Habe nie Abotickets beansprucht, aber ein Einzelticket war 2019 deutlich billiger als jetzt. Außerdem sind einige sinnvolle Tickets in diesem Jahr, wie das HappyhourTicket, weggefallen, was die Fahrtenpreise am Wochenende fast verdoppelt.
es sind auch nominell 5€…
Nein, wurde es nicht. Es wurde nicht weiter erklärt was genau angezweifelt und anders gesehen wird. Das ist deine Interpretation, die du hier diskutierst. Von daher ist diese Diskussion auch relativ sinnfrei.
man kann gerne finden, dass das ticket immer noch zu billig ist (von mir aus auch aufgrund eines selbstgewählten referenzzeitraums und anekdoten), aber dass man wirklich versucht anzuzweifeln, dass 5€ einfach 5€ sind, ist so wild, dass ich gar nicht mehr weiß, wo man da noch weiter diskutieren soll.
und dann beschwert man sich, dass diese absurdität andere leute belustigt…
Auch wenn ich die Preise außerhalb des VRR nicht kenne, macht Berlin nun den Anfang 4€ pro Einzelfahrt ab 2026.
Da scheinen wieder ein paar Lobbygelder geflossen zu sein (vermute ich).
Es ist wirklich zum Haare raufen, wie rückwärtsgewandt einige Politiker sind.
Ich kann diese Technologieoffenheit nicht mehr lesen. Das ist wirklich das Unwort des Jahrzehnts…
Wurde nicht schon ausdrücklich berichtet, dass E-Fuel für den Individualverkehr komplett unrentabel ist, und jetzt wird es als Beimischung herangezogen, dass Verbrennerkunden somit für 'n Liter 3 Euro bezahlen müssen, während die Stromkosten immer weiter sinken werden? Was soll sowas?
„Der Hochlauf der E-Mobilität ist bisher nicht so verlaufen, wie erhofft, nimmt aber deutlich an Fahrt auf. Mit Blick auf die Wegstrecke müssen wir aber auch Hybride, Range-Extender und Beimischungsquoten mitdenken, um Beschäftigung in Deutschland zu sichern und das Klima zu schützen“, sagte er t-online.
Also um das Klima zu schützen, sollte man an Verbrenner denken?
Klingt aber deutlich besser als „Wissenschaftsfeindlich“… oder?
Und weiter geht’s mit den nicht so guten Nachrichten.
Zusammenfassung
Sorry
Bezahlschranke. Ihr wisst, wie ihr es notfalls umgehen könnt.
Für die Manager im Konzern aber dürfte diese Statistik zentral sein, besonders im Fernverkehr, wo die Bahn noch immer das Monopol hat und faktisch machen kann, was sie will. Es scheint, als könnten sich die Manager so viele Fehltritte und Absurditäten leisten, wie sie nur wollen. Der Eigentümer, der Bund, duldet das.
Meist handelten die Manager so, um Kennzahlen einzuhalten, ihren Bereich gut dastehen zu lassen.
Der Grund ist simpel: Die Bahn ist mit 22 Milliarden Euro stark verschuldet, im ersten Halbjahr 2025 hat das Unternehmen einen Verlust von 760 Millionen Euro gemacht. Gelegentlich wirkt die Fixierung auf die Kennzahlen wie strategisches Kalkül, um dem Eigentümer, dem Bund, Zugeständnisse abzupressen: bei der Infrastruktur, die der Bund mit Milliarden finanziert. Und beim Schutz vor der Konkurrenz im Fernverkehr.
Und es kommt noch schlimmer: Oft lasse die Bahn die Züge danach leer durch die Gegend fahren. So erzählt es ein ranghoher Mitarbeiter aus der Disposition.