Nachrichten aus Deutschland

Dazu kommt, dass sie das im Streit mit ihrem Ehemann gesagt hat, als sie rausgefunden hat, dass er dahinter steckt. Es war kein philosophisches Essay für die FAZ wo Begrifflichkeiten über Gewalt gegen Frauen im Internet definiert werden sollen.

War mir aber klar, dass sie die Debatte daran aufhängen wird.

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Mal so als alleinstehender: Wieso sollte bei verheirateten Paaren nur einer einzahlen müssen? Ist das nicht etwas unfair gegenüber allen anderen?

Gilt ja nur für den minijobbenden teil.
Arbeiten beide 30 stunden zahlen ja beide und nur die kinder sind mitversichert

Achso. Dann ist die News nicht der Rede wert.

Hast etwa gedacht es wird etwas besser für dich?

Als ob hier was besser wird :joy:

Das wird nun übrigends von rechten Gruppen als abgekartetes Spiel verkauft um die Identikationspflicht einzuführen. Aus allem erstmal ne Verschwörung machen, geil.

Diese schnelle, umfangreiche und öffentliche Solidarisierung von drölf, z. T. promintenten, Leuten einschließlich Demo am Brandenburger Tor hatte schon so’n bisschen den Vibe der Ofarim- oder Kachelmann-Geschichte.
Um die Causa Lindemann ist’s auch ruhig geworden.

  1. steht da nicht im Artikel
  2. ob und inwiefern das frühere Verfahren mit den jetzigen Anschuldigungen zu tun hat, wissen wir nicht
  3. Dazu steht in deiner Quelle gar nix - das war ein Verfahren gegen Unbekannt.
  4. Ja

Keine Ahnung, was du zum Ausdruck bringen möchtest, aber ich hoffe inständig, dass du die Solidarisierung mit Opfern sexueller Gewalt nicht wirklich verurteilst gerade.

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Wenn du einfach liest, was da steht, musst dir keine Sorgen machen.

Ja, ich lese da ein paar sinnfreie Vergleiche und ansonsten keine Aussage. Deshalb die Nachfrage, wie man das interpretieren soll.

Ach so nebenbei: die Demo in Berin war gegen „sexualisierte digitale Gewalt“. Ich würde fast behaupten: die Solidarisierung kam u.a. deshalb so schnell, weil ca jede Frau das täglich auf die eine oder andere Art und Weise erfährt

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Naja jetzt übertreibe mal nicht. Wegen solchen Pauschalaussagen werden die richtigen Fälle dann nicht mehr ernst genommen.

Es geht da nicht nur um das, was wir gerade im Fall Ulmen / Fernandes mitbekommen. Insofern sehe ich das weniger als Übertreibung.

Aber auch ohne die Übertreibung werden „richtige“ Fälle offenbar nicht ernst genommen. Insofern … ?

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Das ist leider nicht übertrieben. Das fängt mit irgendwelchen dummen Kommentaren auf der Straße/Flur an und hört mit Morden an Frauen auf. Deswegen auch sein „auf die ein oder andere Art und Weise“ - oder liegt dein Problem beim Begriff „Gewalt“?

/e ah, mein Fehler vielleicht. Ich habe das täglich überlesen. Täglich vielleicht nicht, aber auf jeden Fall viel zu oft. Auch bzw. in den letzten Jahren vermutlich meistens online.

Nichts davon steht in dem Artikel. Warum postest du ne Zusammenfassung wenn du sowieso alles falsch wiedergibst?

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Habe mich nicht sehr doll mit der Geschichte beschäftigt, aber ich finde es absurd zu glauben, dass die Frau sich das alles ausdenkt. Hier die Fälle Ofarim oder Kachelmann anzusprechen halte ich für wild bis böswillig.

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Wird sie nicht und von all dem was man bisher gelesen hat, hat sich das so oder so ähnlich zugetragen.
Nichtsdestotrotz finde ich die Entwicklung bei solchen Fällen immer schwierig. Es gab bis dato keine Verhandlungen, afaik nicht mal irgendein Statement seitens Ulmen, gar nichts. Aber er wurde von quasi ganz Deutschland schon verurteilt.

Danke dir, ich hätte hier weniger besonnene Worte gefunden, bin aber seit Till Lindemann eigentlich ohnehin hoffnungslos.

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Es gab bereits ein Statement seiner Anwälte. Wenn man sich ein wenig mit Presserecht, der juristischen Sprache und dem Vorgehen in solchen „Krisen“ auskennt, ist das schon sehr vielsagend.
Die Tatsache an sich wird nicht bestritten.
Sehr vielsagend in dem Kontext der Satz: „…Zum anderen werden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet…“

Zudem mal kurz zur viel angeführten „Unschuldsvermutung“.
Die Unschuldsvermutung ist ein strafrechtlicher Begriff, an die Unschuldsvermutung sind die Strafverfolgungsbehörden und Strafgerichte gebunden - aber NICHT Privatpersonen.
Als Privatperson kannst du dir zu jedem Sachverhalt eine Meinung bilden und diese dann kundtun.

Die Medien sind im Rahmen der Verdachtsberichterstattung an vom BGH fest definierte Kriterien gebunden. Dass der Spiegel sich an diese nicht gehalten hat erscheint - auch in Zusammenhang mit dem Statement der Anwälte - sehr unwahrscheinlich.

Abgesehen davon ist es wirklich bezeichnend, wie viele Männer sich an jeder noch so kleinen Detailfrage aufhängen um die Diskussion zu derailen, anstatt einfach dem Opfer zu glauben.
Aber vielleicht müsste man dann sein eigenes Verhalten spiegeln.

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