Nachrichten aus Deutschland

Kerosin billiger pls

ja. ein unternehmen zahlt keine einkommenssteuer oder sozialbeiträge. das zahlen dann später die eigentümer.

es geht da um einkommensarten von personen.

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Würde bei mir aufm Dorf z. B. hart hitten, hier gibt’s keinen Wobau oder Ähnliches, alles privat, wenn dann.

dörfer bzw. ländlich regionen haben doch zunehmend ganz gegenteilige probleme.

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Privatpersonen sollten nicht in Immobilien investieren, in denen sie nicht wohnen. Aber ist nur meine Meinung. Ich halte bezahlbaren Wohnraum auch für ein Grundrecht. Ich denke man kann Mieter auch besser schützen, als das bisher passiert (bspw. Mietendeckel, Preisbremsen etc. - gab da ja mal so einen Piloten in Berlin). Der Wohnungsmarkt ist in den Städten tot, es gibt keinen funktionierenden Markt mehr. Wen will man da schützen?

Edit: Ich verstehe aber die Sorge, dass eine Partei wie die SPD einfach eine vermeintlich „soziale“ Anpassung ankündigt, nur um dann der arbeitenden Bevölkerung fett in die Tasche zu langen und um den Kampf mit den Konzernen einen großen Bogen macht.

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Man kann bei Konservativen und Neoliberalen immer den gleichen Move erkennen, sollte es mal um Besteuerung von sehr reichen und vermögenden Menschen gehen.
Schnell wird über (kleine) Familienbetriebe, private Vermieter und Altersvorsorge von Arbeitnehmern gesprochen, obwohl es nie darum ging. Klare Strategie, um den Pöbel auf der Seite der Superreichen zu halten: Nicht denen soll was für die Allgemeinheit besteuert werden, sondern Uwes und Alis Altersvorsorge/whatever wird zerlegt. Ähnlich wie das Märchen: Jeder könnte mal dazugehören, und deswegen sollte man gar nicht erst anfangen, solche Vermögen zu besteuern: „Könnte ja bald auch dein Vermögen sein“.

Schade, dass sich so viele Menschen immer wieder der Illusion hingeben, sie „könnten es schaffen“.

Dabei kommt der Großteil der Vermögen aktuell durch Erbschaften und Schenkungen zustande, also alle $elfmade. :kekw:

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irgendwie verstehe ich den Vorschlag der SPD nicht. An der Beitragsbemessungsgrenze soll ja nach dem Vorschlag nichts geändert werden.
Für alle, die mehr als die Beitragsbemessungsgrenze verdienen (glaub ca 70k+), würde sich also dadurch überhaupt nichts ändern.
Und vermutlich wird auch der Kreis von denjenigen, die Mieteinnahmen haben und weniger als 70k verdienen nicht sehr groß sein.
Betroffen werden also vor allem diejenigen sein, die unter der BBG verdienen und Geld angelegt haben. Also grade nicht die Gutverdiener oder die Reichen.

Ich bin definitiv dafür, dass Kapitalgewinne und Mieteinnahmen so zu behandeln wie normales Einkommen. Aber dann könnte man ja anfangen diese Einkünfte mit der Einkommenssteuer statt der pauschalen Kapitalertragssteuer zu besteuern.

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Ich frage mich insgesamt, ob es eigentlich einen Koalitionsvertrag gibt. Es werden ja aktuell alle paar Tage Vorschläge geäußert, die beim Koalitionspartner auf Unverständnis stoßen. Keine Ahnung, wie man so irgendwie seriöse Politik machen will.

War eher eine rhetorische Frage

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@XepT Wie ist die Stimmung so auf Arbeit?

Im Jahr 2024 leisteten in Deutschland etwa 4,4 Millionen Arbeitnehmer Überstunden, wobei knapp ein Fünftel dieser Überstunden unbezahlte Überstunden waren, was einem Arbeitsvolumen von rund 638 Millionen Stunden entspricht.
Das Gesamtüberstundenvolumen war bei 1,2 Milliarden, was ungefähr 750.000 Vollzeitstellen entspricht.
Für mich liest sich das nur nach weiterer Arbeitnehmerausbeute, was aber in einzelnen Fällen sicherlich schon hilfreich sein kann. Dennoch kotzt mich die nicht ordentliche Vergütung am allermeisten an.

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du bist also der meinung, dass unser verwaltungsapparat nicht aufgebläht ist? du könntest da quasi an jeder ecke etwas optimieren und vereinfachen.

stattdessen führen wir vorsteuer auf unsere kapitalanlagen ein, was wieder nur zu noch mehr bürokratie führt.

oder wenn du nen kind bekommst, darfst du drölf formulare ausfüllen, anmelden etc.pp. in anderen ländern, wird vieles „automatisch“ mit geburt in die wege geleitet.

wir machen uns das leben selber unnötig schwer und kompliziert.

Alles sehr entspannt wieder.
Seit Dezember bekommen wir quasi täglich 11min vom Arbeitgeber „geschenkt“, weil nun die Umziehzeit als Arbeitszeit gilt. Immerhin.
Denke aber, dass weiterhin viele bei uns in der Teilzeit bleiben werden.

Natürlich könnte man am die Verwaltung optimieren, ist aber bei weitem nicht das hauptsächliche Problem der sozialen Systeme.
Das wird halt krass überschätzt, ähnlich wie die CDU und Merz selbst davon gelabert haben Milliarden (sogar bis zu 30 Mrd.) beim Bürgergeld sparen zu können und es jetzt 86 Mio geworden sind.

Selbst das durchoptimierteste sozialsystem wird aus den o. g. Gründen kaum tragbar sein. Du wirfst hier aber auch gerade alles an Verwaltung durcheinander. Und wo sind diese anderen Länder? Jo digitaler Zugang ist in anderen Ländern besser, aber unbürokratischer sind die oft auch nicht. Natürlich könnte man alles weniger bürokratisch gestalten, aber ich bin mir sicher die Effekte werden häufig deutlich überschätzt.

War aber gar nicht mein Hauptpunkt, warum sollten extrem reiche Personen weniger zur Kasse gebeten werden als du und ich?

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mir ging es gar nicht um große kostenersparnisse, sondern eher um die vereinfachung für die bürger und die sachbearbeiter. wenn es diese zusätzlich gibt umso besser.

dennoch „muss“ man sich bei den abgaben etwas überlegen. an das offensichtlichste traut sich ja keiner.

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Lobe ich mir Estland, was da digital alles an einem Ort ist und geht, Scheidung geht jetzt auch Online dort z.b :D

  • E-Governance: Fast alle staatlichen Dienstleistungen sind online verfügbar. Das System basiert auf der „Once-Only“-Policy, Daten müssen Behörden nur einmal übermittelt werden.
  • E-ID & Digitale Signatur: Jeder Einwohner besitzt eine digitale Identität, mit der Dokumente rechtssicher signiert werden.
  • Unternehmensgründung: Ein Unternehmen kann online in wenigen Minuten gegründet werden.
  • E-Residency: Nicht-Esten können eine digitale ID beantragen, um ein estnisches Unternehmen von überall auf der Welt zu verwalten.
  • E-Wahlen: Die Stimmabgabe per Internet (i-Voting) ist Standard.
  • E-Gesundheit: Rezepte und Krankenakten sind digital vernetzt.
  • Bildung: Frühkindliche Bildung beinhaltet oft Robotik und Programmieren.
  • Gerichtsbarkeit: Auch juristische Dokumente und Verfahren sind weitgehend digitalisiert.
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Das wäre auch imo mal ein Anfang. Meine iwo aufgeschnappt zu haben (war ne seriöse quelle), dass 2025 oder 2024 2/3 des Neugebauten Wohnraumes an Investoren verkauft wurde.
Bei so einer Quote kannste auch Bauen bis der Rücken krumm ist. Iwie absurd.

Würde unser Sozialsystem halt null retten, zwei komplett unterschiedliche Themen.

Retten vielleicht nicht, aber vieles einfacher machen?
Estland für IT Unternehmen sowieso schon länger interessant, eben wegen dadurch.