Nachrichten aus Deutschland

na ja, da ist dann aber schon die Frage, ist es wirklich notwendig? Nachhaltig ist es auch nicht wirklich. Bin heilfroh, dass wir mit den meisten Kunden inzwischen mit DocuSign arbeiten können und dadurch dieses unnötige versenden von hard copies wegfällt, zumal das auch deutlich langsamer ist.

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Aber lösen wir die Digitalisierung in dem die Infrastruktur für das Versenden von Briefen zurück bauen und Briefzusteller raus werfen?
Vielleicht sollten wir da wo anders ansetzten und nicht die Möglichkeit eine Postkarte, eine schöne Einladung, einen persönlichen Brief oder hochwertiges Dokument einfach versenden zu können wegwerfen.

DocuSign ist ein gutes Beispiel, einfach weil es ein proprietärer Standard. Wir sind hier auf Dauer abhängig von einem Unternehmen und dessen Wirtschaftsinteressen. Wir sollten hier offene deutsche oder besser noch europäische Standards entwickeln und sie allen zugänglich machen.

Was wir als digital Natives gerne übersehen ist, dass Sachen die für uns selbstverständlich sind andere Menschen oder auch kleinen und mittelständischen Unternehmen überfordert. Ein Stift, ein Zettel, ein Briefumschlag und der Gang zur hoffentlich naheliegenden Postannahmestelle ist für viele einfach, zuverlässig und kostengünstig.
Wir müssen es hier den Leuten einfacher machen und Arbeit vereinheitlichen.

Eine schlechtere oder gar keine Briefzustellung löst die Digitalisierung auf jeden Fall nicht.

Es geht doch gar nicht darum das gesamte Postsystem aufzulösen. Es geht darum es massiv abzubauen. 90% weniger in Dänemark betrifft vermutlich nicht die netten Briefe aus dem Urlaub, sondern drelfzig andere Sachen.

zwecks „das überfordert die Leute“: hab auch lang so gedacht. Seit ich aber die Oma meiner Frau in China erlebt habe, die während der Mao Zeit aufgewachsen ist, nur Grundschulbildung hat, ihr ganzes Leben weitgehend auf dem Feld gearbeitet hat, die nun mit einer völligen Selbstverständlichkeit ihr Smartphone zum Telefonieren, Video Calls, IMs, E-Mails, aber auch zum Bezahlen, Online-shopping, Taxi rufen etc. benutzt, hab ich da ehrlich gesagt kein Mitleid mehr.

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Ich wette China hat ne geile digitale Infrastruktur. Ich bekomme hier Excel-Dateien als Formulare zugeschickt.

kann schon sein. Wies in Büros istz keine Ahnung, im Alltag definitiv. Und natürlicj schön überwacht… V.a. hats aber dort auch 80+jährige, die das Internet nicht als Teufelszeug sehen und einigermaßen benutzen können.

das habe ich schon vor 8-9 jahren in china erlebt. am letzten reisfeld in guilin haben die alten omas im laden mit dem handy bezahlt. da war apple pay bei uns noch weit entfernt

die deutschen heulen einfach zu viel rum. alles und jeder ist schuld das die digitalisierung nicht richtig klappt, dabei sind es die leute selber die sich verweigern, weil sie es nicht als nötig erachten oder zu faul sind damit auseinander zu setzen. am ende wird dann behauptet sie werden abgehängt und früher war alles besser. es ist nur noch peinlich

wenn ich alleine sehe, wie einfachste online formulare zur einreise in ein land, die leute vor unüberwindbare hürden stellen, könnte ich mich tot lachen.

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Kostengünstig? Verstehe ich nicht. Und zuverlässiger ist es auch nicht. Aber wenn man natürlich so denkt, dann wird sich nie etwas ändern und wir leben weiter im letzten Jahrtausend. Wollen ja keine Veränderung. Dann müssen halt alle anderen darunter leiden, wenn die mittelständische Firma lieber Briefe schreibt.

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ist doch günstig. nen brief mit bis zu 3 dina4 seiten, also bis 20gr kostet 90 cent. das ist immerhin billiger als zuckerkügelchen die sich globuli nennen :D

plus der Gang zur hoffentlich naheliegenden Postannahmestelle.

Bei der Bundesnetzagentur sind noch nie so viele Post-Beschwerden eingegangen wie im vergangenen Jahr. Wie die Bonner Behörde auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, erreichten sie 44.406 Eingaben zu Mängeln der Postversorgung. Das sind 2.817 mehr als 2023 - also ein Plus von fast sieben Prozent.

Bin dann auf 2025 gespannt!

Habe am Freitag ein zwei Wochen altes Schreiben der Stadtwerke bekommen, die in der Firma den Stromzähler austauschen wollen. Und zwar morgen zu einer Zeit, wo wir produzieren. Geht also nicht. Falls der abschaltet sind paar Hundert € futsch + die Zeit. Die haben jedoch Schlüssel, um dort halt ranzukommen ohne zu Fragen.

Also hing ich heute erstmal eine Stunde in der Warteschlage für Terminverschiebung…Lass es 1.5 Wochen unterwegs gewesen sein…man man man.

Was halt so 11-13 Jährige in Deutschland machen…

Sachsen-Anhalt, lernen von Mama und Papa.

Wollt gerade sagen… Sowas gabs schon vor 20 Jahren hier auf den Dörfern. Früher gabs keine headline beim Spiegel

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hatte es erst mit Quickborn bei Hamburg verwechselt und dachte schon uih uih uih - Deutschland schon am Abgrund, aber zum Glück wurde ich aufgeklärt. Seitdem ich weiß, dass es sich in SA befindet ist es dann auch doch nur noch ein Randnotiz

ja… gab es in meiner kindheit/jugend auch, macht es obv nicht besser, dass sich da nichts geändert hat, aber es sind halt sehr junge menschen/heranwachsende, die das erste mal mit dem symbol „in kontakt kommen“. da ist einem vllt noch nciht so bewusst, wie schlimm das war…

will es nicht verteidigen, aber man muss es auch nicht überdramatisieren

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Ermittlungen und Razzia in der Münchener Ausländerbehörde. Wohl 150 Euro für nen Aufenthaltstitel. Behördenversagen noch und nöcher.

Beamten, somit gibt’s 'n kleinen Rüffel und ab auf die Arbeit für die Akkordarbeit

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Das Kritzeln ist das Eine, aber danach mit Pflastersteinen um sich werfen und die Flucht ergreifen ist meiner Meinung nach schon bisschen heftiger als zu „unserer“ Jugendzeit^^