Reiseberatung

ich war bisher nur in Costa Rica „in der Region“, aber vllt käme Bahamas in Frage? Ist vom Weiterflug nicht soo weit… und mit Kleinkindern sicher entspannter… sonst würde ich gerne mal nach Curacao ein Freund von mir war/ist öfter dort und ist begeistert…

Erzaehl mal bitte was mehr kann ganz knapp sein aber paar Sachen die gut waren oder enttaeuscht haben

Kommt insgesamt die Ostküste nicht in Frage oder nur die USA nicht? Ansonsten Mietwagen und dann mit ein paar Zwischenstopps Richtung Kanada.

pflichte bei, ab nach toronto & Quebec & Montreal

Vorweg: Ich glaube das hat viel mit der persönlichen Einstellung zu tun was man unter Urlaub versteht und was man erwartet.

Gängig ist es ja auf Kuba in Privatunterkünften unterzukommen. Das funktioniert über Mund-zu-Mund-Propaganda, also wir hatten vor der Reise nur die erste Unterkunft in Havana gebucht, von da gings dann immer über die Empfehlung des aktuellen Host. Das funktionierte tatsächlich reibungslos - ich persönlich fand es aber unentspannt als deutscher Michel, dass man morgens quasi nicht wusste ob es abends mit der Unterkunft klappt bzw. ob die neuen Gastgeber Bescheid wissen.

Transport zwischen den Aufenthalten mit privaten Fahrern auch eher minus gewesen, Karren alt, kaputt, unbequem, keine Klima. Da haben wir uns vermutlich aber auch zu viel einlullen lassen, das Bussystem haben wir nur einmal am Ende genutzt, da gabs wenigstens Klima. Straßen aber im Allgemeinen Katastrophe, schnell Fahren kann man da eh nicht.

Meine damalige Freundin hat fließend spanisch gesprochen, was auf der einenen Seite natürlich ein grooooßes Plus war, da wir natürlich weniger anfällig für Scam waren. Ich habe anfangs versucht mit den Leuten englisch zu sprechen, die haben dann meiner Ex auf spanisch geantwortet. Ich war also quasi 3 Wochen lang „isoliert“; war schon nicht so dolle auf ne Art.

Kulinarisch hat das Land wenig zu bieten. Ich esse sehr gerne, das war dann über 3 Wochen doch sehr eintönig. Habe entgegen vieler Berichte aber nie Magen-Darm-Probleme gehabt. Trotzdem gabs 1-2 kleine Lichtblicke was Restaurants/Lokalitäten angeht, gab ein paar Spots mit jungen Menschen die Bock auf kochen hatten und andere Produkte als Huhn und Reis verwendet haben. Das könnte sich also auch seitdem verbessert haben - aber auch verschlechtert, wenn man die Nachrichten so im Blick hatte.

Sehr negativ empfunden habe ich dann die Ungleichbehandlung. Hat mich persönlich einfach belastet und kannte ich dem Umfang noch nicht. Diverse Sonderbehandlungen. In der großen und berühmten Eisdiele in Havana „durften“ wir nicht bei den Kubanern sitzen sondern wurden mit Waffe escortiert in einen abgetrennten Bereich für „Weiße“. Gab zwar Klimaanlage da, war aber nicht Sinn unseres Besuchs da. So in der Art häufiger passiert.

Besuch im „Einkaufszentrum“ und Supermarkt ist dann auch noch sehr augenöffnend. Ungelogen 3 Gänge nur voll mit Havana Rum 1L Flaschen, im restlichen Supermarkt 8 Konservendosen und 3 TK Hühner. Hat mich nicht glücklich gemacht.

Richtig entspannt und „nach Urlaub“ hat sich nur der Kurztrip nach Cayo Levisa angefühlt. Da isses halt geiler Sandstrand, Hotel mit kleinen Bungalows, Essen war okay und wesentlich besser als es sich vorweg in den Bewertungen las. Aber dann auch deutlich teurer als der Rest der Reise/Unterkünfte.

Ich weiß nicht was ihr plant in 10 Tagen zu machen, aber klingt knapp um ehrlich zu sein.
Wir hatten Havana-Cayo Levisa-Vinales-Trinidad-Cienfuegos-Havana gemacht. Der Trip von Vinales nach Trinidad war ~10h mitm Auto und der absoulte Horror - would not recommend. :D

Wie du merkst: Habs bisschen negativ in Erinnerung. Meine Ex war komplett begeistert und ich kenne mindestens noch einen ehemaligen User der einen mehr oder weniger bekannten Blog auf readmore zu seiner Kuba-Reise geführt hat, der ebenfalls begeistert ist.
Ist halt eher n Abenteuerurlaub als n Erholungsurlaub.

Drinks waren wirklich durch die Bank weg sehr gut und billig, habe 3 Wochen quasi nur Kaffee, Daiquiris und Mojitos getrunken.
Landschaftlich wars auch beeindruckend, da haben wir sehr gängige Sachen gemacht und viel auf Empfehlungen der Hosts gehört. Auch so ne Tour zu Pferd n Tag lang, war schon cool. Aber auch hier: Wenn man spanisch spricht oder versteht, HUGE plus.

Wenn du genauere Dinge noch wissen willst frag ruhig.

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Alternativ zu Kanada vielleicht Miami/Florida (ist aber auch Ostküste) oder „klassisch“ andere Regionen der USA wie LA/SF, allgemein Westküste. Wäre auch nochmal eine weite Flugreise aber kein so großer Umweg wie Mexiko/Karibik

Das wären fast 3.000km in 2 Wochen mit einem 0 und 4 jährigen Kind … puh.

Das sehe ich aber alles nicht also so einen Erholungsurlaub, um ehrlich zu sein.

ich würde generell mit so jungen kindern keine lange flugreise antreten.

Agree.
Toronto fand ich persönlich sehr kacke, Montreal dafür umso nicer.
Hatten in 2022 für zwei Nächte so ein kleines Häuschen am St.-Lorenz-Strom - 11/10 would do again.

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Naja, dass hilft jetzt aber ja nicht weiter :)

Die Frage ist halt generell, ob es sich lohnt, in die USA zu fliegen und dann weiter woanders hin zu fliegen. Oder ob man net einfach auf das Geld scheißt und irgendwo stattdessen einen AI Urlaub oder so macht.

Schonmal danke für den bisherigen Input.

Die USA kommen generell aufgrund der Familiensituation nicht in Frage.
Schwiegermutter kann nicht Urlaub in dem Land machen aus dem ihre Tochter sie ignoriert.
Kanada kommt auch nicht in Frage. Interessiert mich zwar persönlich sehr, passt aber nicht in das Urlaubsbild.

Unser Großer ist Fliegen gewohnt, das ist überhaupt kein Problem.
Normalerweise hätten wir mit unserer kleinen Tochter auch noch etwas gewartet, aber es sollte ja eine Reise zur Familie werden. Dass das jetzt alles so ist, wie es ist, war nicht geplant. Grundsätzlich ist es auch ein Gedankengang zu sagen, scheiß auf die ~2000€ - ich lasse die Flüge verfallen.
Der andere Ansatz ist jetzt eben, „kurzfristig“ zu überlegen was man aus der Situation noch einigermaßen sinnhaft rausholen könnte.

Das ist so die Richtung in der ich zumindest mal überlegen möchte.

Ist sowas nicht verdammt, verdammt teuer? Für 2 Wochen für vier Personen?

Danke dir für die ausführlichen Bericht und hilft mir auf jeden Fall das ganze was besser einzuschätzen :slight_smile: vorher auch nicht groß recherchiert tbh da wir irgendwas in Latein/Mittelamerika machen wollten und am Ende dann bei Kuba gelandet sind. der Kollege ist Kolumbianer und ich sprech minimal spanisch reicht aber meistens um so durchzukommen :smiley: Anyways wenn es soweit kommt werde ich mal berichten

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go Costa Rica

Hello handsome nerds,

Sommer ´24 Flug nach San Francisco und von Las Vegas zurück (900 Euro), beide Städte anschauen + 2 Wochen Campervan (2000 Euro), um durch die Nationalparks zu tingeln.
Preise scheinen mir fair?! Sonst noch Hinweise und Vorschläge, was man auf der Route gesehen/gemacht haben sollte? Haben insgesamt 3 Wochen Zeit.

war selbst noch nicht da, aber grundsätzlich hört man von allen immer, dass man sich Las Vegas als Stadt schenken kann. Sprich 1 Nacht vor dem Abflug sollte da reichen

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Ich würde am Grand Canyon 1 Steinmenschen bauen

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warum nur da ?

Ist ein steam achievement

Finde 2 Nächte schon okay, wenn man noch nie da war. Einen Tag den Strip erkunden, die ganzen berühmten Hotels/Casinos anschauen und einen halben Tag ins Outlet zum Sh0pp3n.