Nachrichten aus Europa

Gab mal letztes Jahr oder so ein Pilotenprojekt in Baden Württemberg?!

Da konnte man (vorallem als Rentner) seinen Führerschein abgeben und durfte kostenlos Öffis fahren. Fand die Idee ganz gut.

Sorry, war doch Niedersachsen

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In Luxemburg ist der komplette ÖPNV kostenlos

Cool. Leben da auch über 80 Millionen Menschen?

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ist das wichtig?

Bin jetzt kein Finanz- oder Verkehrsminister, aber denke schon ja.

Die Einnahmen sind doch in Deutschland auch exponentiell höher?

Und jetzt?
Sieht man ja schon wie jedes Jahr das Deutschlandticket teurer wird, weil man es sonst nicht anders (gewillt) finanziert bekommt.

Da fehlt das Geld noch ganz viel an ganz anderen Stellen wie Rente, Bildung, Pflege usw.

Stimmt Luxemburg echt ein armes Land :grinning_face_with_smiling_eyes:

Luxemburg (genau so wie Lichtenstein) taugt in solcher Hinsicht für gar nix als Beispiel. Kürzlich hat eine aus’m Bekanntenkreis ein Reel in der Story gehabt, wie toll alles in Lichtenstein ist… ja toll, wenn man Steueroase ist und auf Kosten der Nachbarn lebt, große Kunst.

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Dann ist das aber eine Frage des Willens und nicht des Könnens

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wie xept schon schreibt, scheitert es wohl an der finanzierung. bevor man über almosen für die burger nachdenkt, sollte man lieber die genannten themen von xept aufgreifen, wo die menschen abhängiger vom staat sind, als für ein bahnticket, das ohnehin nicht jedem etwas bringt, sondern in erster linie menschen mit guter anbindung/im ballungsraum von profitieren, was aber nicht für rente, bildung, pflege und weiteres gilt

Man entscheidet sich halt andere sinnlose Dinge zu finanzieren, Geld ist doch immer da. Auch für viele Dinge, die nicht jedem was bringen.

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Joar, z.B. Radwege in Peru. Oder so.

Geht mir gar nicht um die Bewertung einzelner vorhaben sondern eher um die Tatsache, dass es ein schlechtes Argument ist um einzelne Maßnahmen isoliert zu kritisieren. Verstehe Radwege in Peru persönlich auch nicht.

Ich glaube mehr Transparenz würde da helfen, auch im Entscheidungsprozess. Keine Ahnung ob sowas möglich ist.

Vor etwas längerer Zeit gab es im ÖRR einen größeren Artikel zu dem rechten Narrativ „RADWEGE IN PERU!!!11“

Das war sehr interessant und durchaus lehrreich. Kurze Fakten

  • die Radwege sind Teil eines komplexen ÖPNV Ausbaus in Peru, dazu zählt auch eine neue U-Bahn Linie die von deutschen Firmen gebaut wird und somit auch Gelder nach Deutschland fließen, darüber berichtet niemand.

  • viele Gelder sind Kredite die zurückgezahlt werden müssen, darüber berichtet niemand.

Diese Aussage „Fahrradwege in Peru“ sind zu einem Kampfbegriff der rechten Szene in ihrem Kulturkampf geworden

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Ja aber das ist doch jedem klar, der sich der Komplexität der Politik bewusst ist. Du findest genauso Kampfbegriffe auf der linken Seite, die leicht zu demaskieren sind.

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Diese Argumentation ist doch schon lange nicht mehr im Sprachgebrauch der Rechten, weil sie faktisch widerlegt wurden.

Deren Strategie ist schon lustig. Irgend’n Narrativ reiten, bis es widerlegt wurde, und direkt 'n neues angehen.

Funktioniert halt und zugegebenermaßen auch nicht die schlechteste Methode um es zu verbreiten

Gibt ja auch genug,die es glauben möchten

Inkl. darauf zu reiten, dass die Medien, die es potentiell widerlegen, ohnehin nur lügen.

Eigentlich ganz gut gemacht. Well played

Mag schon sein, trotzdem geistert das „Meme“ FaHRRaDwEgE iN PErU immer noch in den dümmsten Twitter Kommentare und auf Telegram

/e und dein Argument mit den Medien stimmt auch. Alle Faktenchecks sind eh bezahlte NGOs oder öffentlich rechter Staatsfunk.
Es ist komplett zu Haare raufen