Nachrichten aus Deutschland

Hab dieses Jahr zwei Mal wegen der selben Sache ein RTW geholt… beim dritten Mal war mir zu Dumm und bin mit dem Bus in die Notaufnahme

Und der Fahrer meinte später zu mir, wir dachten schon wir müssten zu deiner Nachbarin, weil sie den RTW gerne als Taxi nimmt, und das wohl schon bekannt ist und dagegen vorgegangen wird… Die wollten erst gar nicht kommen

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Mal zwei Beispiele von mir:

Vor ein paar Jahren hat sich meine Tochter beim Trampolin springen am Bein verletzt. Hab sie eigenhändig in die Notaufnahme gefahren, weil ich nicht dachte, dass am Ende das Bein gebrochen sei. War ein Irrtum. Vorort wurde ich gefragt, warum ich kein RTW geholt habe. Ich muss gestehen, ich habe die Situation dahingehend als nicht ganz so dramatisch eingeschätzt. Bei Kindern sind die da auch nochmal anders sensibel und wird sehr wahrscheinlich auch anders abgerechnet.

  1. Fall war bei mir auf Station. Ich war leider nicht dabei, allerdings ging es nen Patienten von uns sehr schlecht und musste verlegt werden. Er hatte ein größeres Bauchstoma und frischblutete daraus wohl wirklich massiv.
    Als der RTW da war, schienen die Kollegen laut Erzählungen nicht so überzeugt zu sein den Patienten mitnehmen zu wollen, weil der Blutdruck ja bei 150mmhg noch liegen würde und die Notärztin auch keine Indikation sah.
    Nach „längerem“ Hin und Her wurde er dann mitgenommen und - :pika: Notoperiert.
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Das ist halt auch einfach so unverschämt…

Da wundert es auch keinen, selbst wenn die Zahl relativ klein ist, sind es einfach fuqqing kosten, die dadurch entstehen. Ein geringer Betrag, der höhe als die Taxifahrt wäre, würde mir gefallen.

Wobei ich beim gebrochenen Bein bei der Tochter auch kein Verständnis für nen RTW hätte, selbst wenn einem klar ist, dass es gebrochen ist.
Ob man selbst das Kind ins KH fährt oder nen RTW kommt, ändert ja nichts. Der Unterschied in der Versorgung wäre doch nur, vielleicht früher was gegen die Schmerzen zu kriegen.

Kannst du so Pauschal nicht sagen. Gibt da die gesamte Bandbreite von trivialen Fällen bis hin zu kompliziert, offen oder zB durch Reibung der Teile aufeinander extrem schmerzhaft.
Da ist es dann auch völlig ok einen RTW zu rufen.

Bei uns im Schulsport wurde mal ein RTW gerufen, weil beim Flagfootball eine in einen anderen reingelaufen ist und dabei Knie auf Knie geprallt sind. Die hatte zwar nix aber Dramaqueen over 9000. Die arme Lehrerin.

Weil es ja mal Thema hier war (Ich den Beitrag aber nicht mehr dazu finde)

Das Landgericht Waldshut-Tiengen verurteilte Patrick E. zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft. Eine zu milde Strafe, meint die Schwester des Getöteten. Sie hat beim Bundesgerichtshof eine Überprüfung des Urteils beantragt. Aus ihrer Sicht war die Tat ein Mord aus rassistischen Motiven. Das Landgericht hat hingegen keinen rassistischen Beweggrund und daher nur Totschlag angenommen.

Die Begründung des Landgerichts: Beim Angeklagten sei „gegenüber Menschen schwarzer Hautfarbe eine generell geringschätzige Einstellung anzunehmen, die als Rassismus zu qualifizieren ist“. Aber: „Der Geschädigte gehörte als hellhäutiger Tunesier dieser Gruppe nicht an.“ Jedenfalls habe der Täter in der Vergangenheit nie eine „aktiv kämpferische Haltung“ gegenüber Asylsuchenden eingenommen. Weshalb er ausgerechnet am 23. Dezember 2023 eine solche Haltung eingenommen habe, sei für das Gericht „nicht nachvollziehbar“.

Er schießt ihn in den Kopf, zerstückelt seine Leiche und es ist am Ende „nur“ Totschlag und er bekommt nicht mal 7 Jahre Knast?

Ich falle gerade vom Glauben ab…

„Die Zerteilung der Leiche mag verstörend wirken, kann jedoch nicht als strafschärfender Umstand gewertet werden, denn sie stellt sich vorliegend nicht als nachträgliche schimpfliche Behandlung des Leichnams dar, sondern war - jedenfalls aus der nüchternen Sicht eines ausgebildeten Jägers - eine naheliegende Vorgehensweise zur Beseitigung der Leiche.“

kA aber man möchte eigentlich Kotzen

da kannste dem kind nen vorwurf machen, aber nicht ja nicht der lehrerin… imagine, die hätte was gehabt und die lehrerin hätte es abgetan…

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Ist halt nach danach wieder ein vollwertiger Bürger der seinen 9to5 job nachgeht und Teil der Gesellschaft ist. Danke Deutschland <3

Es ist nur Totschlag, weil kein Mordmerkmal vorliegt.

Ob die Strafe angemessen ist, vermag ich ohne weitere Infos nicht zu beurteilen. Klingt aber tatsächlich erstmal etwas wenig.

Vor allem, dass er die Körperteile danach im Rhein versenkt hat, kehren wir einfach so unter den Teppich? Krank.

Möchtest du dem Täter nun wirklich vorhalten, dass er versucht hat seine Tat zu verdecken? Vielleicht bin ich mittlerweile schon zu abgestumpft, aber das ist für mich jetzt kein außergewöhnliches Verhalten.

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Das ist schon in Bezug des Zitats gemeint. Für mich ist das Zerstückeln der Leiche und das Beseitigen der Körperteile in einem Fluss (was im Zitat gar nicht erst erwähnt wird, bewusst?) sehr wohl eine schimpfliche Behandlung des Leichnams. Dass das laut Gericht nicht strafschärfend sein soll, find ich nicht nachvollziehbar.

Rassismus ist ein niederer Bewegrund und eine Tötung daher Mord.

Dass das Gericht rassistisch Motive abgelehnt und deshalb auf Totschlag plädiert hat, ist für mich anhand der Informationen aus dem Artikel nicht nachvollziehbar.

Ich hoffe der BGH sieht das genauso und kassiert das Urteil komplett ein

Sehe ich eher genau andersrum mit den vorliegenden Informationen. Zum Motiv steht im Artikel gar nichts.
Das der Täter Rassist ist, hat doch auch schon das LG angenommen.
Es müsste dem Täter nachgewiesen werden, dass er die konkrete Tat aus rassistischen Beweggründen begangen hat.
Anders gesagt ein Rassist kann Ausländer auch aus anderen Beweggründen als Rassismus töten.

Mich erstaunt eher das generelle Strafmaß.

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Hier nochmal gut und kritirsch vom wdr/monitor zusammengefasst. Bin echt Sprachlos über das Strafmaß und dabei bin ich an sich kein Fan von langen Haftstrafen … wie kann das kein Mord sein wtf

Rassistischer Täter – mildes Urteil?, MONITOR am 20.11.2025 - Sendungen - Monitor - Das Erste in der ARD Mediathek

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Die Gesinnung von Patrick E. ist gut dokumentiert. Er und sein Sohn haben sich im Chat regelmäßig solche Bilder und Videos geschickt: Reden und Bilder von Adolf Hitler, Hakenkreuze, Bilder mit Hitlergrüßen, rassistische Memes. Man fand bei ihm NS-Literatur, darunter Bücher zur Waffen-SS, die deren Verbrechen verharmlosen. Die Hütte seines Hundes taufte er Wolfsschanze, wie Hitlers Führerhauptquartier.

OH, es geht noch weiter:

Seine Garage nannte er „Deutsches Schutzgebiet“. Von seinen Arbeitgebern wurde er mehrfach abgemahnt, unter anderem, weil er bei einem Treffen mit Geschäftspartnern sagte, „Ein guter Deutscher kauft nicht beim Juden“.

Natürlich war das kein rassistisches Motiv. War ein ganz normaler Bürger mit einem rechts(extremen) Drall

Und auch der Richter erklärt im Urteil:

Zitat: "Eine pauschale Ausländerfeindlichkeit kann dem Angeklagten (…) nicht attestiert werden."

Er habe lediglich eine

Zitat: "migrations- und islamkritische Einstellung."

Gut, das letzte Zitat ist dadurch natürlich hinfällig.

Aber das ist immer noch eine andere Frage als die, ob er auch tatsächlich aus rassistischen Gründen getötet hat.

E: dass das ein Indiz dafür ist, keine Frage, muss man dann eben genau prüfen/versuchen aufzudecken

Deswegen schrieb ich ja arme Lehrerin.
Liest hier eigentlich niemand mehr Posts zu Ende?

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