Man kann bei Konservativen und Neoliberalen immer den gleichen Move erkennen, sollte es mal um Besteuerung von sehr reichen und vermögenden Menschen gehen.
Schnell wird über (kleine) Familienbetriebe, private Vermieter und Altersvorsorge von Arbeitnehmern gesprochen, obwohl es nie darum ging. Klare Strategie, um den Pöbel auf der Seite der Superreichen zu halten: Nicht denen soll was für die Allgemeinheit besteuert werden, sondern Uwes und Alis Altersvorsorge/whatever wird zerlegt. Ähnlich wie das Märchen: Jeder könnte mal dazugehören, und deswegen sollte man gar nicht erst anfangen, solche Vermögen zu besteuern: „Könnte ja bald auch dein Vermögen sein“.
Schade, dass sich so viele Menschen immer wieder der Illusion hingeben, sie „könnten es schaffen“.
Dabei kommt der Großteil der Vermögen aktuell durch Erbschaften und Schenkungen zustande, also alle $elfmade. 