Also bei uns im IT Unternehmen ist es seit Corona weniger geworden durch Home Office.
Bin durch unsere homeoffice Möglichkeiten definitiv aktuell deutlich weniger krank. Manchmal gehtâs mir am Morgen einfach nicht gut oder wenn man halt leicht erkĂ€ltet ist aber sich grundlegend noch gut fĂŒhlt. Da kann man z.b in Ruhe einen mittagsachlaf machen oder halt einfach nur 6h machen, also arbeiten, aber etwas ruhiger angehen lassen. Ohne die ho Möglichkeit wĂ€re da definitiv mal ein oder zwei Tage dabei gewesen bei denen ich mich krank gemeldet hĂ€tte
haha, auch ein geiler satz ĂŒber deutschland:
Der in den deutschen Daten sichtbare deutliche Anstieg der Zeiten von ArbeitsunfÀhigkeit (AU) von 2021 auf 2022 beruhe primÀr auf einer besseren Datenerfassung durch die elektronische Erfassung der AU.
man hat bessere daten, weil man langsam im 21. jahrhundert ankommt (sogar mehr oder weniger unabsichtlich, gezwungen durch eine pandemie) und diverse ĂŒberbezahlte dax-chefs (allianz, mercedes, dhl) und konservative presse machen daraus mal wieder die mĂ€r der faulen arbeitnehmer.
Ist halt irgendwie ne ZwickmĂŒhle, zumindest bei uns. Bei uns bleibt niemand daheim, weil er blau macht, aber viele verschleppen ihre leichte ErkĂ€ltung, bis es dann nicht mehr anders geht.
Direkt daheim bleiben ist aber auch schwierig, weil dafĂŒr schlicht die Zeit und das Personal fehlt.
Neues Personal ist aber auch immer schwerer zu finden.
Mir gehen diese Diskussionen viel zu oft in die Richtung irgendwelcher IT-Berufe, wo es dann um HO oder nicht geht.
Es gibt aber eben auch Branchen, wo es keine Möglichkeit auf HO gibt
Gibt auch zig Branchen auĂerhalb der IT, in denen HO zumindest teilweise möglich ist. Vertrieb, Controlling, Recruiting / HR⊠und andere BĂŒrojobs.
Glaube er meint generell BĂŒrojobs :D
Kann ich aber auch nachvollziehen. Alleine der Vorschlag bezieht sich ja fast ausschlieĂlich auf BĂŒrojobs
habe jetzt nicht alles gelesen, aber da steht ja âoder mit reduzierter Stundenzahlâ. Das wĂŒrde dann fĂŒr die Menschen gelten, die nicht mobil arbeiten können.
Halte ich aber fĂŒr Quatsch. Haben auch in nem halben Tag alle angesteckt
Jo, und auch fĂŒr einen halben Tag wird der Weg ins BĂŒro nicht kĂŒrzer :D was eine Bullshitidee ist das bitte
man sollte einfach bestimmen, dass Menschen erst als âkrankâ gelten, wenn sie den 3. Tag nicht da sind (und dann n Attest vorlegen mĂŒssen). Weil fĂŒr diese âreduzierte Stundenzahlâ ist exakt das da⊠nach meinem Empfinden?!
bei uns ist gar kein HO möglich. wir haben noch in 70-80% der fĂ€lle klassisch kunden vor uns sitzen. gerade dann geht ârumrotzen und rumhustenâ gar nicht. ich schicke die leute auch rigoros nach hause und sie bekommen nen anranzer. wer krank ist, soll zuhause bleiben und nicht noch andere anstecken. davon hat keiner was. natĂŒrlich ist es mit der personaldeck ab und zu eng, aber so ist es halt
das mag ja sein. Bestimmt gibtâs auch Leute âim BĂŒroâ, die nicht zuhause arbeiten können⊠Banker z.B. Aber es gibt eben auĂerhalb der IT genug andere Berufe, bei denen das geht.
Auch erschreckend die jugendlichen Faschos da mitten in Berlin rumturnen zu sehenâŠ
Junge - keiner wĂŒrde sich fĂŒr dich interessieren, du Hohlbratz, wenn du nicht straight ryaNreNNeN wĂŒrdest. "kAmErA wEg!!!111
shinest schon sehr duM sein zu mĂŒssen, um Natzi zu seiN
In den Banken, fĂŒr die ich ĂŒber die letzten Jahre gearbeitet habe, wĂ€re es ĂŒberall möglich Homeoffice elegant einzubinden. Hier scheitert es aber hĂ€ufig an den sehr konservativen Strukturen. Sowohl FĂŒhrung als auch alteingesessene Mitarbeiter stĂ€uben sich da oftmals sehr stark dagegen.
Ich habe selber mehrere Jahre aktiv Kunden im Privat- und Firmenkundenbereich betreut und konnte; durch die gezwungene EinfĂŒhrung der Homeoffice Möglichkeit in 2020, meine ProduktivitĂ€t deutlich steigern. Man muss nur aufgeschlossen sein auch mal einen Kundentermin per Videocall durchzufĂŒhren, die FlexibilitĂ€t der Arbeitszeiten sinnvoll
nutzen (ohne Fahrtweg ist auch ein Termin an einem Freitag Abend oder Samstagvormittag fĂŒr mich viel entspannter) und mit der neu gewonnenen Freiheit verantwortungsvoll umgehen.
Aber ich denke da fehlen uns noch einige Jahre, bis ein flÀchendeckender Generationenwechsel stattgefunden hat, bis das SalonfÀhig wird.
Mir ist ein RĂ€tsel, wie das NACH Corona ĂŒberhaupt noch sein kann, dass das nicht möglich ist.
Selbst bei mir wurde wÀhrend Corona alles in schnellster Manier auf HO umgestellt (Bundesunternehmen) und das wurde danach komplett beibehalten. Jeder soll 2 Tage anwesend sein und KANN 3 Tage HO machen. ZusÀtzlich wurde das Angebot sogar mit Mobile Office erweitert (arbeiten innerhalb der EU).
Da merkt man einfach das viele einfach absolut keine Lehren aus der Pandemie gezogen haben. Normalerweise sollte das eigentlich der Beschleuniger fĂŒr ALLE gewesen sein.
Bei meinem alten AG war es halt ProduktivitĂ€t, warum das zurĂŒckgedreht wurde und das ist imo auch der Hauptgrund. Und ich merke selbst, dass ich maximal unproduktiv zuhause bin. Schnell zur Kaffeemaschine, die WĂ€sche aufgehangen, mal eben gestaubsaugt etc und natĂŒrlich RJ idlen auch.
Ja gut, wenn das wirklich messbar einen Unterschied macht, dann ist das ja auch legitim. Aber scheinbar ist das in den meisten FĂ€llen nicht der Fall und trotzdem wird das als Argument angefĂŒhrt (bei so Umfragen zB).
Bei meiner alten Firma war das Àhnlich, alle 100% homeoffice und nach corona konnte jeder, der wollte, das so weiter machen. Dadurch hat der teamzusammenhalt extrem gelitten, weil man mit manchen Kollegen einfach gar nix mehr zu tun hatte, manche sind dann zu anderen Firmen gewechselt, weil ihnen das zwischenmenschliche in der Firma gefehlt hat, dadurch ist die Stimmung schlechter geworden, etc. pp.
Firma hat aber auch zu spÀt gegengesteuert mit ner anstÀndiger 2+3 Regel oder Àhnlichem.
Bei mir ist es umgekehrt. Zuhause weitaus produktiver als an der Arbeit. An der Arbeit vergeht auch mal schnell ne Stunde mit quatschen.
Das ist bei mir auch so. Allerdings bedingt die HO Zeit das quatschen im BĂŒro. Ich hol das einfach vor Ort dann nach.