rj Elterntreff

Ach, geht das auch ohne? Habe da noch nie einen erlebt und dachte daher das ist Pflicht :smiley:

Musst ja selbst beauftragen, wenn du außerhalb des KH eine haben willst? Pflicht ist es aber nicht (meines Wissens nach).

Pflicht nicht, aber sie kann ungemein helfen, sowohl bei den Geburtsvorbereitungskursen, als auch alles was danach kommt zwecks dem Baby und den Rückbildungskursen.

Haben wir auch in Anspruch genommen und hatten Glück, dass wir eine Hebamme im Ort hatten, die auch zügig mal vorbei kam wenn was war.

Z.B. hatte unsere Kleine seit Geburt an einen Nabelbruch. Wir haben dann von der Hebamme ein spezielles Pflaster erhalten und die Empfehlung, dass sich das später mal ein Chirurg anschaut nur um sicher zu gehen.
Ist allgemein ein gutes Gefühl jemand in der Nähe zu haben der Ahnung hat und auch mal schnell vorbeikommen kann, ohne direkt zum Kinderarzt zu müssen.

Kleines Update fast 3 Wochen nach Geburt.
Der kleine Piepmatz ist gesund und wächst schnell. Seit längerer Zeit meldet er sich regelmäßig alle 2 Stunden für die Brust. Entsprechend häufig wird auch die Windel gewechselt, da jedes Mal was drin ist. Nachts gibt er uns zum Glück was länger Zeit, bis zu 3 Stunden. Stillen ist leider immer noch Pain und ein Kampf. Hab total unterschätzt was für ein Thema das ist. Zum Glück muss ich nicht mehr bei jeder Stillmahlzeit komplett dabei sein, da Partnerin eigentlich volle Mobilität wieder hat.

Schwierig ist dass der kleine echt viel körpernähe braucht. Er lässt sich eigentlich nie ablegen. Das einzige was geht ist Kinderwagen. Das passt ihm wohl gut. Aber zu Hause muss irgendwie immer einer direkt bei ihm sein. Er hat auch gelernt so richtig laut zu weinen, wenn was nicht passt. Beistellbett passt ihm auch nicht mehr, aber Mama hat sich daran gewöhnt neben ihm zu schlafen. Auf mir darf er nicht, nur wenn ich wach bin.

Das schwierigste momentan ist wirklich dieser Loop in dem man gefangen ist: stillen, wickeln, schlafen/halten und repeat alle zwei bis drei Stunden.
In der Zeit dazwischen kann der Partner dann Haushalt, papierkram oder mal einkaufen gehen.

Ich würde echt mal gerne wieder ins gym oder mal ne Runde zocken. Doch irgendwie wirkt das alles noch so weit weg. Zum Glück ist er der süßeste

Könnt ihr euch noch daran erinnern wie das bei euch war?

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schon mal dran gedacht sich eine babytrage zu holen? Dann hat ihn eine person nah an sich und du kannst nebenbei z.b. staubsaugen oder andere leichte tätigkeiten machen.

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also wir hatten trage + federwiege mit motor… gerade die federwiege war der shit die ersten paar monate, ohne die wären wir glaub ich verzweifelt, weil die maus auch oft nur aufm arm nicht geweint hat und das einschlafen ihr auch teilweise sehr schwer fiel. in der federwiege konnte man sie dann easy ablegen und dann hat sie da gechillt oder ist da eingeschlafen… da frauchen nachts eigentlich alles mit stillen alleine geregelt hatte (keine flasche), konnte ich schon nach ein paar tagen abends/spätabends ein paar stündchen entspannt daddeln und bin auch nach 3 wochen wieder arbeiten gegangen (selbständig und daher flexibel)

aber tdlr, die ersten monate sind mit abstand die anstrengendsten (wenn obv natürlich auch wunderschöne monate), das wird dann immer entspannter, vieles ist auch gewohnheit bzw. einleben.

die ersten monate hab ich auch mal realisiert wieso es leute gibt, die so überfordert sind mit ihren babys, dass sie das auf die eine oder andere weise aufgeben wollen, gerade wenn man alleine ist…

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Federwiege hatten wir auch, Problem ist oft dann nur - er will dann nur noch darin schlafen und z. B. unterwegs ist das doof. So war zumindest unser Racker. Bis ca. 10 oder 11 Monate machte er Mittagsschlaf/Schläfchen am Tag darin, danach wurde entwöhnt.

In einem Urlaub ein befreundetes Ehepaar mit Kind (6 Monate jünger als unser) diese auch mal ausgeliehen, da sie nicht weiter wussten. Hatte so gut funktioniert, dass sie direkt eine gekauft haben.

Thema Überforderung - kommt auch immer natürlich auf das Kind an. Clique haben fast alle Kinder (zwischen 1-3 Kinder jeweils), einige beneideten uns und meinten nur „Ihr habt ein typisches Einsteigerkind“ :rofl:

Kann man nur unterschreiben. Man unterschätzt auch einfach die Intensität der Betreuung die erste Zeit und je nach Kind halt auch danach. Gerade beim ersten ist es schon ne gewaltige Umstellung mit eigenen Hobbies und Interessen, die dann erstmal hinten dran stehen :D
Mit der Überforderung stimme ich zu: unser großer war ein Schreikind und hat die ersten 3 Jahre massive Schlafprobleme gehabt (von jede Stunde wach bis alle 10 Minuten). Da hat man weder am Tag noch in der Nacht mal „pause“ und kommt körperlich und psychisch oft an seine Grenzen und stellt so manches in Frage, so schön es auch ist ^^

Mir hat geholfen dass ich mir explizit gesagt habe, dass so ein Kind und die Betreuung gleichbedeutend ist mit der Aufgabe jeglicher Selbstbestimmung. Und sobald ich das akzeptiert hatte ging es viel besser und ich konnte auch die Zeit mehr genießen. Aber bis dahin war es auch ein häufig schmerzvoller Weg.

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Und was hat dir geholfen, dass zu akzeptieren? :D

Da gibt es keinen goldenen Tipp, man muss es halt aktzeptieren. Ja, das fällt schwer. Und es gibt auch weiterhin immer mal Momente, in denen ich frustriert und genervt bin. Da versuche ich dann einen Schritt zurück zu machen und wieder in den Akzeptanz-Modus zu gelangen. Und mir zu sagen, dass es an sich auch ein unfassbares Privileg ist, so viel Zeit mit dem Kind verbringen zu dürfen.

In ein paar Jahren schon will das Kind erst mal nichts mehr von einem Wissen. Ich finde, das hilft schon ungemein.

Trage ist schon eine sehr große Hilfe. Drinne wie hier erwaehnt, aber auch draußen. Im Sommer war der Kleine mit 3-4 Monaten damit beim Wandern auffen Berg dabei, jetzt ist er auffen Weihnachtsmarkt drin. Orte, wo der Wagen immer verliert, dazu halt die Naehe.

Ne Federwiege haben wir auch, der Große hat vor 2 Jahren ganz solide drin gepennt, jetzt wird sie beim Kleinen komplett abgelehnt.