Nachrichten aus Deutschland

ICH WILL ABER NICHT, DASS SIE WISSEN WO ICH BRÖTCHEN GEKAUFT HABE

sorry, kann den bullshit nicht mehr lesen. die bargeld und wo kann man wie bezahlen debatte zeigt einfach nur das generelle problem in deutschland. wir sind einfach stehen geblieben und werden zurecht mittlerweile im ausland ausgelacht, das merken wir aber nicht, wir sind weiter so arrogant und der meinung wir machen es richtig

und die läden die keine karte akzeptieren und argumentieren es läge an den kosten (die man ja nicht auf den endkunden umlegen könnte), wollen einfach schwarzgeld erwirtschaften oder geld waschen

ist im endeffekt auch egal was kommt. wie du es schreibst, man bekommt den gleichen bullshit seit 30 jahren zu hören. überall funktioniert es, nur bei uns nicht. liegt aber nicht an uns selber. neeee neeeee die anderen machen es nur falsch und wir werfen unsere „freiheit“ weg. dummes arrogantes deutsches gelaber

Jo, hab jetzt lange getippt und alles wieder gelöscht + zwischenzeitlich den Artikel von nag gelesen.
Danke für den Kommentar, hat mir gezeigt, dass ich gar kein Bock hab mit dir zu diskutieren. Ganz schön unangenehm. Wenn du nicht argumentieren willst, dann bist du vllt in den Sport und Offtopic Threads besser aufgehoben? Du hättest auf alle möglichen Argumente eingehen können, z.B. das Thema mit der sozialen Teilhabe oder wegen mir auch der politische Schutz, der bereits hier diskutiert wurde. Das Thema Krisen hast du auch erst direkt mal verallgemeinert, ohne zu wissen welche Art von Krisen ich meine. Stringente Logik, stark!
Stumpf von oben herab andere Meinungen zu diffarmieren trägt bestimmt zu einem besseren Diskussionsklima bei und überzeugt mich mit Sicherheit.
Mal abgesehen von dem Datenschutzargument (danke @nAg, da war meine Kenntnisstand wohl veraltet) gibt es weiterhin Gründe, über die man sicher diskutieren kann, Bargeld beizubehalten.

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Gut, dass ich deine Argumentation direkt auf die persönliche Ebene geholt habe. Zeigt nur, dass ich recht habe :heart:

Nenn mir mal eine Krise der letzten 50 Jahre in welcher Bargeld die Menschen in Deutschland vor dem Untergang gerettet hat?

Dein sozialer Aspekt besteht doch nur aufgrund der aktuellen veralteten Denkweise. Man kann ohne Probleme auch obdachlose oder sozialschwache damit einbinden. Aber hey… Vllt wollen die Leute das ja nur nicht, weil man ja dann wissen würde was da so mit dem Geld passiert :thinking:

Sofortige Liquidität ist auch absoluter Murks. Also wenn ich auf den gerade bar eingenommen 50er so hart angewiesen bin geht deutlich etwas schief in meinem Geschäft. Die ganze Bargeldabwicklung ist ein riesiger Aufwand, wenn man das gesetzlich konform handhabt. Aber ja die LIQUIDITÄT! :kappa:

gegenfrage:

kommen andere bahnbrechende erkentnisse/argumente die man in den letzten 30 jahre nicht schon ausgepakct hat?

Nein, und es gab sogar letztens erst ein Urteil, dass Negativzinsen z.B. auf Tagesgeldkonten nicht gestattet waren. Gerade jetzt in der Zinsphase ist Bargeld einfach nur Humbug.

@dotic
Ich hab jetzt keine Statistik zur Hand, aber bin mir ziemlich sicher, dass sie existiert: Wenn du mit Bargeld bezahlst gibst du weniger aus. Mak ganz unabhängig wofür, aber du gehst halt anders einkaufen, wenn du nur 50€ im Port…Portmon…in der Tasche hast. Weniger Impulskäufe.

Und was halt auch doof ist: Wenn es einen Internetausfall gibt. Dann funktionieren die Kartenlesegeräte nämlich nicht mehr.

Den Selbstscanner im Laden hatten wir auch mal, wurden dann aber privatisiert und unser neuer Besitzer hat sie dann wieder abgeschafft. Diebstahlschaden geht dann nämlich ordentlich nach oben. Nicht mal nur durch tatsächliches klauen, sondern weil die Kunden einfach vergessen, was einzuscannen, oder es scannt nicht ein und sie merken es nicht. Selbe bei der SB-Kasse. Nicht jeder Diebstahl ist bewusst. Reicht ja schon, wenn dir irgendwas unter ne Tasche oder ne Jacke rutscht und zack

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Ich weiß garnicht, warum ihr hier alle so aggressiv posted? Seht das Bargeld doch einfach als Sicherheitsnetz? Ich sag ja nicht, dass man digitale Angebote nicht ausbauen sollte und überall verfügbar machen sollte. Ich halte nur nichts von der Abschaffung von Bargeld.

@Trollface1337

„Nenn mir mal eine Krise der letzten 50 Jahre in welcher Bargeld die Menschen in Deutschland vor dem Untergang gerettet hat?“

Mit einem Argumentum ad ignorantiam zu kommen ist rhethorisch ziemlich billig. Du schnallst dich ja hoffentlich auch im Auto an, obwohl du vielleicht in letzter Zeit kein Unfall hattest, oder? Ein Sicherheitsnetz in Form von Bargeld schadet nicht.
Außerdem gibt es dazu positive Beispiele, sogar in Deutschland. Wenn auch in kleinerem Ausmaß. Schneechaos im Münsterland Anfang der 2000er wäre ein Beispiel. Mag „nur“ fünf Tage gedauert haben und „nur“ 250.000 Menschen betroffen haben, aber das zeigt, dass Krisen nicht nur Theorie sind. Ob das jetzt das entscheidende Argument ist um Bargeld zu erhalten, kann man in Frage stellen.

„Man kann ohne Probleme auch obdachlose oder sozialschwache damit einbinden. Aber hey… Vllt wollen die Leute das ja nur nicht, weil man ja dann wissen würde was da so mit dem Geld passiert.“

Ah logisch! Klappt ja auch aktuell so gut, oder? Mal ganz abgesehen von der ekligen Unterstellung, dass alle Obdachlosen das Geld laut dir scheinbar nur für Mist, ich gehe mal davon aus du meinst Drogen, ausgeben, zeigt der Kommentar, wie verbreitet diese Denkweise leider ist. Obdachlose haben oft keinen Ausweis, keine Adresse, keine digitale Infrastruktur. Sie werden aktuell schon aktiv ausgeschlossen, nicht eingebunden. Du hast jetzt schon massive Probleme Obdachlose wieder zu integrieren. Ohne Wohnadresse keinen Job, ohne Job keine Wohnung. Bürgergeld setzt ebenfalls eine Adresse und ein Bankkonto voraus. Ist jetzt keine Seltenheit. Das wird mit Sicherheit nicht besser, wenn das Bargeld auch noch weg wäre.
Wenn die Lösung so einfach wäre, gäbe es sie längst. Fakt ist, dass Bargeld derzeit die einzige niedrigschwellige Möglichkeit ist, wie viele Menschen überhaupt an Konsum teilnehmen können, ohne App, ohne Konto und ohne andere Voraussetzungen.
Gäbe es die Möglichkeit, dass es für dieses Problem eine Lösung gibt? Sicher. Glaube ich, dass sie umgesetzt wird in Anbetracht der letzten Jahrzehnte? Ne.

@dotic

„Welche Krisenfälle sind damit gemeint?“

Der Verweis auf die Reichsmark ist unnötig. Der Erhalt des Bargelds war lange eine bürgerliberale Position. Nur weil sie seit neustem von der Neurechten gekapert wurde, ändert das nichts an deren Ursprung. Daher find ich es schwach, dass man Befürworter des Bargelds wegen dieser neumodischen Entwicklung eine Neigung zu Reichsbürgern, passiv, unterstellt.
Zur Frage: So ziemlich alle, welche das Stromnetz betreffen. Egal ob Naturkatastrophen, Krieg, Sonnenstürme, Infrastrukturterrorismus etc. Bargeld könnte in solchen Szenarien die letzte praktikable Option sein.

„Sicher? Wenn ich 100,00 € abhebe und diese dann in drei Läden einsetze und den Bon nicht mitnehme, dann weiß ich irgendwann auch nicht mehr, wo ich einkaufen war. Das Einzige, was du damit tatsächlich trackst, ist, dass du 100,00 € abgehoben hast, aber ist das Sinn der Sache? Ich möchte doch eher wissen, dass ich 100,00 € in dem, in dem und in dem Laden ausgegeben habe, um so „unnötige“ Ausgaben zu tracken.“

Es geht hier nicht um exakte Buchführung und dass du die 8€ für den Döner zuordnen kannst, sondern überhaupt zu merken, wie schnell Geld verschwindet. Wenn ich an meine Teenagerzeit zurückdenke, war es für mich ein klares Zeichen, dass ich jetzt eben keine Kohle mehr ausgeben sollte, wenn ich nur noch einen 5er im Geldbeutel hatte. Das ist Bargeld psychologisch einfach effektiver. Vor 1-2 Jahren gab es erst einen Tiktok Trend, bei dem Jugendliche mit ihren Klarna-Schulden geflexxed haben. Oder falls du ein Beispiel aus unserer Generation haben willst: JAMBA-Abos. Bargeldloses Zahlen verringert die Hemmschwelle zum Konsum. Zahlreiche Studien zeigen dir, dass Menschen bei der Verwendung von Bargeld signifikant weniger ausgeben, weil es als emotional „schmerzhafter“ wahrgenommen wird.

„In one great study, Carey Morewedge and his colleagues checked the receipts of people as they left a nice grocery store. Customers who paid with cash spent significantly less money ($6.65) than customers who paid with credit ($11.45) or even a debit card ($11.08).“ Off DeWall: The Pain of Paying | University of Kentucky College of Arts & Sciences

„Das Geld sollte man sowieso nicht auf dem Girokonto parken.“

Das unterstellt, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, ihr Geld anzulegen. Du gehst davon aus, dass das der Großteil der Menschen weiß. Die finanzielle Bildung in DE sagt aber was anderes. Es ignoriert auch, dass Banken die Bedingungen jederzeit ändern können. Niemand weiß, was in der nächsten Finanzkrise oder Leitzinsrunde passiert. Bargeld ist ein einfacher Schutzmechanismus gegen kurzfristige Enteignung durch Negativzinsen.

„Dafür hast du andere Probleme: Falschgeld? Dann war’s das schon mal gleich mit der Liquidität. Diebstahl/Raubüberfall? Dann hast du noch weniger Liquidität und musst dich auch noch zusätzlich um versicherungstechnische Sachen kümmern und wenn die Kasse dann noch zusätzlich schlampig geführt wurde, bekommst du ggf. nicht mal alles zurück.“

Hast du Recht. Ich könnte jetzt aber auch sagen: „Bargeld kannst du verlieren, es kann dir geklaut werden usw., aber ein Konto aber auch gehackt oder eingefroren werden, du kannst Phishing zum Opfer fallen etc. "

„Ob jemand voll auf Bargeld abfahrt, ist mir vollkommen egal. Ich finde Bargeld einfach unnötig. Beim Bezahlen ständig nachschauen, ob ich das Geld habe, dann bekomme ich das Wechselgeld, dann muss ich da auch nachschauen, ob das Wechselgeld stimmt oder nicht. Mit Karte hälst du die Karte hin und bist weg.“

Ja, es ist defnitiv einfacher. Bestreite ich nicht. Ich zahle eigentlich auch alles mit der Karte. Dein Argument basiert aber auf Bequemlichkeit und nicht auf Funktionalität, Sicherheit oder Gerechtigkeit. Das ist wie zu sagen: „Jo, ich find Datenschutz umständlich. Ich will lieber alles per Gesichtsscann machen, geht schneller.“

Ich hab kein Problem mit digitalem Bezahlen. Aber ich hab ein Problem damit, Alternativen abzuschaffen, bevor wir alle Menschen, besonders sozial Schwache und Bildungsferne, überhaupt mitnehmen.

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und weil leute ihre ausgaben nicht im griff haben und ihr geld nciht managen, können ist eine argumentation? auf persönliche inkompetenz nehmen wir als rücksicht?

wie oft haben wir stromausfälle? und dann funktionieren 99,5% der kassen auch nciht oder wie oft kaufst du in läden ein mit analogen kassen ohne stromanschluss

gleiches auch mit den SB kassen: weil leute es nciht raffen ist es eine argumentation? sorry aber ne :D ist auch so ne sache: weil es paar leute gibt die es nicht hinbekommen, muss man regeln für alle machen

sag ja, seit 30 jahren die gleichen „argumente“

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???

Ich habe ganz normal geschrieben? Wenn du das als „aggressiv“ auffasst, dann sorry. So war das nämlich nicht gemeint.

Es gibt auch Tagesgeldkonten etc. Damit waren jetzt nicht mal ETF/Aktien gemeint.

Dann würde ich mal sagen, dass es ion dieser Hinsicht kein „richtig“ gibt.

Generell gibt es kein „richtig“. Wenn du auf Bargeld bestehst, dann ist das dein gutes Recht - ich benötige es einfach nicht.

Das war kein Argument, das war meine Meinung, wie ich zu Bargeld stehe. :smiley:

Wie gesagt: Du kannst Bargeld klasse finden, ist mir tatsächlich egal.

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Nur weil es sie seit 30 Jahren gibt, sind sie nicht automatisch schlecht. Vielleicht sind es seit 30 Jahren dieselben Argumente, weil sie immer noch gültig sind. Freiheit, Teilhabe und Sicherheit veralten nicht einfach, nur weil sie viele Leute immer wieder wiederholen. Und ja: Wahlfreiheit, Resilienz und soziale Teilhabe sind mir auch nach 30 Jahren nicht peinlich.

und weil leute ihre ausgaben nicht im griff haben und ihr geld nciht managen, können ist eine argumentation? auf persönliche inkompetenz nehmen wir als rücksicht?

Du nimmst also an, dass:

  • Finanzielle Probleme immer selbstverschuldet sind.
  • die Gesellschaft keine Rücksicht auf strukturelle oder individuelle Schwächen nehmen sollte

Kann man so sehen, ist mir persönlich aber zu unsozial und zu technokratisch. Finanzielle Bildung ist in Deutschland systematisch vernachlässigt (z. B. kein verpflichtender Schulunterricht beim Thema Finanzen), viele Menschen wachsen in Haushalten ohne Vorbildfunktion für Umgang mit Geld auf. Nach der Logik kannst du auch sagen, und ich entschuldige mich schon mal für die Polemik:

  • Kein Mutterschutz, weil „Kinder sind Privatsache“.
  • Keine Ampeln, weil „wer nicht auf Autos achtet, ist selbst schuld“.
  • Kein Datenschutz, weil „nur wer was zu verbergen hat, braucht Schutz“.

Du nennst es persönliche Inkompetenz, ich nenne es strukturelle Verantwortungslosigkeit, wenn wir Millionen Menschen bewusst im Regen stehen lassen. Ka, ist nicht mein Gusto.

wie oft haben wir stromausfälle? und dann funktionieren 99,5% der kassen auch nciht oder wie oft kaufst du in läden ein mit analogen kassen ohne stromanschluss

Ich hoffe auch, dass wir es nie brauchen. Aber ein System, das kein Sicherheitsnetz hat, ist kein stabiles System. Du versicherst dein Auto auch nicht, weil du jeden Tag einen Unfall hast, sondern weil du es im Fall der Fälle brauchst. Bargeld ist genau das für unser System.

„Weil es ein paar Leute nicht hinbekommen, muss man nicht für alle Regeln ändern.“

Ja, ne, lass mal. Demokratien messen sich dran wie sie mit den Schwächsten umgehen. Wir schaffen ja auch keine Rolltreppen ab, weil man auch laufen kann. Inklusion, in dem Fall finanzielle Inklusion bedeutet, dass alle dieselben Chancen haben. Da ist Bargeld das einfachste Mittel.

Internetausfall, nicht Stromausfall.

Und ja, bei uns nimmt man Rücksicht auf die Schwächeren. Komm mal bisschen von deinem hohen Ross runter. Nur weil das alles für dich und mich ziemlich einfach von der Hand geht heißt das nicht, dass das für jeden gilt.

Vllt. können wir ja mal damit anfangen, dass jeder alten/sozial schwachen Person die nötige Unterstützung für so etwas bereit gestellt wird.

Ich glaube Deutschland hat deutlich schlimmere Probleme als „Mimimi Bargeld ist kacke“.

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Anekdote vor 10 min
bin in Edeka, wollte einkaufen (Berlin).
Sie können nur bar zahlen, Kassensysteme ausgefallen.

Und ich bin total bei dem Aspekt soziale Integration etc.

wenn das Internet oder Systeme ausfallen, oder wie schon öfter geschrieben durch Naturkatastrophen der Strom ausfällt o.ä., dann funktionieren auch Geldautomaten nicht?
Für einen Einkauf hat man vielleicht noch genug Geld im Portemonnaie, aber für mehrere Tage hat doch kaum jemand genug Geld zu Hause.

Und die soziale Integration würde auch mit so etwas wie Geldkarten klappen.

Aber Bargeld wird ja eh nicht abgeschafft, gibt genug Boomer die nur Bar zahlen würden. Ein wichtiger Schritt ist erstmal, dass alle Läden bargeldlose Zahlung anbieten müssen.

ist auch richtig, aber man muss nicht wegen jedem stehen bleiben oder einen schritt zurück gehen. man muss sich halt ein bissl an die allgemeinheit anpassen und darf nciht immer erwarten diese passt sich an mich an

es ist einfach nur die wahrheit, das hat nix mit hohem ross zu tun. das problem bei uns: die leute verweigern sich oftmals und wollen sich damit nicht auseinander setzen. erlebe ich tagtäglich und dafür habe ich kein verständnis und muss es auch nicht haben. es klappt überall, nur bei uns nicht

stehe voll dahinter. aber vllt sollte man auch mal dran denken, dass es sowas nicht erst seit gestern gibt, das läuft schon so 1-2 jahrzehnte. ab wann kann man da von verweigerung sprechen?

deutschland hat viele probleme, nur irgendwie bekommen wir keines in den griff und es werden nur ausreden gebracht

Hab kein Problem mit Bargeld. Wer will sollte das weiter nutzen können.
Es sollten von allen Läden alle Formen angeboten werden. Bargeld only verprellt nunmal auch Kunden. Vom Steuerbetrug will ich jetzt gar nicht anfangen.

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Naja, du kannst ja Bargeld, in einer Notfallsituation, über andere Quellen bekommen. Eigentlich sollte man Bargeld, genauso wie Wasser und andere Dinge, in kleinen Vorräten zuhause haben. Bargeld hat außerdem eine andere Systemlogik als Kartenzahlung. Es kann unabhängig vom Internet weitergegeben werden, von Hand zu Hand.

Und die soziale Integration würde auch mit so etwas wie Geldkarten klappen.

Sie klappt jetzt schon nicht. Wenn es mal funktioniert, umso besser. Aber solange wir diesen Standard nicht flächendeckend umgesetzt haben, ist Bargeld das einzige funktionierende Mittel der Teilhabe für viele, die durchs Raster fallen.

Aber ich bin bei dir. Bargeldlose Zahlung flächendeckend einführen ist wichtig, solange man den Leuten noch die Wahlfreiheit lässt.

@dotic
Sorry, hatte dich mit troll verwechselt. Der hat das mittlerweile wieder rauseditiert von wegen „Schwurbleragumente“.

Wie willst du denn Bargeld bekommen? Vor allem wenn du bei einer direktbank bist? Lustigerweise heben sehr viele von denen ihr Geld im Supermarkt ab…

Und no shit, man kann Geld von Hand zu Hand weitergeben? Wusste ich gar nicht. Bleibt das Problem, wie das Geld vom Konto in die Hand kommen soll.

Gab es nicht erst Diskussionen über Geldkarten für Asylsuchende? Ohne Diskussion ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht, rein technisch wäre das doch kein Problem gewesen? Warum sollte das nicht auch für Obdachlose funktionieren?

Für mich sind das alles konstruierte Szenarien wo man angeblich unbedingt Bargeld braucht. Aber mit sehr kleinem Aufwand könnte man all diese Probleme lösen.

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hab neulich mit nem bekannten über e-autos geredet. sein hauptargument gegen e-autos: wenn er nach italien fährt, kann es ja in der reisewelle sein, dass er nicht direkt ne ladesäule bekommt und eventuell warten muss.

soviel zum thema konstruierte argumente, habe grade deja vue

So sehe ich das auch. Zahle selber nur digital, aber mich stört das auch null. Einfach alles für alle anbieten und mit der Zeit stirbt das Bargeld immer weiter aus. Die Zahl der Kartenzahler steigt ja immer weiter.

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