Verkehrswende

Aus meiner bisherigen Erfahrung würde ich sagen, dass man eher auf Manager verzichten kann als auf viele (Fach)Arbeiter. Am output ändert das recht wenig.

Ist ja auch zB der Kurs den Bayer fährt, dort wird ja das mittlere Management ziemlich eingestampft.

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Die armen hart arbeitenden Manager, die nur schwer ersetzbar sind. Mir kommen die Tränen. Es gibt halt nun einmal selten Konsequenz in diesen Bereichen. Wie auch in der Politik.

Das was @mehL sagt.

Ich habe keine Meinung zu dem Thema aber @s.angello versucht sachlich seine Sicht darzustellen und du kommst mit polemischer Scheiße und pisst ihm ans Bein mit Zynismus.

Wäre ich pingelig würde ich deinen Post als unangebracht und am Thema vorbei melden

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Für mich ist es halt kompletter Quatsch. Ja die Manager arbeiten soviel, sind nicht ersetzbar. Daher sind 15mio im Jahr gerechtfertigt. Und beim kleinsten Fehler sind sie natürlich ihren Job los und müssen die Konsequenzen tragen.

Sehe es halt komplett anders.

Durch ihre (schlechten) Entscheidungen verlieren oftmals viele Menschen ihre Jobs. Und sie kriegen aber weiter ihre Millionen. Oder fangen beim nächsten Arbeitgeber für 8 stellige Gehälter an.

Die ewige Mär von Managern, ohne die nichts läuft.

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Dann schreib das doch direkt so und wir haben einen vernünftigen Diskussionsstil. Die Antwort war gut

Man muss sich trotzdem mal fragen welcher Faktor an Mehrverdienst für so nen Manager noch angebracht ist. Wenn da jetzt iwer ne Festvergütung von 2M€ p/a hat und selbst nen guter Ingieneur vllt auf 100k p/a kommt sind wir trotzdem beim 20-fachen Gehalt.

Verantwortung und Arbeitsbelastung hin oder her.

Und eben was viele andere sagen, die Signalwirkung ist dort meist auch ne falsche. Sehe das ja bei uns. Da werden uA hunderte von MA entlassen, aber bei der Betriebsversammlung wo gefragt wurde ob im Management die Boni ausgezahlt werden kriegst du nur ein „Vertraglich festgelegte Zahlungen bleiben von den Maßnahmen unberührt“.

Ok :wink:

Lassen wir doch mal die Angemessenheit Höhe der Gehälter und die Gerechtigkeitsfrage außen vor.

Auf meine anderen Punkte kam, ja auch keine vernünftige Antwort.

Und selbst wenn sie schlechte Entscheidungen treffen (auch oft eine Frage der Perspektive), irgendwer muss die Entscheidung treffen und derjenige wird nunmal nicht immer die beste treffen (können).

Muss man sich ja nur mal die Frage stellen, wie ein beliebiger deutscher Autohersteller funktionieren würde, wenn niemand den Laden leiten würde. Denke da wirds ganz schnell böse aussehen. Mag bei irgendeinem Kleinunternehmen anders aussehen, aber ab einer gewissen Größe braucht man eben entsprechendes Personal.

@mehL gut, mittleres Management ist vielleicht nochmal was anderes. Aber am Ende braucht es oben Entscheidungsträger, die einen Überblick den Laden haben. Da kann man halt auch nicht einfach easy einen neuen (externen) reinwerfen, wenn der diesen Überblick nicht hat.

@gestalt na ja, ist halt nunmal vertraglich vereinbart. Wäre ja sonst das Gleiche, wenn man den „normalen“ Mitarbeitern ihr Gehalt zu kürzen würde, wenn es schlechter läuft.

Warum sollte niemand den Laden leiten? Es geht doch darum, dass da jemand 15mio bekommt. Und wenn der Laden nicht läuft und 1.000 Mitarbeiter entlassen werden, bekommt er auch 15mio.

Mit dem Bonus hättest locker paar hundert MA bezahlen können. Und es gibt ja auch nicht nur einen überbezahlten Manager dort.

Und bei manchen deutschen Autobauern überlege ich wirklich, ob es schlechter laufen würde, wenn Mitarbeiter X den Laden führen würde.

Es geht um Boni nicht um das Festgehalt. Normale MA haben bei uns gar keine Boni. Nur weil man das RECHT auf etwas hat, muss man es auch nicht in Anspruch nehmen. Du kannst halt schlecht sagen der Laden läuft kacke und DU hast die Verantwortung, musst wegen einer schlechten Bilanz groß Stellen abbauen/offshoren, lässt dir aber dann gemütlich die Boni auszahlen.

Das hat einfach nichts mit Solidarität innerhalb eines Unternehmens zu tun. Welche MA würde bei so einem Management nochmal die Extra Meile gehen um den Karren mit aus dem Dreck zu ziehen? Keiner - zurecht.

Bei Daimler gibt’s für jeden(!) MA fette Boni. Irgendwas um die 5k/Jahr oder so.

[…] erhalten die Mitarbeiter der Mercedes-Benz Group für das Jahr 2024 eine Erfolgsprämie. Rund 91.000 Beschäftigte, die bei der Mercedes-Benz Group Anspruch darauf haben, können mit einer Erfolgsbeteiligung von bis zu 5.220 Euro rechnen. Damit fällt der Bonus spürbar geringer aus als im Vorjahr: 2023 waren noch bis zu 7.300 Euro ausgezahlt worden.
[…]
Für 2024 sollen die Mercedes-Mitarbeiter einen Bonus in Höhe von bis 5.220 Euro erhalten schreibt die Stuttgarter Zeitung heute. Zum Vergleich: In den Geschäftsjahren 2022 und 2023 erhielten die anspruchsberechtigten Beschäftigten eine Ergebnisbeteiligung von bis zu 7.300 Euro. Diese Prämien wurden aufgrund der soliden Finanzergebnisse in diesen Jahren gewährt. Im Jahr 2022 lag die Prämie bei 6.000 Euro, während sie im Jahr 2023 auf 7.300 Euro erhöht.

Alta, was das für ein Kackartikel. Erzählt zigmal dasselbe :D

Mercedes-Benz Group

Mitarbeiterzahl 175.000 (2024)

Ja, sind wahrscheinlich 90.000 Manager.

Die 91k Leute sind in Deutschland - der Rest nicht. Oder in Tochtergesellschaften, die entweder keinen oder einen vergleichbaren Bonus bekommen.

Den Bonus bekommen die MA aber auch nicht jedes Jahr. Sondern nur dann, wenn gewisse Kriterien erfüllt sind (ein gewisse EBIT Höhe erreicht, eine gewisse RoS Zahl erreicht etc).

Btw. aufgrund der derzeitigen finanziellen Lage bei MB haben Mitarbeiter ihre eigentlich versprochenen Gehaltserhöhungen nicht erhalten. Tarifliche Erhöhungen wurden mit übertariflichen Zulagen verrechnet etc. Man kürzt Mitarbeitern also faktisch ihr Gehalt, wenn es schlecht läuft.

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Darum geht es doch gar nicht? Du schreibst jeder (!) MA und es ist halt einfach nicht jeder (!) Mitarbeiter.

Man kann’s auch übertreiben, wir sprechen hier ja immer noch über Deutschland.

@gestalt ist mir schon klar, dass es um Boni geht. Ein Bonus ist halt trotzdem auch eine Vergütung und in diesem Fall vertraglich festgehalten. Auch die Boni der Geschäftsführung werden an gewisse KPI geknüpft sein @overkill.

Ja. In einem der verlinkten Artikel ist ja auch beschrieben, wie sich das zusammensetzt. Das Problem ist sicher, dass das oft längerfristige KPI sind, während die „normale“ Belegschaft eben jährlich gemessen wird.

Ansonsten wollte ich nur auf die (indirekte) Aussage reagieren, dass man Mitarbeitern nicht das Gehalt kürzt.

Habe mich bewusst etwas aus der Diskussion rausgehalten darüber hinaus… weil das ja eigtl nicht so ganz on-topic ist. Ich aber auch keinen Thread aufmachen wollte über Managergehälter… weil… sehr kurzlebig?

Eine Sache noch: So krass hoch sind die Abfindungen bei MB nicht.

VW macht VW Sachen.
Einfach toll wie mit der Gesundheit der Kunden fahrlässig umgegangen wird.

Das sind fahrende Boni, sei mal nicht so, die armen Manager. :mond:

Die wurden wahrscheinlich schon gekündigt. :mond: :mond:

Schadensersatz natürlich auch, für die Fahrlässigkeit/Vorsatz. :mond: :mond: :mond:

Krass erst in 4,5 Jahren frühstens. Weiteres kleines Armutszeugnis für VW

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