Nur noch im Rotlichtviertel
Das neue Rewe-System geht etwas in die Richtung.
Je mehr Umsatz du machst, desto höher ist der Rabattcoupon, den du im Folgemonat bekommst. Geht bis 10% hoch für 400€ Umsatz im Monat. Ist natürlich auch Kundenbindung, weil du ja den Coupon auch einsetzen willst und für die nächsten Monate wieder einen haben willst.
Genau. So’n Modell hat Lidl z.B. ebenfalls. Somit ist es 'n Treue-Modell
Was nicht heißt, dass die Daten nicht auch anderweitig genutzt werden
(Was sie sicherlich werden)
Bei Edeka sammelst du „Genusspunkte“ und steigst damit von Bronze, Silber zu Gold. Im Goldstatus bekommst du dann jedes Mal 5€ gut geschrieben, wenn du 10000 Punkte erreicht hast.
Jeder Rabatt für sich ist natürlich nicht der große Burner, aber übers komplette Jahr gesehen lohnt sich das schon.
Mal als Beispiel
Packung Milch kostet 1,49
Im Angebot 0,99
Im Zwölferpack über die App 10€ statt 11,88
Wenn du das jeden Monat machst (kommt so alle 4-5 Wochen ins Angebot)
12x1,49x12 = 214,56€
12x0,99x12 = 142,56€
12*10€ = 120€
Sparste am Ende 100€, nur bei Milch. Wenn du das jetzt konsequent bei vielen anderen (tw besseren) Angeboten durchziehst kannste wsl. locker 1000€ sparen im Jahr.
da muss ich mal Spar in Österreich als positives Beispiel nennen. Die haben eine App herausgebracht, die man auch ohne Account nutzen kann und die generell keine Daten sammelt (außer man stimmt zu):
Eine Registrierung gibt es tatsächlich nicht. Die möglichen Datenübermittlungen sind bei der Erstnutzung alle auf „opt out“ gestellt, müssten also erst aktiviert werden. Sieht man nicht oft dieser Tage. Auf die Frage, wie das sein kann, antwortet eine Spar-Sprecherin dem STANDARD, man sei auf „Datensparsamkeit“ eingestellt. Man habe die App nicht primär aufgrund der „Auswertung und des Verkaufs von Kundendaten“ veröffentlicht.
Was eigentlich in der datenschutzerklärung stehen müsste. Also wo die Daten landen und wie (bzw. zu welchem zweck) sie genutzt werden.
Die Hauptersparnis kommt aber ja nicht durch die App, sondern durch das Angebot. Auch ohne jegliche App oder Genusspunkte hätte ich ja in deinem Beispiel schon über 70€ gespart.
Du meinst bei 1.000 Genusspunkten, nicht 10.000.
Aber hier gilt wieder: 1.000 Genusspunkte sind 2.000€ Umsatz. Dafür bekomme ich 5€ Rabatt. Das sind 0,25%.
Die Jungfaschos wollen wohl wirklich dafür sorgen, dass Chemnitz als Kulturhauptstadt richtig gut aufgestellt ist…
Mit 15, junge junge.
Da hat die Erziehung aber auch gut versagt.
Im Gegensatz zur Greifswald-Geschichte macht mir das schon deutlich mehr Sorgen. Ein offensichtlich geplanter gewaltsamer Einschüchterungsversuch im öffentlichen Raum ist sehr alarmierend.
Naja, das war Greifswald ja auch mit einem offenen Angriff auf ein Wahlkampfteam. Sehe da keinen Unterschied und den sollte man mMn auch auf keinen Fall machen.
Deutschland doch stabiler als manche vielleicht zugeben möchten
Ich weiß nie, was ich von sowas halten soll. So sehr es mich auch freut, dass so viele Leute zu so einer Demo kommen, hat es für mich immer einen extrem bitteren Nachgeschmack, wenn so etwas die erste Reaktion auf eine Tat wie in Aschaffenburg oder Mannheim folgt. Das Prinzip ist doch immer das Gleiche:
- Terrorakt / Mord durch einen Menschen mit Asylgeschichte
- Austauschbare Floskeln von Spitzenpolitikern die ihr Bedauern und Mitgefühl bekunden
- Mahnung, dass diese Tat nicht von den Rechten instrumentalisiert werden darf
- Rechte instrumentalisieren die Tat
- Demo gegen Rechts
Für mich bleibt jedes mal das Suchen nach einer potentiellen Lösung auf der Strecke. Die AFD mit ihren behämmerten ausländerfeindlichen Lösungen lasse ich mal außen vor. Es ist jedes mal so, dass sich mehr darum gekümmert wird eine Instrumentalisierung von rechts zu verhindern, als dass man sich zusammensetzt und demokratisch legitime Mittel sucht, um einem großen verunsicherten Teil der Bevölkerung eine Lösung zu bieten. Was wiederum Wasser auf die Mühlen de AFD ist. Es ist frustrierend. Mir fällt allerdings auch keine gute Lösung für die Thematik ein.
Ich finde es erstmal gut, wenn prodemokratische gemäßigte Kräfte den Arsch hochbekommen und einfach mal zeigen, dass sie immer noch die große Mehrheit in diesem Land sind. Der Rest ist für mich erst mal nachrangig und ich will mir auch nicht direkt den Kopf zermatern, wenn ich so etwas sehe, sondern einfach mal kurz aufatmen zwischen dem ganzen anderen Scheiss der um uns herum passiert.
Es ist halt auch die Frage, was der „große verunsicherte Teil der Bevölkerung“ für eine Lösung sehen möchte. Also: wie die aussieht.
In der ganzen Debatte hängt man sich doch schon wieder daran auf, wie die Person aussieht und woher sie Mal gekommen ist. Als ob das der Ursprung des Problems wäre.
Und wenn „AfD wählen“ dann die Lösung ist - also, wenn Taten wie diese und die Begleitumstände Wasser auf die Mühlen der AfD“ sind - dann ist man nach meinem Empfinden vllt gar nicht so wirklich an einer richtigen Lösung interessiert.
Wasser auf den Mühlen der AfD ist, dass etablierte, „demokratische“ Parteien diesen Diskurs mit gehen. Und, dass die Bevölkerung sich an diese Sichtweise zu gewöhnen scheint.
Es darf keinen Beigeschmack haben und keinen bekommen, dass Menschen sich nicht an so etwas gewöhnen wollen und laut werden. DAS sollte normal sein.
Schon mehr als fragwürdig, wegen welchen Lappalien die Bayern probieren eine Klima-Aktivistin und ihren Werdegang als Lehrerin zu stoppen.
bin ich auch gespannt, ob das hält.
Eigentlich widert es mich an den bayerischen Staat zu verteidigen aber sie will Lehrerin werden.
Sie wird also Beamtin und muss einen Eid auf das Grundgesetz ablegen. Da sind es leider keine Lappalien (wie du es formulierst), dass sie in einer anti-kapitalistischen (kommunistischen) Gruppierung unterwegs ist und über sich selber folgendes sagt:
Die Aktivistin Poettinger sage zwar von sich selbst, dass sie Marxistin sei, berichtet die »SZ«.
Die Bayern stören sich, zumindest offiziell, nicht an ihrem Engagement für die Klimaschutzbewegung, sondern ihre Nähe zur Kommunistischen Ideologie.
Und sowas ist halt einfach nicht mit dem Beamtentum zu vereinbaren.
Als angestellte Lehrerin könnte man drüber streiten, aber nicht als Beamtin