Verkehrswende

Bin mal gespannt wie hoch man wieder die Preise anziehen wird. Man vermutete bis zu 10%, könnte mir jetzt sogar auch mehr vorstellen.

Ich guck mir sowas nicht mehr an.

Und parallel aktuell massenweise die Bahncard100 an etliche „Contentcreator“ raushauen, weil das ganz bestimmt nen positiven Effekt hat…

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Mit Montanablack88 in der Bahn fahren, super geil!

gibts den bengel noch?

Es tritt genau das ein, was schon seit Jahrzehnten bekannt ist… Stichwort „induzierte Nachfrage“

Funktioniert andersrum übrigens genauso. Straßen/Spuren zu reduzieren, vermindert auch den Verkehr.

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Einfach eine Spur mehr, dann sollte es klappen

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Gab auch einen Grund dafür, wird aber Natürlich nicht erwähnt

https://www.bz-berlin.de/berlin/neuer-a100-abschnitt-stau-falle

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Ja keine Ahnung was ich dazu sagen soll. Politik einfach ein Haufen dummer, eigeninteressengesteuerte Trottel.

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Der nächste Fail der Bahn

Es wird doch in dem Beitrag gesagt, dass nicht die Bahn sanieren wollte, sondern die Bahn vom Eisenbahn Bundesamt zur Sanierung verpflichtet wurde.
Die Bahn hat sich sogar erst geweigert zu sanieren und ist dann von einem Gericht dazu verpflichtet worden.

Wenn es ein Fail ist, dann vom Eisenbahn Bundesamt.
Oder halt von der Politik, die dafür sorgen müsste, dass die Strecke komplett wieder aufgenommen wird und etwa Bahnhöfe gebaut werden.

Es ist schon ein Fail der Bahn, weil sich die DB Netz dann nicht grundsätzlich den Gedanken gemacht, wenn schon saniert werden soll, dann müsste alles richtig saniert werden, damit zukünftig die Züge so fahren können. So ist das ganze Quatsch und wirkt eher wie die trotzige Reaktion eines kleinen Jungen.

Organisation Transport and Environment: Mercedes droht als einziger EU-Autobauer Emissionsziele zu verfehlen | DIE ZEIT

Aber Hauptsache vorher noch die Boni einstecken und dann den Hilferuf Richtung Politik abgeben. Richtig stark :muscle:

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will mich jetzt hier nicht pro irgendwelcher absurden gehälter aufstellen, aber kennen wir die vertragsgestaltung?
und 12mio sind natürlich absurd viel geld, aber ob da irgendein manager eine mio mehr oder weniger erhält, ist bei einem umsatz von ~150mrd wirklich egal…

lt. artikel sind die gehälter bei den anderen bauern sogar höher. vllt hat er also einen höheren fixen anteil dafür weniger / geringere boni ausgehandelt, who knows.

Die Gesamtvergütung 2024 setzt sich bei Ola Källenius aus einer Jahresfixsumme in Höhe von 2,381 Millionen Euro, diversen Boni und den Versorgungsaufwendungen zusammen. Eine große Rolle spielt dabei eine langfristige und variable Vergütungsart, die auf dem Aktienkurs basiert und nach vier Jahren zur Auszahlung kommt. Im Fall von Ola Källenius sind das diesmal 4,494 Millionen Euro.

Na ja, bei Arbeitnehmern wird dann aber um jedes kleinste Prozent gefeilscht bzw. so weit wie möglich Richtung Mindestlohn.
Und wenn es dem Unternehmen schlecht geht, dann sollen die AN bitte solidarisch das Gehalt kürzen oder in Kurzarbeit gehen.
Hauptsache die eigene Tasche ist voll, die Plebs da unten sollen bitte schön die fresse halten und für 13€/Stunde meine Taschen füllen - ich möchte ja nicht in die Armut rutschen mit 2 Mio Gehalt.

damit macht man sich das aber auch ein bisschen einfach mit so einer aussage?!

wenn der CEO auf 10mio verzichtet bzw. man diese 10mio auf die mitarbeiter umlegen würde, wären das brutto keine 5€ mehr mtl. pro mitarbeiter…
also 3 cent brutto bei VZ pro stunde.

wenn solche gehälter gezahlt werden für die positionen. kann mercedes das mitgehen oder sagen, wir nehmen potentiell weniger qualifizierte mitarbeiter oder wir riskieren, dass die guten manager dann ganz schnell weg sind und nur die verbleiben, die man nicht möchte…

möchte den mann nicht verteidigen. finde es nur absurd sich über so etwas zu echauffieren und dann am stammtisch über „die da oben“ zu poltern - nicht auf dich bezogen. who cares, was irgendwelche manager verdienen… ich muss als AN doch an mich denken, wenn mir mein AG nicht gefällt, dann muss ich mir eben einen anderen suchen, der vermeintlcih besser mit mir umgeht.

dazu scheint mercedes ja schon mehr zu zahlen als andere arbeitgeber in vergleichbaren jobs in der industrie (nicht nur auf automobile bezogen). die abfindungen die da gezahlt werden, sind auch absurd hoch.

Du denkst aber auch wieder zu einfach. Ja, 10mio sind auf einzelne MA gerechnet nicht viel, bzw. vernachlässigbar.

Aber darum geht es nicht. Die Firma hätte mit den 10mio sicher auch andere Investitionen machen können (für die MA).

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Das ging mir nicht mal darum, sondern das was @anon67945801 sagt: das Geld hätte man anders investieren können.
Aber auch nicht mal das ist der größte Kritikpunkt, den ich habe. Es ist eher, dass die Manager sich zu jeder Zeit die Taschen füllen, ob gut oder schlecht, aber Arbeitnehmer werden gekündigt, wenn es dem Unternehmen schlecht geht. Wenn es dem Unternehmen wieder besser geht, dann was? Nichts. Dann gibt es wieder Fett Boni für manager, weil sie so hart gearbeitet haben

Na ja, bei vielen solcher Unternehmen gibt es z.B. Beteiligungsprogramme in Form von Mitarbeiteraktien oder einer sonstigen Bonuszahlung gekoppelt am Erfolg des Unternehmens. Da zu sagen, dass sich nur die Manager die Taschen voll machen, wenn es gut läuft und die Mitarbeiter nichts bekommen ist schon verkürzt.

Es mag vereinzelt Personen auf Managementebene geben, die nicht viel leisten. In der Regel ist das aber auch ein Job mit 60+ Stunden pro Woche und weiterer mentaler Belastung (ja ja, die Leute in der Pflege, ich weiß), bei dem man über viele Dinge den Überblick behalten und entscheiden muss, dabei gleichzeitig den Kopf hin hält (ja ja, Konsequenzen gibt’s nie). Also auch hier finde ich den Seitenhieb unangebracht.

So einen „Manager“ kann man eben nicht so einfach ersetzen oder gar komplett darauf verzichten, wie auf irgendwelche Mitarbeiter (nicht Fachkräfte). Wenn es zu Restrukturierungen von Unternehmen auf Personalebene kommt, dann kickt man in der Regel auch nicht irgendwelche leitenden Angestellten oder Spezialisten.