Is halt n Unterschied ob man weniger Regulierung fordert oder einfach eine zentralisiertere Regulierung. Ist er jetzt mad, weil er reguliert wird und sich deshalb die Taschen nicht so vollmachen kann, wie er gerne möchte oder ist er mad, weil er erst 270 Regulierungsbehörden abklappern muss, um die Erlaubnis zu haben, sich die Taschen vollzumachen?
Würde mal sagen, wenn ich 270 verschiedene Regulierungsbehörden habe, dauern Projekte und Co einfach Jahre eh man überhaupt mal vorankommt? Das einfach ein Bürokratie Monster
Also abgesehen davon, dass ich es schwierig finde, dass der Chef von Europas (?) größtem Kommunikationsunternehmen Datenschutz und Cybersicherheit offenbar als Problem wertet und Regulierung von Telekommunikation doof findet, macht es einen Unterschied, ob jemand sagt, es gäbe zu viel Bürokratie oder ob man sich einen nazigrüßenden Milliardär wünscht, der sich mit seiner Bubitruppe vor allem selbst die Taschen voll macht und ansonsten die Gesundheit von Millionen Menschen aufs Spiel setzt.
Long story short: ich finde nicht, dass er recht hat. Eigtl ist es sogar noch falscher, wenn man die Beispiele anschaut, die er benennt
Dieses Musk-Life ist halt der feuchte Traum eines jeden Großunternehmers. Wenig Leistung, Maximale Macht, kaum staatliche Kontrolle und astronomische Profite.
Man kann auch für weniger Regulierung sein ohne so einen Müll wie Musks Doge zu fordern.
Wenn wir nämlich eins nicht brauchen dann einen hirnverbrannten Milliardär der einfach macht was er will.
die telekom ist in europa halt in fast jedem land, während die USA nur ein land sind.
müsste man halt alles der EU überlassen und die länderbehörden schließen.
gleichzeitig sind die leute die den ganzen tag auf musk fappen doch die ersten die gegen die EU sind. von 12 bis mittag gedacht das ganze argument.
Finde ich interessant. Gibt in Deutschland immer mehr Orte (zumindest mir bekannte), wo die Post nicht mehr jeden Tag Briefe verteilt, weil kein Personal da ist. Und jetzt bauen sie Stellen ab, weil zu wenig Briefe.
Und es gibt fallende Sendungszahlen bei Paketen? Das kann ich gar nicht glauben.
Ist doch letztes Jahr im Bundestag so beschlossen worden:
https://group.dhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2024/modernisierung-des-postgesetzes.html
Änderungen bei den Briefprodukten
Das neue Postgesetz sieht vor, dass Briefe ab 2025 länger unterwegs sein dürfen. 95 Prozent der Briefsendungen müssen künftig drei Tage nach Einlieferung statt wie bisher nach zwei Tagen ankommen. Geplant ist derzeit, den Briefkunden ab 2025 eine Wahlmöglichkeit bei den Brieflaufzeiten zu geben.
Finde auch diese Logik wieder geil: Umsatz steigt auf 85 Mrd und Gewinn liegt bei 6 Mrd, aber erst mal Stellen streichen, um ne weitere Milliarde rauszuquetschen
Das Gesetz wird aber auf Dörfern nicht eingehalten. In meinem Heimatdorf bekommst du Briefe teilweise erst nach 5 Tagen. Weil es halt vorher nicht genug Briefe für den Boten gab, dass sich der Weg lohnt.
Die Diskussion hatten wir damals schon mal.
Jetzt mit massiv Stellenabbau wird die Situation wahrscheinlich nicht besser.
natürlich fallen die Sendungszahlen bei der Post massiv, schon seit Ewigkeiten. Hat wahrscheinlich was mit E-Mails zu tun. Quelle. Das schließt natürlich nicht aus, dass bei dir trotzdem nur selten ausgeliefert wird.
Was steigt, ist das Paketaufkommen.
Zumal man sich Ende letzten 24 und 23 noch wegen dem Krankenstand und dem darauffolgenden Mangel an Mitarbeitern beschwert hat.
Ist echt mein Humor.
Aber wie passt das zusammen mit massiven Stellenabbau? Verstehe also die ganze Argumentation nicht. Es gibt immer weniger Briefe, aber mehr Pakete. Bauen wir erstmal 5% Stellen ab.
Bei der Post arbeiten nicht nur Postboten. Da gibts noch paar mehr Bereiche wo man kürzen kann.
hab ungenau gelesen. Dachte es geht nur um die Post, also Briefzusteller. Das würde ja u.U. Sinn ergeben. Paketzusteller abzubauen ist natürlich dämlich. Ansonsten das was suelo sagt.
Wird sicherlich auch Stellen in den Verteilzentrentreffen, die ja sowieso vermehrt automatisiert funktionieren.
Nach all den Änderungen und Erhöhungen der Preise lässt es dennoch einen Nachgeschmack.
Glaube ich schon. Die Qualität des Services wird immer schlechter und die Preise immer teurer
Ich finde die Argumente der Post einleuchtend. Der Gewinn (Ebit) liegt nur noch bei 5,9 Mrd Euro und jetzt kommen noch Kosten aus der Tariferhöhung in Höhe von 360 Mio Euro dazu. Klar muss man da sparen um die Rendite zu retten
Nicht zu vergessen die neuen Portokosten, die teilweise über 30% erhöht wurden.