Alles sehr entspannt wieder.
Seit Dezember bekommen wir quasi täglich 11min vom Arbeitgeber „geschenkt“, weil nun die Umziehzeit als Arbeitszeit gilt. Immerhin.
Denke aber, dass weiterhin viele bei uns in der Teilzeit bleiben werden.
Natürlich könnte man am die Verwaltung optimieren, ist aber bei weitem nicht das hauptsächliche Problem der sozialen Systeme.
Das wird halt krass überschätzt, ähnlich wie die CDU und Merz selbst davon gelabert haben Milliarden (sogar bis zu 30 Mrd.) beim Bürgergeld sparen zu können und es jetzt 86 Mio geworden sind.
Selbst das durchoptimierteste sozialsystem wird aus den o. g. Gründen kaum tragbar sein. Du wirfst hier aber auch gerade alles an Verwaltung durcheinander. Und wo sind diese anderen Länder? Jo digitaler Zugang ist in anderen Ländern besser, aber unbürokratischer sind die oft auch nicht. Natürlich könnte man alles weniger bürokratisch gestalten, aber ich bin mir sicher die Effekte werden häufig deutlich überschätzt.
War aber gar nicht mein Hauptpunkt, warum sollten extrem reiche Personen weniger zur Kasse gebeten werden als du und ich?
mir ging es gar nicht um große kostenersparnisse, sondern eher um die vereinfachung für die bürger und die sachbearbeiter. wenn es diese zusätzlich gibt umso besser.
dennoch „muss“ man sich bei den abgaben etwas überlegen. an das offensichtlichste traut sich ja keiner.
Lobe ich mir Estland, was da digital alles an einem Ort ist und geht, Scheidung geht jetzt auch Online dort z.b :D
- E-Governance: Fast alle staatlichen Dienstleistungen sind online verfügbar. Das System basiert auf der „Once-Only“-Policy, Daten müssen Behörden nur einmal übermittelt werden.
- E-ID & Digitale Signatur: Jeder Einwohner besitzt eine digitale Identität, mit der Dokumente rechtssicher signiert werden.
- Unternehmensgründung: Ein Unternehmen kann online in wenigen Minuten gegründet werden.
- E-Residency: Nicht-Esten können eine digitale ID beantragen, um ein estnisches Unternehmen von überall auf der Welt zu verwalten.
- E-Wahlen: Die Stimmabgabe per Internet (i-Voting) ist Standard.
- E-Gesundheit: Rezepte und Krankenakten sind digital vernetzt.
- Bildung: Frühkindliche Bildung beinhaltet oft Robotik und Programmieren.
- Gerichtsbarkeit: Auch juristische Dokumente und Verfahren sind weitgehend digitalisiert.
Das wäre auch imo mal ein Anfang. Meine iwo aufgeschnappt zu haben (war ne seriöse quelle), dass 2025 oder 2024 2/3 des Neugebauten Wohnraumes an Investoren verkauft wurde.
Bei so einer Quote kannste auch Bauen bis der Rücken krumm ist. Iwie absurd.
Würde unser Sozialsystem halt null retten, zwei komplett unterschiedliche Themen.
Retten vielleicht nicht, aber vieles einfacher machen?
Estland für IT Unternehmen sowieso schon länger interessant, eben wegen dadurch.
Estland vs. Deutschland ist ungefähr so als würde ich ein Start-Up mit einem Konzern vergleichen und dann entsprechende Rückschlüsse zu ziehen.
Ich frage mich sogar: was passiert denn mit den Menschen auf den Behörden und Ämtern, die dadurch dann keinen Job mehr haben? Können die in 12 Wochen einfach auf die dadurch vielleicht entstehenden neuen Jobs geschult werden? Von wem werden die geschult? Usw. usf. - die Komplexität dahinter ist ja genau das, was unsere Politiker oft so schlecht aussehen lässt. Die Antworten sind nicht so leicht zu geben. Erst Recht nicht, wenn man keine Idee hat wohin man sich überhaupt hin „transformieren“ will. Bisher kommt bei mir an: wir wollen alles wie früher, weil früher war alles besser. Bisschen digitaler solls ggf. auch sein XD
Estland hat 1,3M Einwohner und davon leben 80% in tallinn oder Umgebung. Da sind solche Sachen etwas leichter umzusetzen. Wobei ich der Meinung bin, dass gerade je größer das land ist desto mehr sollte man in solche Dinge inestieren
Wir müssen den Stillstands-Würgegriff der CDU/CSU beseitigen und zeitgleich darf die AFD sich nicht irgendwie sich in der Regierugn etablieren. Solange sind solche Sachen leider ein Zukunftsmärchen 
Zudem gehört der deutsche Förderalismus stark verändert. Der kotzt mich spätestens seit corona nurnoch an. Daran scheidern solche Sachen nämlich. Den deutschen Behörden liegen nämlich viele Dinge ebenfalls digital vor und rein von der theorie her könnte man vieles der oben genannten Sachen auch gar nicht so unkompliziert auch hier umsetzen. Da aber jedes Bundesland sein eigens süppchen Kocht wird halt jeglicher Fortschritt ausgebremmst.
Aber auch bezeichnend für Deutschland, dass das Finanzamt mit Abstand am digitalsten arbeitet und hier die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Ämtern am besten funktioniert 
Nicht zu vergessen, dass der Föderalismus nebenbei nochmal richtig reinfickt. Darf man nicht unterschätzen.
Ja komplett, alleine diese ganzen Doppelstrukturen, in einigen Fällen sicherlich sinnvoll, in anderen wiederum absolut nicht mehr zeitgemäß. Ich erlaube mir da jedenfalls keine pauschalen Urteile.
Und das Bund den Ländern und die Länder den Kommunen gerne mal selbst überlassen was nun wie mit welcher Software digitalisiert wird. Macht es, auch für die Kommunen, nicht einfacher.
Der geile Clusterfuck
Schon heftig, wie das damals eskaliert ist und alles nur, weil einer seine Emotionen nicht im Griff hatte.
ZEIT: Es gab mehrere Politiker und Prominente, die Sie sehr früh vorverurteilt haben. Haben die sich bei Ihnen entschuldigt?
Markus W.: Ich bin hundertfach beschuldigt worden. Die Zahl derer, die sich dann entschuldigt haben, kann ich an zwei Händen abzählen. Aber denen rechne ich das hoch an. Der Musiker Igor Levit hat sich zum Beispiel gemeldet.
Classic…
Menschen können so fucking dumm sein
Vor kurzem war bei „Lage der Nation“ der Sozialstaat ein interessantes Thema.
Dort wurde auch nochmal beleuchtet, wie überraschend einige Forderungen der Länder sind. Also ziemlich progressiv in vielen Punkten. Und Thema Digitalisierung bei den Ländern wurde dort ebenso besprochen. Wirklich hörenswert!
LdN463 - LdN463 Sozialstaat, aber richtig: Warum diese Reform uns retten kann – Lage der Nation
Einfach erbärmlich, wie viel Aufmerksamkeit dieser Typ bekommt. Von RTL & Co braucht man seit Jahren nichts anderes erwarten, aber wie viele andere Medien wieder über ihn berichten. Zum kotzen.
Finde es auch fragwürdig was dem Kerl für eine Bühne gegeben wird.
Lese über ihn eigentlich nur negatives. Abgesehen mal von RTL.
Keine Ahnung was ich an dem Artikel am schlimmsten finde.
Einerseits, dass der Hotelmitarbeiter Ofarim vor Gericht sogar entgegen kommt und er dadurch nicht mal verurteilt wird, oder dass Ofarim ihm noch 20k Euro schuldet, oder dass dieser Mitarbeiter durch die Hölle gegangen sein muss, er nichts tun durfte was irgendwie gegen ihn verwendet werden könnte etc, oder das so viele kaputte Menschen auf dem Zug aufsprangen und ihn beleidigten, oder sogar eine Morddrohung schrieben, oder, dass vielleicht sogar das schlimmste, dass Ofarim gerade wieder als Opfer gesehen wird, Fame bekommt und wie im Artikel vermutet, dass der ganze Fall eventuell anders gesehen wird.
Es ist sowas von unglaublich.