persönlich finde ich kaiserschnitt nur wenns wirklich notwendig ist.
Im Umfeld aber auch aufgefallen dass viele schon im vorhinein sagen ich mach nen kaiserschnitt
Frau von Bruder hat es auch machen lassen. Sie war was älter und wollte kein Risiko eingehen
was mir als offensichtlichen nebendarsteller am kaiserschnitt noch gut gefällt ist, dass die oftmals stundenlange Quälerei weg bleibt. man hört immer wieder, dass die weiber schon komplett am arsch waren und dann, wenn alle denken es geht nichts mehr, war es zu spät für die PDA. auch die horrogeschichten von „aufgerissen“ bis „dammschnitt“.
bei uns: termin gemacht, reingefahren, aufgeschlitzt, fertig. man kann da ja niemanden was empfehlen, aber ich finds gut.
Finde das Argument gegen einen geplanten kaiserschnitt plausibel, dass das kind nicht auf die welt da draußen vorbereitet wird. Kaiserschnitt den ich miterleben musste/durfte wurde das kind deswegen nicht „herausgehoben“ sondern auch „rausgepresst“.
Das hört sich schwurbelig an.
Was ist damit gemeint?
" Ein Kaiserschnitt kann für das Baby Nachteile haben, da es nicht wie bei einer vaginalen Geburt mit dem mütterlichen Mikrobiom besiedelt wird und durch den Geburtskanal gepresst wird. Dies kann zu einem höheren Risiko für Allergien, Asthma, Übergewicht, Verdauungsproblemen und Atemwegserkrankungen führen".
Für mich hörte sich das so plausibel an, um auf einen „einfach so“ kaiserschnitt verzichten zu sollen
Ja, wobei dabei nicht so klar ist, ob die Korrelation auch eine Kausalität hat. Seit bald 10 Jahren experimentiert man damit, dieses Mikrobiom nach Kaiserschnitten manuell zu übertragen (Stichwort „Vaginal Seeding“), und so wirklich klar ist noch nicht, ob damit die Risiken gesenkt werden.
Kaiserschnitt im Gegensatz zur natürlichen Geburt hat übrigens die üblichen Risiken eines chirurgischen Eingriffs (Infektionsrisiko etc) und in der Regel länger dauernde Einschränkungen.
Ja, da es nicht 100% gewissheit gibt, meinte ich auch, dass es sich eben für mich plausibel anhört.
Auch im Hinblick, dass das ungeborene durch wehen etc. eben darauf vorbereitet werden könnte bald selber atmen zu müssen
Ja, klar. Die Denke ist weit verbreitet, wenn auch nicht abschließend belegt. Da geht’s mMn darum, dass der Schnodder in Geburtskanal und Muschi positiv auf die Entwicklung des Immunsystems wirken soll. Passt aber Null zu deinem Punkt mit durch die Bauchdecke pressen statt entnehmen.
Nee Chef. Das ist wie ein Reflex. Zu wenig Sauerstoff im Hirn und es wird kalt → atmen.
Wie lange saugen eure Neugeborenen an der Brust so?
Unserer hat ganz fleißig mit bis zu 20 min pro Seite bis zu 12 mal täglich getrunken.
Jetzt schafft er (6 Tage alt) gerade mal 10 min pro Seite und trinkt seltener und ist generell ruhiger.
Eigentlich wollten wir nach den ersten Tagen mehr Ruhe. Aber jetzt macht uns die neue Ruhe Sorgen.
Ist wohl das Schicksal aller neuer Eltern…
Ist ja auch viel Nähe suchen sowas, nicht nur Nahrungsaufnahme. Ist ja auch zur Beruhigung etc.
Wenn er sonst gut drauf ist, macht euch keine Sorgen. Wenn was nicht passt würde er sich schon bemerkbar machen.
Vielleicht fließt die Milch einfach schon besser/schneller und er ist entsprechend schneller gesättigt und ruhig?
Genießt die Ruhe, solange sie anhält…
Sparst dir aber das „Trinkgeld“ für die Extranähte Zwinker Zwinker
Ja man muss aufpassen, was man sich wünscht.
Vorgestern kam ich noch zu gar nichts. Alle zwei Stunden Windeln wechseln, alle zwei Stunden die Brust. Konnte nur mit uns Körper an Körper Zeit verbringen. Habe mir da Ruhe gewünscht…
Das ist doch ein absolutes Erlebnis, dieses kleine Würmchen bei sich zu tragen! Genieße es!
Unser erster wollte die Burst partout nicht, daher immer Flasche gekriegt nach Vorgabe. Der zweite nimmt die Brust an, gleicht aber eher einem Waterboarding als einem trinken da soviel rauskommt, dass er sich dauernd verschluckt und anschließend kotzt. Wenn er absetzt, spritzt die Milch halt überall hin :D Trinkt keine 5 Minuten pro Seite, nimmt aber trotzdem mehr zu als er sollte: laut Hebamme soll er das Geburtsgewicht von 3 Kilo mit 6 Monaten verdoppelt haben, also 6 Kilo. Mit 3 Monaten hat er jetzt 5,8, ja gut ne
Weniger Kopf machen, mehr Baby lesen. Ist er ruhig, nimmt zu und sieht zufrieden aus? Dann ist auch alles gut. Ansonsten hilft die simple Liste abhaken. Gefüttert? Gewickelt? Geschlafen?
Wenn alles der drei zutrifft/vor kurzem geschafft ist und er sich unwohl fühlt, wäre nähe das nächste, was ich probieren würde.
Hilft alles nicht und/oder ihr fühlt euch noch unwohl, mal mit Freunden/Eltern reden. Die können einen ganz gut abholen. Ansonsten einfach mit dem Kinderarzt telefonieren und im Zweifel vorbei.
Am Ende bleibt auch zu wissen, Babys sind robust und dafür gebaut, das Eltern lernen müssen.
Bevor ich zum Kinderarzt gehe, würde ich eher mal die Hebamme aktivieren.
Wenn man eine hat, ja.