rj Elterntreff

Hat bei uns fast ein ganzes Jahr gedauert bis es geklappt hat :mond:

bzgl. Ausgangspost. Unsere Entscheidung haben wir getroffen, nachdem man uns durch eine Diagnose etwas zeitlich unter Druck gesetzt hat. D.h. der AMH Wert meiner Partnerin war viel zu low für ihr Alter und man konnte nicht sagen, wie lange sie noch schwanger werden kann. Wir wollten zu dem Zeitpunkt noch kein Kind. Uns wurde aber irgendwie schnell klar, dass wir überhaupt gemeinsam Eltern werden wollen und es war dann entschieden.

Ich bin der Meinung man muss sich überlegen wie man weniger unglücklich im Leben wird, mit oder ohne Kind :P würde mal behaupten dass das typsache ist. Vor der Geburt (und weil es auch lange gedauert hat) war ich überzeugt davon dass ich sowohl mit als auch ohne Kind im Leben happy werden kann. Es sind nur zwei total unterschiedliche Wege.
Ich vertrete auch die Meinung dass man heute nicht unbedingt Kinder haben muss. Es ist ja wirklich immer noch so, dass Menschen sind dahingehend unter Druck gesetzt fühlen.

Es verändert das Leben von jetzt auf gleich komplett (wsl. je nachdem wie lahm das eigene Leben vorher war und wie sehr man sich in die Erziehung des Kindes involviert :p ) Dieser Verzicht auf viele persönliche Sachen muss einem klar sein, meiner Meinung nach. Fast alles dreht sich schnell nur ums Kind. Natürlich gehen wir jetzt wieder Hobbies nach, treffen wieder Freunde regelmäßig etc. Aber sehr mit Einschränkungen. Unser Kind ist gerade 5 Monate alt.

Es wird auch total von der Lebenssituation abhängen. Wie hat man vor dem Kind gelebt, wo lebt man, wie sieht es im Freundeskreis mit Eltern aus, wie sieht es mit der eigenen Familie aus und Schwiegereltern, wie gefestigt ist die Partnerschaft. Es werden auch sehr viele Dinge auf die Probe gestellt.

Es gibt wirklich viele Dinge, die einen abschrecken und es ist irgendwie schwierig einem nicht-Elternteil zu erklären wie die positiven Dinge aussehen. Ich finde Trollface hat es sehr gut beschrieben.

In meinem Freundeskreis haben langsam mehr Leute Kinder als nicht. Und wir leben alle in einer großen Stadt und halten gut Kontakt. Das gibt imo nochmal einen guten Bonus. Würde ich auf dem Land leben und niemand sonst hat Kinder, dann würde man schon schnell andere Erfahrungen machen… Liest man auch oft auf reddit z.B.

Ich kenne aber auch im Freundeskreis ein oder zwei Väter, die sich das alles anders vorgestellt haben. Insbesondere einer ist meiner Meinung nach ein schlechter Vater und man merkt dass er da irgendwie doch wenig bock hat. Fast immer Babysittet die Mutter. Will die Mutter mal raus, kommt die Schwester zum Babysitten. Teilweise fährt er nicht mal mit in den Urlaub und trifft sich lieber mit Freunden. Und weitere Sachen… Will sagen nicht alle sind im Nachhinein überzeugt.

Ich kann das für mich und meine Partnerin genau so bestätigen. Am Ende überwältigt die Liebe zum eigenen Kind einfach alles. Ich kann es nicht in Worte fassen, aber so empfunden habe ich in meinem Leben bisher noch nie zuvor.

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Wie nicht überzeugt? Das ist einfach egoistische scheiße auf dem Rücken der Mutter

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Naja, gibt ja genug Menschen die sich das anders vorgestellt haben, dann überfordert sind und damit schlecht klar kommen (und trotzdem ihr Kind lieben).

Danke für den Post! Teile deine Ansicht da total. Ich glaube es gibt mehrere Wege zum Glück.

Es gibt wirklich viele Dinge, die einen abschrecken und es ist irgendwie schwierig einem nicht-Elternteil zu erklären wie die positiven Dinge aussehen. Ich finde Trollface hat es sehr gut beschrieben.

Das habe ich schon so oft gehört und glaube es auch. Manche Dinge muss man eben erlebt haben. Nicht dass du das gesagt hättest, aber das alleine wäre für mich nun aber kein ausreichender Grund ein Kind zu bekommen, weil man sich dieses Gefühl erhofft, was vielleicht doch nicht eintritt. Siehe deinen Bekannten. Ich persönlich vertrete die Ansicht, und das kann man anders sehen, dass wenn man nicht weiß, ob man Kinder möchte, die Antwort ist, dass man (zu dem Zeitpunkt) keine Kinder möchte. Für mich sind Kinder keine „vielleicht/wird schon werden“ Entscheidung, sondern ich (und meine Partnerin) müssen voll dahinter stehen. Sonst fände ich es unfair mir, aber besonders dem Kind gegenüber.

Das ist spannend. Meine Sorge ist eher anders rum: Der Freundeskreis bekommt Kinder, die Interessen verschieben sich und als Kinderloser bist du irgendwann außen vor, da sich die social boundings einfach verschieben und sich die Prioritäten ändern. Das wäre für mich jetzt ebenfalls kein Grund Kinder zu bekommen, aber es ist schon ein Gedanke der mich ab und an beschäftigt. Auch hier kommt es logischerweise wieder auf den Freundeskreis und die Umgebung an.

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Naja, Kinder zu zeugen ist ja per se schon eine vor allem egoistische (ohne negative Konnotation) Entscheidung. Aber was ist denn das für eine Bürde für das Kind, wenn die eigene Existenz für die Eltern sinngebend ist? Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das Leben ohne das Kind sinnlos wäre. Vielleicht sogar dann, wenn das Kind nicht den Erwartungen und Vorstellungen entspricht, die man drauf projiziert.

jede entscheidung ist ja egoistisch, auch die keine Kinder zu bekommen.
Das wie du es erklärst kann es auch geben aber ich denke für die meisten bedeutet es schon etwas anderes. Da interpretierst du eventuell zu viel in so einen Satz.

Wenn man seinen Lebenssinn darin sieht eine Familie zu haben, seine DNA weiterzutragen und eventuell seine Werte weiterzugeben dann hat das ja ncihts damit zu tun das ein Kind eine bestimmte Bürde hat, die Bürde liegt dann eher bei den Eltern.

Exakt das sehe ich auch kritisch. Ich finde beide Lebensmodelle aber absolut lebenswert. Ich bin froh Kontakt zu Kindern zu haben, liebe aber auch mein selbstbestimmtes Leben ohne Kinder sehr. Momentan bietet meine/unsere Lebenssituation keine Grundlage ein Kind zu zeugen, wenn sich das aber ändern sollte würden wir wohl auch eine Familie gründen wollen. Aber eben nicht um jeden Preis und mache mir da auch keine Sorgen um die Zukunft bzw. um das Bereuen.

Man kann dem eigenen Leben immer einen Sinn geben, mit und ohne Kinder.

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Gesprochen wie ein Löwe.
Jeder ist sein eigenes Glückes schmieds.

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Also ich weiß nicht was man als Grund braucht, um Kinder zu bekommen. Vielleicht kann man es als Bereicherung für das eigene Leben sehen. Wie gesagt, war ich in meinem Leben immer 50:50 was Kinder angeht und bisher bin ich einfach mit extrem positiven Erfahrungen da rausgegangen. Die Schwangerschaft und vor allem die Geburt hat mich mit meiner Partnerin nochmal auf eine besondere Art enger gebracht. Zu erleben was sie da leistet und dein eigenes Kind mit all ihrer Kraft zur Welt bringt, es liebt und sich um es kümmert ist einfach was ganz anderes. Und ich weiß, es ist ein blöder Spruch, aber sein eigenes Kind lachen zu sehen und glücklich zu sehen ist einfach unbeschreiblich toll. Ich freu mich aber auch auf die Erziehung, zu sehen wie er groß wird, seinen ersten Schultag oder solche Dinge. Ihm bei Sachen zu helfen oder neue Sachen zu zeigen. Ich konnte mir sowas schon immer gut bildlich vorstellen. Und ich denke wenn man das so ähnlich sieht, kann man guter Dinge sein dass die Entscheidung pro Kind eine gute ist.
Vielleicht kann man sich frage: Kannst du dir vorstellen Vater zu sein, in der Vaterrolle zu sein und all diese Dinge zu machen und macht dich dieser Gedanke glücklich? Weil wenn ja, dann wird es nochmal viel viel toller als man es sich vorstellt.

Hab Zwillinge, die sind mittlerweile 12. Kann sagen, dass die Entscheidung pro Kinder, für mich, die beste meines Lebens war. Meine Partnerin und ich waren da im Austausch, bei beiden die 30 in Sicht. Für sie war klar, sie will Kinder, bevor sie 30 is. Ich hab mir bis zu dem Zeitpunkt noch keine Gedanken um Kinder gemacht.
Die Entscheidung war bei mir ne rein emotionale. Kohle kriegst in DE mit Job normalerweise immer irgendwie gestemmt. Rationale Faktoren habe ich damals Null berücksichtigt. Die einzigen beiden Fragen, die ich mir gestellt und beantwortet habe im Entscheidungskontext waren: Kann ich mir vorstellen, mit dieser Frau mein Leben zu verbringen? Sehe ich mich als Mensch dazu gewachsen, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen?
Rückblickend kann ich sagen, dass ich vermutlich für diese Rolle gebaut bin. Fühle mich mega wohl als Vater, Versorger, erster Ansprechpartner für Angelegenheiten des Herzens, Formen der Wertvorstellung eines Menschen usw. Meine vermutlich größte Motivation in der Kindererziehung ist es, die Dinge, die mich an meinem Elternhaus gestört haben zu „verbessern“ und die Aspekte, die ich positiv im Herzen Trage eine Generation weiter zu geben.
Es gab für mich aber bestimmt nicht den einen Punkt, an dem ich gesagt habe: Das mit den Kids, das machen wir! An dem Punkt, an dem aber klar war, dass die Schwangerschaft viabel ist stand für mich außer Frage, dass das einer der wichtigsten und prägendsten Aspekte meines Lebens wird.

Nur um das einmal klar zu sagen: Ich bin mega dankbar und haben einen totalen Respekt vor Menschen die sagen „Ne, Kinder kann/will ich nicht“ und es dann auch lassen. Es gibt soooo viele Kinder die in super Beschissenen Verhältnissen aufwachsen. Da tut es nicht Not noch mehr dazuzuschmeißen.

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Warum ist das eine Bürde? Ich lese aus den Aussagen nicht heraus, dass das Kind dafür explizit etwas tun oder erfüllen muss, um sinnstiftend zu sein.

Auch das halte ich für eine unzulässige Verallgemeinerung. Nur weil ein Kind sinnstiftend sein kann, heisst das nicht, dass jeglicher Lebenssinn davon kommt. Bei den meisten Eltern dürfte es daneben die üblichen Dinge wie Familie, Freunde, Hobbies, Arbeit, etc geben, die
dazu beitragen.

Generell finde ich, man muss da recht vorsichtig interpretieren, wenn man sowas wie „ohne meine Kinder wüsste ich gar nicht, was ich tun würde“ liest. Ich bin auch Vater und weiss tatsächlich nicht gerade, wie ich meine Lebenszeit ohne Kind verbringen würde. Kein Kind zu haben ist halt einfach ein hypothetisches Szenario, das ein paar Jahre nach der ersten Geburt schon ganz weit weg ist. Ein Problem ist es deswegen aber nicht, ich hätte mich ohne Kind einfach auf einem anderen Weg entwickelt.

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Mir ist vor einigen Tagen ein Buch in die Hände gefallen, welches ich euch gerne weiterempfehlen würde.

Ich denke, dass das für (neue und alte) Eltern wirklich einige wichtige Informationen beinhaltet. Von allgemeinen Dingen wie „Hab ich ein Schreibaby und was tue ich, falls ja?“ bis hin zu tatsächlichen Kindernotfällen und wie man sich dann verhält. Wer also ein bisschen präventiv Wissen aufbauen möchte, findet da ganz gute Illustrationen und einfach verständliche Texte.

Danke für den Hinweis. Kann tatsächlich vielen Eltern oder Leuten, die mit Kindern arbeiten, helfen. Habe es zwar nicht gelesen, aber mir scheint, dass viele gute Informationen drin vorkommen, jedoch sollte man immer auch bedenken, dass jedes Kind anders ist und teils anders reagiert. Ein „Schema F“ gibts da halt nicht, wie ich jeden Tag auf Station sehe.

Ein anderes Buch was ich damals sehr interessant fande war das hier:

echt gut geschrieben, auch wenn der Buchtitel etwas zu viel des Guten ist meiner Meinung nach. Dennoch finde ich es klasse und gibt vielleicht nochmal nen anderen Blickwinkel auf manche Erziehung.

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Unser kleiner (5 Monate) schläft nachts so beschissen. Wacht nicht nur alle 1-2 std auf sondern schläft auch super unruhig. Das geht locker jetzt schon 2-3 Monate und fühlt sich an wie folter. Es geht einfach an die Substanz. Wollt mich nur mal auskotzen 🥲

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Feel you.
Unser erstes hat uns 2 Jahre jede verfickte Nacht um den Schlaf gebracht.
Schrei und spuck Kind sind keine gute Kombi. Waren die schlimmsten 2 Jahre meines Lebens zumindest Schlaf und stress mäßig. Wie oft man sich angekackt hat wegen Nichtigkeiten…
Das Nachts 3 h rumlaufen mit schreiendem Kind boah ne…
Nebenbei auch noch ein Haus saniert das hat natürlich auch nur bedingt geholfen :grinning:
Aber man übersteht ja doch alles irgendwie.

Nr. 2 bisher ein Traeumchen. Pennt durch und meckert nur wenn sie was stört. Das findet man zum Glück schnell raus was stört und dann ist direkt ruhe und es wird gegrinst.

༼ つ ◕_◕ ༽つ take my energy

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Zum Thema schlafen:
Meine Tochter und ich sind aktuell bisschen auf dem Camping Trip und somit habe ich durch Mydealz dieses starke Angebot für ein Familienzelt gefunden:

https://www.decathlon.de/p/familienzelt-stangenaufbau-arpenaz-4-1-fresh-and-black-4-personen-in-1-kabine/177332/c98c335m8731616

Hab’s direkt bestellt.
Ist vielleicht für manche hier interessant.
Praktisch ist halt das sehr große Vorzelt wo man nen kleinen Tisch reinstellen kann wenn’s regnet.
Und für unter 100€ macht man nichts falsch.

Fresh & black wer es nicht kennt:
Fresh = Belüftung unten an der Seite des Zeltes möglich damit die Luft durchzirkulieren kann
Black: schwarzer Zelthimmel der Sonnenstrahlen abschirmt und man länger (Vor allem die Kinder^^^^^) schlafen kann ohne vorzieht geweckt zu werden

Ist vielleicht Mal ne gute Alternative übers Wochenende Zelten zu gehen an einem See, da gibt’s zum Teil auch viele Möglichkeiten insbesondere auch für Kinder.

Zusammenfassung

Hab vorhin erst gelesen das es in der Schlafkabine kein Moskito Netz hat → kann man aber EZ selbst nachlaufen und aufhängen

Ja haben wir auch durch. Nun schlafen wir wenigstens bis um fünf durch …

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Frage mich ob wir den kleinen nachts generell zu warm anziehen. Der hat nen Body und Schlafanzug unter dem Schlafsack an. Zimmer ist bei ca 18-20 grad immer.
Was tragen eure Babys?

Aktuell nurnoch dünner body und schlafsack. Keine Socken. Der junge ist aber auch einfach nur ein Kraftwerk und dauerhaft am glühen

Bei uns immer Body + Schlafsack. Zimmertemperatur ist in der Regel bei 20-22 Grad.

Ist glaube laut den meisten Quellen eher zu warm. Aber sie schläft nun mehr als ein Jahr unter diesen Bedingungen im eigenen Zimmer und da konstant von 18-19 Uhr an bis 6-8 Uhr.