Hab noch letztens eine Podcast Folge zu diesem Thema gehört. Erinnere mich jetzt nicht mehr ans Strafmaß aber wunder mich gerade auch dass da nicht mehr kam.
Ich glaube auch gerne dass er dachte, es wird schon nichts passieren. Gleichzeitig nahm der Täter in Kauf und muss verstanden haben dass ein Unfall passieren kann und was die Konsequenzen aus so einem Unfall sind.
Edit: con-nect.de - Calenberger Online News: Unfall Kirchdorfer Rehr – BGH fällt nach 3 Jahren die finale Entscheidung
Hier haben sich 2 Fahrer + Fahrerin ein spontanes Rennen gegeben, was zu einem Unfall und Tod zweier Kinder führte, die in einem unbeteiligten Auto saßen.
Im zweiten Rechtsgang hat das Landgericht Hannover beide Angeklagten des Mordes in Tateinheit mit versuchtem Mord, gefährlicher Körperverletzung, verbotenem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs schuldig gesprochen und gegen die Angeklagte P. eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt.
Auch hier war die Fahrerin sicherlich davon ausgegangen, dass sie keinen Unfall verursacht.
Mordmerkmale der Heimtücke erfüllt:
Das Landgericht hat zum subjektiven Tatbestand nunmehr festgestellt, dass beide Angeklagten die Tötung der Insassen von Fahrzeugen, die ihnen in der für sie nicht ausreichend einsehbaren Kurve entgegenkommen könnten, für möglich hielten und billigend in Kauf nahmen, also mit sog. bedingtem Tötungsvorsatz handelten. Es hat die Mordmerkmale der Heimtücke, der gemeingefährlichen Mittel und der niedrigen Beweggründe in objektiver und subjektiver Hinsicht als erfüllt angesehen.
Jetzt kann man darüber diskutieren, warum das nicht für den Fall in Duisburg gilt.