Nachrichten aus Deutschland

Ja ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich, aber ich habe halt ein gesundes Misstrauen in unsere Sicherheitsbehörden. In NRW hat man jahrelang gegen die Opfer ermittelt im NSU, unsere Behörden sind mittelmäßig* und ich freue mich auf Ermittlungsergebnisse, nicht auf öffentlich geäußerte Verdächte.

*Mittelmäßig bei der Terrorbekämpfung. Denke gibt bestimmt auch Dinge in denen sie gut sind.

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Äh, ne - imho. Wie gut sie sind, wissen wir glücklicherweise nicht.

Stimme dir zu, aber gibt halt Anhaltspunkte die daran zweifeln lassen, dass die da zur Spitze gehören. Im Spoiler mal lieblos durch KI zusammengetragen die Fälle, die mich zweifeln lassen.

Zusammenfassung

Konkrete Fälle

1) NSU-Komplex (Morde 2000–2007, Enttarnung 2011)

Genannte Versäumnisse (u. a. durch Bundestags-Untersuchungsausschuss und parlamentarische Aufarbeitung):

  • Ermittlungs- und Analysefehler: rechtsextreme Motive wurden über Jahre nicht konsequent verfolgt, stattdessen oft andere Hypothesen priorisiert. DServer Bundestag
  • Kooperations- und Informationsprobleme zwischen Behörden/Teilsystemen. DServer Bundestag
  • Aktenvernichtung / Aktenprobleme im Zusammenhang mit der Aufarbeitung wurden parlamentarisch massiv kritisiert (u. a. Forderung, Aktenvernichtung zu stoppen). Deutscher Bundestag

2) Anschlag Breitscheidplatz, Berlin (19. Dezember 2016, Täter Anis Amri)

In der Aufarbeitung (Bundestag, Berliner Abgeordnetenhaus, BMI-Unterlagen) werden u. a. genannt:

  • „Summe der Fehler“ im Umgang mit einem bekannten Gefährder: Fehleinschätzungen, unzureichende Überwachung, zu langsame/inkonsistente Maßnahmen. Deutscher Bundestag+1
  • Defizite im Informationsaustausch und im behördenübergreifenden Arbeiten. Deutscher Bundestag+1
  • Probleme rund um Aufenthalts-/Abschiebemanagement und Zuständigkeitsketten (wiederkehrendes Thema in der Chronologie/Parlamentsdebatte). BMI Rechner+1

3) Anschlag Halle (9. Oktober 2019)

Häufig genannte Punkte in der öffentlichen Aufarbeitung:

  • Schutzkonzept/Objektschutz: Der Anschlag hat die Debatte um den realen Schutz jüdischer Einrichtungen (z. B. Synagogen) erneut verschärft. bpb.de+1
  • Ein Landtags-Dossier verweist darauf, dass Untersuchungsausschüsse die Vorhersehbarkeit konkreter Taten zwar als begrenzt bewerten, aber die Lehren für Schutz- und Lagearbeit politisch umstritten bleiben. landtag.sachsen-anhalt.de

4) Anschlag Hanau (19. Februar 2020)

In Chronologien/Unterlagen zur Aufarbeitung werden u. a. diskutiert:

  • Notruf-/Einsatzprobleme (Erreichbarkeit, Informationsfluss, Abläufe in der Tatnacht) als zentraler Kritikpunkt von Betroffenen/Initiativen. Mediendienst Integration
  • Sicherheitsrelevante Rahmenbedingungen am Tatort (z. B. Fluchtwege/verschlossene Türen) wurden in der Debatte als Teil einer „Kette“ von Faktoren benannt. Mediendienst Integration
  • Waffenrecht/Waffenbehörde: Fragen, wie es zu legalem Waffenbesitz kommen konnte, sind wiederkehrender Gegenstand der Kritik und Untersuchung. FragDenStaat

5) Mord an Walter Lübcke (2. Juni 2019) – rechtsextremer Terror/Politische Gewalt

Hier geht es weniger um „Anschlag“ als um rechtsterroristische/ rechtsextreme Gewalt und deren Umfeld:

  • Der hessische Untersuchungsausschuss wurde explizit eingesetzt, um die Rolle/Arbeitsweise der Sicherheitsbehörden im Vorfeld und Umfeld aufzuarbeiten. Hessischer Landtag - Internetseite
  • In der Berichterstattung zur Aufarbeitung tauchen Fragen nach Nicht-Weitergabe von Informationen und nach dem Umgang mit relevanten Personen/Netzwerken auf. Deutschlandfunk

Wenn ein Anschlag durch Links im Raum steht, muss man auf einmal Ermittlungsergebnisse abwarten <3

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Wird ja eh keine Ermittlungsergebnisse geben und dann bleibt halt hängen es waren Linksradikale. Alles wie immer bei der Schmier. Hauptsache großspurige Statements raushauen.

Ich denke ohne Einordnung zu sagen es handelt sich um Linksradikale weil das Bekennerschreiben authentisch ist (I mean, wer kann keine authentischen Bekennerschreiben faken) viel zu kurz gegriffen. Ich halte die Betrachtung und Einteilung getreu dem Hufeisen nach links und rechts inzwischen für gefährlich vereinfachend. Wer sagt, dass nicht auch links- oder rechtsradikale Gruppen unterwandert werden von ausländischen Agenten? Eine Spaltung der Gesellschaft ist das Ziel und was soll ich sagen: die Diskussion zeigt dass ohne Einordnung genau das passiert.

Hab jetzt hier nicht alles gelesen, aber das soll jetzt ne linksextreme Organisation gewesen sein, die da 50k Menschen den Strom cuttet mit nem weirden Bekennerschreiben ?

Sieht mir eher nach russischer Sabotage und False Flag aus

Und am schlimmsten an der Sache ist, dass auch auf Twitter und co die jenigen, die diese 100%ige falseflag Aktion als solche benennen als Verschwörungstheoretiker etc gebrandmarkt werden. Wir leben in einer so beschissenen Welt, kotzt nur noch an.

Unabhängig davon ist es natürlich vom Krisenmanagement aller Beteiligten vor Ort sowas von schlecht. Die Statements heute haben mir den Rest gegeben, allen vorn Wegener, die da auch eine grüne Bezirksbürgermeisterin auflaufen lassen wie sonst was.

Es gibt doch bislang gar keine Beweise oder? Nur weil du daran glaubst muss es ja nicht stimmen.
Aber erstmal alle verurteilen die sagen Verschwörungstheorien. Du machst es andersrum ja auch

Wie so oft hier sage ich wartet doch mal die ermittlungen ab

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Wenn du den Wegener und die Giffey siehst, platzt dir das Arschloch als Berliner. Ich kann das leider nicht Weltgeschehen-tauglicher formulieren.

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Was auch funny ist

In Bezug auf einen Brandanschlag im Herbst 2025 Berliner Südosten, der einen tagelangen Stromausfall zur Folge hatte, sagte ein Experte für kritische Infrastruktur, dass spezielles Wissen für so einen Anschlag nicht erforderlich sei. Täter könnten sich mit wenig Aufwand im Internet informieren. Bei den Bundesnetzagentur seien Karten verfügbar auf denen man entscheidende Punkte der Stromversorgung problemlos identifizieren könnte.

wtf :kekw:

Na ja unsere Infrastruktur hatte jetzt paar Jahrzehnte keine großen Angriffe von Innen und Außen zu befürchten. Bis wir hier nachgebessert haben vergehen paar Jahre und der politische Wille (so etwas kostet Geld und wir sind ja notorisch klamm trotz Gigaschuldenpaket) dazu muss da sein.

Aber wirklich nochmal Glückwunsch an die exzellenten Sicherheitsbehörden, die scheinbar seit 2011 ohnmächtig gegen diese Vulkangruppe sind. Ich fühle mich sehr bestätitgt :ulih: Aber warte, wir müssen sämtliche Freiheitsrechte aushöhlen, dann schaffen sie es bestimmt.

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Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht.

:merkel_gesicht:

(die aber anscheinend nichts davon wusste, was es irgendwie noch schlimmer macht.)

Von 30mio auf über 100mio, stabil

Die fleissigen Sparer einfach beeindruckend. Schade ums Geld.

die 30 millionen waren ja auch nur geschätzt von der bank. die habe die standardversicherungssumme eines schließfachs (~10.000 euro) x anzahl der schließfächer (3250) genommen und sind so auf die ca. 30 millionen gekommen.

gibt ja mittlerweile den verdacht, dass dort geld aus illegalen machenschaften (aus dem clanmillieu) gelagert wurde und die täter das eventuell wussten.

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Quelle?

maybe

gibt berichte „aus ermittlerkreisen“.

Laut dem Bericht der „Welt“ fallen bei dem Bankraub in der Sparkasse auch die teils hohen Summen in den aufgebrochenen Schließfächern ins Auge. Einzelne Kunden sollen bis zu 100.000 Euro in bar eingelagert haben. Allerdings versichert die Sparkasse nur Beträge bis 10.000 Euro.

Wie die „Welt“ weiter berichtet, gehen die Ermittler davon aus, dass das in den Schließfächern der ausgeraubten Sparkassen-Filiale hinterlegte Geld teilweise auch aus der organisierten Kriminalität stammen könnte. Die Bar-Beträge seien auffällig hoch. Der Verdacht der Ermittler weiter: Die Tresorknacker könnten von den eingelagerten Vermögen gewusst haben.

und der link von @BVLGARI

schon irgendwie ein lustiger gedanke, wenn jemand sich als krimineller überlegen muss, ob man sagt, wie viel geld man im schließfach hatte, in der hoffnung, dass das irgendwie gefunden wird, in abwägung zu der aufmerksamkeit, die man damit auf sich lenkt. :grin:


gerade mal den wikipedia artikel zu dieser vulkangruppe gelesen. das liest sich schon irgendwie sehr bizarr, dass man nach 15 jahren scheinbar noch gar keine idee hat und die auch scheinbar nichts anderes machen, als stromkästen in berlin zu zerstören mit vagen bis gar keinen forderungen. hat mal jemand bei den unternehmen gesucht, die sowas reparieren? :sweat_smile:

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Vor allem wird denen viel zugerechnet.

Die folgenden Brandanschläge sollen mutmaßlich auf die Gruppierung zurückzuführen sein.

2011 – 23. Mai: Brandanschlag auf eine Starkstromleitung am Bahnhof Berlin Ostkreuz, was zu massiven Störungen im Zugverkehr führte. Bekennung unter „Das Grollen des Eyjafjallajökull“.

2011 – Oktober: Brandanschlag auf Kabelsätze an Bahntrassen der Deutschen Bahn in Berlin/Brandenburg.

2013 – Mai: Brandanschlag auf einen Stromkasten der Deutschen Bahn in Berlin/Brandenburg.

2018: Sabotage an einem Starkstromkabel in Berlin-Charlottenburg, was zu Stromausfällen führte.

2019: Sabotage an Kabeln der S- und Fernbahn in Berlin-Karlshorst, mit Solidarisierung zu Klimabewegungen.

2020: Brandanschlag auf einen Kabelschacht in Berlin (Bereich Ostkreuz/Frankfurter Allee), was die Ringbahn beeinträchtigte. Bezug zur Räumung der Liebigstraße 34.

2021: Brandstiftung an einem Strommast mit Kabeln zur Baustelle der Tesla Gigafactory in Grünheide, Brandenburg.

2024 – 5. März: Brandanschlag auf einen Strommast nahe der Tesla Gigafactory in Grünheide, was die Produktion stoppte und Millionenschäden verursachte. Bekennung unter „Vulkangruppe Tesla abschalten“.

2025 – September: Brandanschlag auf Stromversorgung im Technologiepark Adlershof, Berlin.

2025: Brandanschlag auf Strommasten in Berlin-Dahlem.

2025: Brandanschlag auf ein Trafohaus an der Clayallee Ecke Pücklerstraße in Berlin.

2026 – 3. Januar: Brandanschlag auf Kabel einer Stromversorgung am Kraftwerk Lichterfelde, was zu einem massiven Stromausfall in Berlin-Südwesten (u.a. Wannsee, Zehlendorf, Nikolassee) führte und Zehntausende Haushalte betraf.

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Finde ich ja grundlegend keine schlechte Idee, aber:

Ich Frage mich wie das aussehen soll?
Nicht selten sind doch Eltern solcher Kinder vehement überfordert mit der Erziehung.