Ich nehme mal an, dass es um Geschmacklosigkeit geht, wenn an dem Ort, an dem ein Polizist von einem islamischen Täter ermordet wurde, gegen rechts demonstriert wird, statt eben gegen besagte radikale Auslegung des Islams und damit verbundene extremistische Taten.
Das könnte bei vielen Menschen dazu führen, dass der Anschein erweckt wird, dass jetzt das Wichtigste is sich gegen die Instrumentalisierung von rechts zu wehren, statt:
a.) Einfach eine Mahnwache für den im Dienst verstorbenen Polizisten abzuhalten, der während seiner Tätigkeit die Gesellschaft zuschützen, ermordet wurde
b.) Etwas gegen das vorhandene Problem der Radikalisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen zu tun.
Wobei natürlich oben Genanntes ebenfalls wichtig ist. Man sollte eben Beides tun.
Aber schwierige Situation. Auf der einen Seite will man das „Feld“ nicht den Rechten überlassen, auf der anderen Seite ist es auch irgendwie komplett unangebracht.