dass man überhaupt die nachbarn miteinbeziehen muss, wenn ich mir da für viel geld gründstück/haus kaufe und zusätzlich mich um eine baugenehmigung kümmere. vielleicht bin ich da auch zu asozial, aber warum sollte da ein nachbar mitspracherecht haben. wozu kaufe ich eine immobilie, wenn mir ein random nerv-nachbar da alles „verbieten“ kann
Geht ja darum mit einer wohl noch nicht bestandskräftigen baugenehmigung gebaut zu haben.
Nur weil sachbearbeiter xy das ganze als genehmigungsfähig eingestuft hat, muss es nicht so sein.
Stell dir vor dein nachbar geht mit dem bürgermeister golfen und dann wird für deinen nachbarn ein paar augen zugedrückt. Dann ist ein widerspruchs / klagerecht, ob auch alles geltendem recht entspricht vielleicht gar nicht schlecht.
Das ist in Reihenhaussiedlungen halt oft so. Das weiß man bevor man sich ein Reihenhaus kauft. Ist das gleiche wie wenn du eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kaufst. Daher ist es ja so schön ein Einzelhaus zu haben aber das ist ja leider nicht mehr möglich für unsere Generation
Gibt genug Orte, wo das problemlos möglich ist.
Ne, das ist einfach Baurecht und steht so auch teilweise im Gesetz.
Hier bspw. Recht einfach und verständlich erklärt § 34 BauGB: So prüft das Bauamt die Einfügung | schels
Und von anderen Nachbarn hab ich zumindest einfach nicht gelesen? Reicht ja, wenn das einer für alle übernimmt.
Aber die Stadt geht doch genauso wie die „Geschädigten“ in Berufung?
Klingt da eher weniger nach „Sachbearbeiter xy“ der es eventuell verkackt hat.
Denke schon das die da überzeugt von sind das das alles rechtens ist.
Steht ja sogar im Artikel:
Eine Baugenehmigung reicht nicht immer, sagt Rechtsanwalt Arndt Kempgens. „Das ist eine Falle, in die viele tappen, die irgendwie ein Grundstück bebauen wollen. Die beantragen eine Baugenehmigung und meinen, eigentlich damit ist alles in Ordnung, aber eigentlich bedeutet das nur, du darfst da bauen aus Sicht der Behörde. Ob da irgendwelche Nachbarrechte noch zu berücksichtigen sind, das muss der Bauherr dann selber machen.”
Also ich bin jetzt kein Bauexperte und kein Anwalt… ich kenne das aber aus dem nahen Bekanntenkreis und der Nachbarschaft so, dass es bei Reihenhäusern und Wohnbausiedlungen teils absurd große Pflichtenkataloge gibt, die dir mitteilen, was du darfst und was du nicht darfst. Ich weiß z.B. von Fällen, in denen Vordach oder Gartenhütten wieder abgerissen werden mussten. Das ist jetzt also nix weltexklusives. Und auch nix, wo ein anderer Nachbar „auch nicht durfte“.
Wieso? Empfinden von Menschen ist unterschiedlich. Die einen stören sich optisch daran, die anderen nicht. Oder aber es gibt bauliche Risiken, die der eine halt bereit ist zu ergründen und der andere nicht.
Ist doch nicht so, dass es die Nachbarn nicht beeinflusst? Keiner hatte etwas dagegen, dass die Familie da n Haus kauft. Sie hätten da leben dürfen. Aber sie haben halt angefangen, andere mit ihren Plänen zu tangieren, wo sie es wohl nicht durften.
Ich verstehe nicht so ganz, wie das die Nachbarschaft negativ beeinflusst? Also abgesehen von „Hier stehen 100x die 1:1 selben häuser, wehe das 101 sieht auch nur irgendwie anders aus“.
Also keine Ahnung, wie gesagt, vielleicht seh ich das zu pragmatisch oder wenig empathisch aus der Sicht der Leute, die das wirklich ernsthaft stört. Aber da zahlt jemand viel geld für ne extra etage um seine Kinder da wohnen zu lassen, lässt die sich genehmigen und dann sitzt da irgendeinem Opa der furz quer, weil das nicht in sein Reihenhausstraßenbild reinpasst, wtf :D
vllt wirft es Schatten in seinen Garten oder an der Stelle, an der das Dach des Rentners auf den „Anbau“ trifft ist es jetzt feucht oder wat weiss ich. Bei uns z.B. befand der Nachbar, dass geplante Balkone seinem Grundstück zu nahe kommen und man ihm dann ins Fenster starren kann.
Ich persönlich verstehe die Diskussion darum nicht. Es war das Recht der Nachbarn, sie haben es genutzt. Ist halt viel Lehrgeld, was da nun bezahlt wird. Und aus Sicht der Familie natürlich kacke. Mir tun die auch irgendwie leid. Aber das hätte man recht einfach verhindern können. Das ist jetzt nicht die Schuld der Nachbarn, dass man da so dumm war.
Ja klar, ich zweifel da auch weniger das Recht selbst an, als den Nachbarn, der dieses in Anspruch nimmt. Rufe ja auch nicht bei der Polizei an, weil ich um 3 Uhr nachts jemanden gesehen habe, der bei Rot über die Ampel geht.
Also die Familie hätte sich da besser informieren müssen, definitiv. Aber die Nachbarn imo auch unterste Schublade, aber kommt eben auf die Umstände an. Auch dein Beispiel bzgl „in die Wohnung schauen“ - dann soll der halt Vorhänge dran machen oder aufs Land ziehen.
Verstehe solche fadenscheinige Argumente immer nicht, da gehts doch nur drum jemanden abzufucken anstatt sich nachbarschaftlich zu helfen
Ja sichi kann man da auch darüber hinweg sehen. Aber am Ende ist es eben ein subjektives Empfinden, ob sich jemand daran stört oder nicht. Und ich spreche dem Nachbarn nicht ab, dass es da Gründe für gibt.
Auch meinem Nachbarn nicht, wegen dem ich jetzt kein Balkon habe.
Daher wollte ich letztlich darauf hinaus, dass es eben für subjektive Empfindungen entsprechende Behörden gibt, die das entscheiden (bzw. ich dachte, dass das so ist). Da kann man halt recht neutral auf die Sache blicken und es theoretisch für alle gleich machen, was ja eig Sinn davon sein sollte.
Aber gut, das würde wohl in ne Grundsatzdiskussion ausarten
Naja, gibt’s ja: Gerichte.
Das passiert wenn man das Recht nicht in die eigene Hand nimmt
Wäre witzig wenn die Familie + Behörde in der nächst höheren Instanz dann doch gewinnt.
Naja, du gehst jetzt aber auch davon aus, dass der Rentner/die Rentnerin in dem Fall „die Bösen“ sind
Vielleicht sind ja auch die „Geschädigten“ die übelsten Ego-Assis und deswegen gönnt man ihnen halt nix 
Ja, klar das kann sein. Ich hab mir auch ehrlich gesagt den Film nicht angeschaut sondern nur die Zusammenfassung als Text. Kann natürlich sein, dass da beide Seiten ihren Teil zu beigetragen haben. Wollte den Fall auch nur Nutzen um mein Unverständnis um die Rechtslage auszudrücken. Ich wusste tatsächlich nicht, dass Nachbarschaftsrecht so „mächtig“ ist
Klingt ja eher nicht so gut. Finde es eigentlich ganz gut, am Ende kommt man noch auf die Idee sich an irgendeinem Trump Krieg zu beteiligen. Natürlich etwas Schade um unsere Steuergelder und im Hinblick auf unsere Verteidigungsfähigkeit, aber Russland scheint ja eh unproblematisch zu sein inzwischen.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Aber geht die Berechnung nicht vom Brutto aus? Die Erhöhungen der Kranken- & Pflegeversicherung der letzten Jahre, sind z.B. kein Teil dieser Berechnung.
Kann ansonsten jedem nur empfehlen mal den Persönlichen Inflationsrechner zu benutzen.
Meine persönliche Inflationsrate liegt zB bei 2,5% (amtliche Rate: 2,1 %).
Heute waren in ganz Deutschland Schulstreiks gegen den Wehrdienst.