Damit lässt sich durchaus arbeiten. Soweit hatte ich auch nicht gedacht(Erbschaftssteuer ist wirklich nicht meien Stärke). Aber dem Steuerpflichtigen steht das Recht zu eine Alternatives Bewertungsverfahren zu nutzen. Also würden die großen auch wieder bevorteilt werden, da man lieber wieder den Wirtschaftsprüfern geld in den Rachen schiebt anstatt Steuern zu zahlen. Zudem steht das vereinfachte Ertragswertverfahren steht seit jahrzehnten in der Kritik und wurde daher immer mal angepasst. Aber drauf aufbauen könnte man durchaus. 
der freibetrag (in diesem vorschlag) sind 5 millionen für betriebliches vermögen. das betrifft also sowieso nur leute, die sich steuerberater und wirtschaftsprüfer leisten können und das im steuerfall sicher auch tun.
Wo wir wieder bei meiner Ausgangskritik sind, dass Anlagenintensive Unternehmen in dem Fall Benachteiligt werden.
nein. du verwechselst das vermögen des betriebes mit dem persönlichen vermögen des eigentümers durch seinen anteil am betrieb.
das sind zwei komplett verschiedene dinge. was der betrieb für ein vermögen hat ist nicht relevant.*
wenn du die beispielrechnung im wikipediaartikel (für 2013) nimmst wäre ein eigentümer erst steuerpflichtig, wenn er sich (in der theorie) ~330.000€ an jährlichem gewinn auszahlen könnte (dann wäre der betrieb bzw. seine anteile ~5.000.000€ wert). und dann halt auch nur auf alles was darüber liegt.
*eigentlich schon, siehe absatz Hinzurechnung anderer Komponenten. aber halt nicht der kern der bewertung.
les mir gerade das Konzept durch vom DIW. finds eigentlich ganz gut so gelöst. Die haben dort als grundlage auch das vereinfachte Ertragswertverfahren genannt. Beim Betriebsvermögen wollen die sogar nur das betriebsnotwendige Vermögen dem Freibetrag unterwerfen. Wenn ich also irgendweche beteiligungen halte fließt das voll mit rein und irgendwelche verschachtelungen, dass ich dann z.b. einfach 10 GmbHs habe wollen die auch komplett unterbinden. Das find ich z.b. gut.
aber der Auzug holt mich gut ab: „Und auch dann bleibt ein Bewertungsrisiko, denn die wertbestimmenden Merkmale im Einzelfall zu bestimmen
ist notwendigerweise subjektiv und streitanfällig. Dabei muss man pragmatisch vorgehen und
auch eine latente Unterbewertung akzeptieren, um aufwändige Auseinandersetzungen mit den
Steuerpflichtigen und langwierige Rechtsbehelfs- und Gerichtsverfahren zu vermeiden.“
Wenn es immer so einfach wäre 
Jetzt will man also hunderte Strafverfahren einleiten, sonst aber, meist bekannt durch Dashcam Videos, kann doch meistens „der Fahrer nicht ermittelt werden“, teilweise egal welcher Verstoß vorliegt.
Nicht falsch verstehen, ich finde das absolut richtig, insbesondere wenn Menschen durch solche Manöver gefährdet wurden, aber dann bitte auch immer so konsequent sein und den Fahrzeughalter im Zweifel bestrafen. Bei Firmenwagen ist das zwar deutlich erschwert, aber nicht unmöglich.
Müsste das bei Firmenwagen nicht sogar einfacher sein? Ein Unternehmen kann sich ja – im Gegensatz zu Angehörigen – nicht auf ein Aussageverweigerungsrecht berufen?
SPD hat mal wieder Lack gesoffen.
Neben dem Erwerbseinkommen will die SPD demnach auch Kapitaleinkünfte oder Mieteinnahmen zur Finanzierung des Gesundheitswesens heranziehen. Damit würde der Kreis der Beitragszahler ausgedehnt. „Heute tragen vor allem die Arbeitseinkommen die Last unseres Gesundheits- und Pflegesystems“, heißt es weiter. Dies belaste viele Menschen und hemme soziale Gerechtigkeit.
I like.
Warum sollte nur Lohnarbeit herangezogen werden, wenn andere Kohle mit Immobilien und Vermögen machen.
Weiß nicht, vllt. weil man auch privat für später vorsorgen soll? So torpediert man doch das Ganze immer wieder.
Man könnte das System auch mal entschlanken und richtig reformieren, statt immer weiter aufzublasen, aber was will man 2026 von ner SPD auch erwarten.
Zieh halt vernünftige Freibeträge ein und besteuere meinetwegen für Leute, die richtig Patte machen, doppelt.
Das Problem der Sozialsysteme ist nicht, dass sie so extrem aufgebläht wären. Das will dir die FDP halt immer erzählen, Bürokratie ist unter denen ja zu einem sinnentleerten Kampfbegriff verkommen. Real ist es aber so, dass immer weniger Menschen vernünftig einzahlen: Scheinselbstständigkeiten, Minijobs, etc. und natürlich, dass jeder, der es sich leisten kann, aus dem System aussteigt. Da bleibt dann noch eine ziemlich schlank gewordene Mittelschicht, die das System tragen soll. Da kann man noch so viel „Bürokratie“ abbauen.
Ajo aber das wird halt nicht so kommen. Sondern pauschal 3% auf Aktiengewinne, mit 500 Euro Freibetrag. Und keine reduzierung der bisherigen Beträge.
Die Reichen die man hier erwischen will umgehen das dann eh wieder.
Klar, Reiche machen Gesetze für Reiche.
Man muss es einfach schaffen, die Schlupflöcher der reichen und konzerne zu schließen, eu weit. Dann braucht man über die Themen der Abgaben der normalen Leute nicht immer wieder streiten.
Also SPD rann an die Reichen und Konzerne aber äh was ist dann mit den ganzen Positionen in den Aufsichtsraten nach dem Politik Zeit. Ne dann lieber wieder so Nebelkerzen zünden…
Mal schauen was Mittelstandsmerz dazu meint
Ideen dieses Jahr waren bisher auch sehr einseitig.
- Gesundheitsabgabe auf Kapital- und Mieterträge
- Höhere Tabaksteuer
- Höhere Alkoholsteuer
- Höhere Erbschaftsteuer
- Höhere Mindestgewerbesteuer
- Digitalsteuer
- Streamingdienst-Abgabe
„entschlacken“ und „reformieren“ sind nur euphemismen für kürzungen.
du selbst hast doch wahrscheinlich viel mehr arbeits- als kapitaleinkommen. es wäre für dich doch 10x besser, wenn (besonders die riesigen) kapitaleinkommen im land auch einzahlen und dafür der gesamte beitragssatz sinkt. wahrscheinlich profitieren hier 98-99% der menschen im land.
erst letzte woche wurde auf vorschlag einer unions-beratergruppe groß diskutiert, ob man zahnbehandlungen nicht mehr gesetzlich bezahlt.
darüber reden wir hier.
gerade bei dem thema müssen die leute nicht mal was „umgehen“.
Beiträge aus Mieten führen eh nur dazu, dass die Vermieter das direkt auf die Mieter umlegen. Well played.
kommt drauf an. in der derzeitigen marktsituation mit vermietern am längeren hebel, wahrscheinlich großteils ja. in einem mietermarkt nicht. dazwischen anteilig. vermieter sind doch aber auch gar nicht das hauptziel. die großen sind eh unternehmen.
Ja, aber zum einen werden die Vonovias dieser Welt das sowieso direkt drauf schlagen und zum anderen wird, selbst wenn wir jetzt einen unerwarteten städtischen Bauboom bekommen, der Wohnungsmarkt noch jahrelang so sein, wie er heute ist.
Daher halte ich eine Abgabe auf Mieteinnahmen de facto für eine weitere Abgabe, die durch Arbeitnehmer erbracht wird.