Linux-Ecke

Haha, auf die Idee bin ich natürlich auch gekommen. Sagen wir es mal so, ich hatte gehofft jemand mit etwas mehr Linux Erfahrung könnte mich auf die richtige Spur bringen, weil KIs hatten alle nette Vorschläge die mich dann nicht so richtig weiter gebracht haben.

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Wie das klingt! :exploding_head:

Aber ja, das Problem ist schon hart spezifisch, da sind andere Foren ggf. erfolgversprechender.

Haha, ein NAS einbinden zu wollen ist jetzt nicht wirklich ein soooo spezifisch oder?

Unter GNOME scheint es btw einfach zu sein :kekw:

Sollte doch einfach sein auf Gnome zu wechseln, einzubinden und dann wieder auf deine Oberfläche zu wechseln :smiley:

Als Gnomianer kann ich dabei leider auch nicht helfen. Ein SMB-Mount via gvfs ist abgesehen von den graphischen UIs auch direkt als /run/user/uid/gvfs/xxxx/ ansteuerbar, was ich in diversen Anwendungen, die die Gnome-Mounts nicht nativ erkennen, auch verwende. Damit hatte ich noch nie Zugriffsprobleme, egal ob beim privaten NAS, mit den Arbeits-Netzlaufwerken vor Ort oder via VPN.

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An Gnome experimentiere ich auch seit ein paar Wochen rum.
Ist etwas steifer als KDE/Plasma und viele Komfort-Funktionen brauchen externe Tools (Conky, Dash to panel…) aber ich mags echt gerne.

Ich bin überrascht wie vergleichsweise reibungslos mein Umstieg von Windows auf Fedora war. Ich habe zwar immer noch als Dual-Boot, aber ich war da seit Tagen nicht mehr drin. Wenn ich an meinem PC zocke oder was erledige denke ich auch nicht mehr groß drüber nach, dass ich nicht auf Windows bin.

Ich habe mittlerweile alle wichtigen Games-Launcher installiert.

  • Steam
  • Ubisoft Connect
  • EA App
  • Battle.net
  • GOG
  • Epic
  • (Amazon) Prime Gaming

An Spielen habe ich Path of Exile 1 und 2, Dorfromantik, Puyo Puyo Tetris, We Are Football 2024, Cyberpunk 2077, Tetris Effect (Epic), The Divsion 2 (Ubisoft Connect) und Anstoss 3 (GOG) probiert.

Nur bei Anstoss 3 musste ich wirklich länger fummeln, aber das liegt daran dass das Spiel 20 Jahre alt ist und die GOG Version selbst unter Windows 11 Probleme macht.

Typische Apps für den Alltag die ich nutze laufen auch. Für Notizen benutze ich Obsidian, da gibt es ein Flatpak für, läuft super. Thunderbird für Mails, Kontakte und Termine läuft natürlich. Spotify ist auch einfach zu installieren und macht keine Probleme.
Als Ersatz für Microsoft Office benutze ich jetzt LibreOffice. Bisher konnte ich damit alles machen, was ich machen wollte, aber ich weiß aus Erfahrung das die Kompatibilität mit MS Office-Dateien nicht immer ganz da ist.

Ein Krampf war Modden in Cyberpunk 2077.
Bis der Vortex-Launcher mal lief.
Dazu unugänglich: https://github.com/sonic2kk/steamtinkerlaunch

Edit: Vielleicht im Startpost noch Flatpack etc. kurz erklären bzw Link zu https://archive.ph/GZr7V

Meine Reise mit Linux ist am Freitag etwas unterbrochen worden. Nach bestimmt einer Woche nur in Fedora musste ich mal wieder in Windows booten.

Ich wollte mit meinen Mates The Division 2 zocken, hatte es deswegen schon unter Linux über den Heroic Launcher mit Ubisoft Connect installiert und kurz getestet.
Als wir dann am Freitag loslegen wollten hatte ich auf ein Mal immer wieder Crashes. Statt den Abend mit Problembehebung zu verbringen habe ich dann unter Windows weitergespielt.

Direkt nach der Session habe ich mich dann etwas eingelesen und konnte das Problem innerhalb von Minuten klären. Die meiste Zeit hat es mich gekostet heraus zu finden wie genau der Fix funktioniert und was genau bestimmte Launchoptions machen.
Ich hätte auch Faul sein können und einfach kopieren können was Leute unter ProtonDB gepostet haben.

Gestern konnte ich dann den ganzen Abend mit meinen Mates Division 2 unter Fedora zocken. Durch die Änderungen lief es sogar besser.


Meine Mates meinten ich würde unter Linux nicht ganz so gut klingen wie unter Windows. Ist auch logisch, weil die Software von meinem Headset nur unter Windows läuft.

Ich habe dann mit Easy Effects eine Lösung für Linux gefunden. Ich habe zwar überhaupt keine Ahnung von EQ Einstellungen und so, aber ich habe mir was zusammengeschustert was scheinbar ganz gut klingt.

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Wie habt ihr eure Filesysteme aufgeteilt?
Mein Plan wäre mein /opt auf einer zweiten Spiele SSD zu mounten und dort alle Spiele ( inklusive Launcher usw ) zu installieren. Ist das generell möglich?

ich kenn jetzt bei weitem nicht jeden Launcher weil ich nur steam benutze aber der installiert sich nicht unter /opt/ sondern im user kontext (~/.steam). Die Spiele sind dann in entsprechenden Unterordnern.

Die Frage ist eher was du damit erreichen willst.

vermutlich liegen da nur die spiele. die steam application als solche macht da eher weniger Sinn weil du das ja über den package manager verwalten willst.

Ansonsten hier wie man Spiele in einen anderen Ordner installieren kann: Steam - ArchWiki

Ich habe meine SSD auch als /mnt/games gemountet. Bei Steam ist es ganz leicht andere Ordner als Installations-Ziel hinzuzufügen und als Default festzulegen.
Bei den anderen Launchern habe ich es auch gemacht.

Ob das eine gute Idee war? :man_shrugging:
Da hat @gestalt mehr Erfahrung mit Linux.

Ja das ist das Ziel für die Spiele. Wenn man dann die SSD in nen potentiellen neuen Rechner einfach nur reinhängen will um Downloads zu sparen, macht das definitiv Sinn.

Aber den Launcher mit reinzunehmen ergibt gar keinen Sinn, weil wenn du die SSD dann mitnimmst hat dein package manager vom neuen System ja keine Ahnung, dass du steam installiert hast. Woher auch. Package-Manager pflegen (zumindest die mir bekannten) eine lokale Datenbank mit allen Metainformationen.

Man müsste auch nochmal gucken wo die Spiele die mit proton laufen dann ihre windows dateisysteme ablegen und ob steam das bei einem neuen Installationverzeichnis so mitnimmt. Da liegen zum Teil dann die Settings eurer Spiele und ggf sogar Spielstände (oder andere Sachen wie z.B erstellte chars, ist bei Solasta so).

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/opt ist quasi das Gegenstück zum „Programme“ Ordner unter Windows. Dort installiert sich Steam selbst hin. Die Spiele werden dann von Steam verwaltet und dann zb. unter /mnt/games abgelegt, wenn du das so eingerichtet hast.

Steam an sich geht ohne die Spiele. Die Spiele gehen aber nicht ohne Steam.

guck mal bei dir nach. Idr installiert sich nach /opt nur das was über third-party quellen installiert wird (z.B community repos, usw). Die offiziellen Quellen gehen woanders hin (/usr/, /bin/ o.ä.).

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/opt heißt optionals. Wie gesagt das sind meistens Drittanbieter Programme die nicht über die offiziellen Paketquellen installiert werden.

Bei dir ist soweit alles richtig. Wenn du nun ein neues System aufsetzt solltest du dort erst steam installieren und dann wieder deine Spiele mounten und die entsprechend wie im Screenshot wieder als Installationsverzeichnis in Steam selbst konfigurieren. Dann sollte das reibungslos klappen. Selbst ausprobiert hab ichs bisher nicht und ob das auch reibungslos bei Proton-Spielen läuft weiß ich auch nicht.

Müsste man rechechieren.

Mein Manjaro Thema mit den kaputten bzw fehlenden Shortcuts für die Fenstersteuerung (maximieren, nach links oder rechts schieben etc) hat sich nun von alleine gelöst. Habe nach dem letzten Update mal geschaut, habe die Optionen wieder in den Shortcuts gefunden und jetzt läuft es alles wieder wie gewohnt.

Linux masterrace! ;)

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War bestimmt das Update auf KDE 6.4

Ein freundliches Hallo in die Runde!

Witzig, dass einige der schon vom stillen readmore Mitlesen bekannten Namen sich hier und heute mit der Thematik eines (möglichen) Gaming-Abschieds von Windows hin zu Linux beschäftigen. Über die Jahre habe ich immer einmal wieder mit der Idee und verschiedenen Distros gespielt und das Gefühl, dass mit den Fortschritten von Kernel, Wayland und der von mir bevorzugten KDE Plasma (aber auch mit der Enshittification von Windows) der richtige Zeitpunkt zum Absprung langsam gekommen sein könnte.

Wie für ra-hoch3 würde es bei mir wahrscheinlich auf Fedora hinauslaufen und soll primär für nostalgische Runden CS 1.6 herhalten. In diesem Anwendungsfall liegt auch eine meiner wenigen verbliebenen Sorgen begründet. Nie habe ich den Wechsel zu GO oder 2 geschafft, da mir vor allem die Reaktion auf die Mauseingabe der Source Engine im Vergleich zur GoldSrc einfach zu verzögert, indirekt, „schwammig“ war. In der Vergangenheit konnte ich unter Linux aber auch in 1.6 nie das gleiche Spielgefühl herstellen wie in verschiedenen Windows Versionen. Wie ist es darum heute bestellt? Gibt es berechtigte Hoffnung, dass sich die Vorzüge der hohen Polling Rate, niedrigen Bewegungs- und Klicklatenzen meiner Endgame Gear OP1 8k inzwischen auch unter Fedora ausschöpfen und dank raw input ins Spiel speisen lassen oder müsste ich hier nach wie vor zu Abstrichen bereit sein?

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