Künstliche Intelligenz und deren Möglichkeiten

Die Kollegen haben dafür Make.com genutzt und daran dann einige AI-Tools angebunden. Die genaue Zusammenstellung kann ich dir gerade nicht sagen, weil das ne andere Abteilung ist. Wurde uns in nem kleinen Coffee-Talk (lol) präsentiert und deshalb auch nur die rudimentären Fakten drumherum.

Damit werden aber aus einem eigens für Produktdetails angelegten Postfach, an welche die Lieferanten diese Daten pushen, per AI sortiert, zugeordnet und als PDF dokumentiert. Das wird dann in ein Spreadsheet gepusht und ein anderer Workflow gibt diese Daten dann aus vorgegebenen Datenfeldern in ein weiteres Spreadsheet ein. Dieses Spreadsheet ist dann quasi das Gerüst für die Produktseiten im System - eine KI prüft das letzte Spreadsheet und danach wird händisch, stichprobenartig nochmal kontrolliert von einem MA. Aber ein finaler Workflow pusht dann die geprüfte Datei ins System.

Ich weiß auch noch nicht so recht, wie das werden soll - für mich ist GCP kein großes Ding von der Umstellung her. Gerade die Integration von Gemini oder NotebookLM bringt mMn enorm viel Potenzial mit sich.

Keine aufwendigen Diagramme mehr händisch basteln, sondern einfach via KI aus den vorliegenden Zahlen generieren lassen.

eCommerce B2B - Produktseiten kann ich dir nicht sagen. Bin nicht im operativen Geschäft unterwegs.

Danke :lul:

EDIT:

Das Problem sind oft nicht die Ergebnisse, die Workflows oder die KI - das Problem sind idR die Menschen, die sie bedienen und der Horizont, den man selbst hat. Das soll gar nicht despektierlich klingen, aber allein schon bei uns ins Haus alle Anbindungen zu bekommen, ist so krass mit Hürden belegt, dass wir das in unserer Abteilung (Procurement) gar nicht ausprobiert haben.

Wir arbeiten mit Gemini Pro und das alleine erleichtert den täglichen Workload extrem. Da wir keine Daten von links nach rechts extrahieren oder übertragen müssen, fallen diese automatisierten Workflows raus. Aber in Zukunft werde ich nach dem kompletten Switch E-Mails nicht mehr selbst beantworten, sondern filtern und vorgefertigt von KI durchchecken lassen…

Man muss KI halt auch richtig benutzen. Sehe auch selbst bei mir in der IT so viele Leute die da viel zu ungeplant rangehen und deswegen schlechte Ergebnisse bzw. workflows haben. Da wird das aktuelle Potential auch einfach nicht ausgeschöpft.

Halte KI trotzdem nicht für den Heilsbringer und sehe auch einige Nachteile.

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Man merkt halt direkt, dass du selbst keine Prompst schreibst oder auch nur in irgendeiner Form an der Umsetzung beteiligt bist.

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Das ist dann wohl dieses typische KI-Bro Gelaber, aber danke für den wertvollen Erfahrungsaustausch :+1:t2:

Du hast doch selbst keine Erfahrungen gemacht bzw. direkt mit KI gearbeitet, wie soll man sich dann austauschen? Fertige Agenten von Anbietern wie make arbeiten komplett anders als Gemini oder ChatGPT. Die wurden vorher mit speziellen Daten trainiert und arbeiten bzw. agieren in festgeschriebenen Parametern und Mustern. Das funktioniert für kleine Teilbereiche aber dann hört es auch auf.

Bei über 2000 Prompts kann ich nur sagen, dass da 70-80% Müll ensteht. Egal ob es Texterstellung oder kleine Programmierarbeiten sind - ich muss alles überprüfen, weil die KI einfach dumm ist.

kA was für dich Müll ist. Vielleicht liegt genau da das Problem.

Fehlinformationen / Halluzinationen sind noch immer das größte Problem und erzeugen unglaublich viel Müll. Selbst mit vorgefertigten Datasets ist die Fehlerquote noch hoch.

Beim Programmieren ganz klar fehlerhafter Code der nicht funktioniert.

Generell Fremdsprachen, viele Formulierungen sind einfach unpassend oder komplett fehlerhaft.

Wo ich gute Erfahrungen gemacht habe sind extrem einfache Sachen - Daten sortieren, Duplikate finden, etc…

Ist auch ein Jahr später noch der Fall.

Aber als Slidebitch auf jeden Fall auch gut um unsortierte Gedanken anständig und prägnant zu geilen Bulletpoints für C-Level zu machen.

Rest kann nach wie vor weg.

Meine Fehlerquote ist da einfach deutlich niedriger. Vielleicht benutz ich aber auch einfach nen anderes Model, bzw gebe der KI mehr mit.

/edit: im Kontext Programmierung

Beim Programmieren habe ich inzwischen die geringsten Probleme weil ich dort die Daten wesentlich besser aufbereiten kann. Allerdings sind die Usecases auch da begrenzt weil wieder viele Halluzinationen vorhanden sind. Da werden zum Beispiel Packages oder Versionen von Packages vorgeschlagen welche es nicht gibt oder nicht kompatibel sind. Vorschläge für unterschiedliche Lösungen oder die unterschiedlichen Lösungen vergleichen, funktioniert relativ gut. Code erstellen geht auch, darf dann aber nicht zu komplex werden von den Dateistrukturen.
Das sind so die Erfahrungen die ich mit ChatGPT und Gemini gemacht habe.

Hab’s schon häufiger gesagt, mir hilft ki vor allem dabei, Schreibarbeit abzunehmen.

Unittest schreiben ist damit entspannt. Oder mir ein Grundgerüst für eine Klasse zu schreiben mit Platzhalterfunktionen.

Habe mir damit auch eine simple Galerie Webpage schreiben lassen. Für sowas ist das echt gut. Kleine, begrenzte und überschaubare Aufgabenfelder.

Wenn es komplexer wird ist es für mich gefühlt genau so viel Arbeit, den code zu überprüfen oder ihn selber zu schreiben. Da ist kleine, überschaubare Aufgaben schreiben zu lassen für mich der sweetspot.

Oder Doku für ne Funktion generieren zu lassen oder so. Da ist das auch brauchbar.

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Wehe einer von euch beschwert sich über exorbitant gestiegene Preise für SSD, RAM, Grakas oder Speicherkarten.

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Gut ich benutze auch Claude Code + opencode im terminal. Da schlägt er nicjt Pakete vor sondern installiert die direkt.

Man darf auf keinen Fall übers webinterface arbeiten, sondern die KI brauch lese- und schreibrechte im repo (bzw lokal deinen ordner).

Und man Sollte natürlich entsprechende markdown files anlegen die festlegen was die KI darf und was nicht und was ihre Rolle ist.

Damit erziel ich um ein vielfaches bessere Ergebnisse als wenn ich chatgpt im webinterface iwas mitgebe.

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Will mir schon seit Ewigkeiten eine VM dafür einrichten kam aber leider noch nich dazu. Dann wollte ich auch mal ein Projekt „Vibe-Coden“.

https://www.reddit.com/r/agi/comments/1nj7q4x/bro_how_was_the_show_silicon_valley_so/

Wenn es um Rechte der Coding-KI geht muss ich da jedes Mal dran denken.

ein spannendes gespräch vom armin mit dem entwickler von openclaw.

Würde ja sagen er war Produkt Designer und Entwickler war die KI :kekw:

Bin die Tage über (ich gehe schwer davon aus) nachkolorierte Aufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg in einem Dokumentarfilm gestolpert. Mit diesem AI-Bums wird das ja nur zunehmen und die Resultate werden sehr wahrscheinlich auch sehr viel besser werden. Halte davon überhaupt nichts. Zumindest nicht in Filmen, die sich als Dokumentation verstehen.

Was stört dich daran gerade in Dokus?

„They shall not grow old“ ist bspw. sehr zu empfehlen.

Also das Ding ist für mich schon mal ganz, ganz weit weg von einer Dokumentation.

Eine Dokumentation sollte imho das Geschehene anhand der – sofern vorhanden – (Film-)Dokumente wiedergeben, wie sie zur Verfügung stehen. Wenn die s/w sind, sind sie s/w. Und wenn’s kaum erkennbarer Brei ist, dann ist’s halt so. Beim Nachkolorieren, ob nun durch Personen oder Automatik, wird ja etwas herbeiphantasiert. Und wenn’s eine Automatik macht, wahrscheinlich noch Stereotypen bedient.
Wenn man in die Doku Filmsequenzen einbaut werden, die offensichtlich nachgedreht wurden, hab’ ich damit kein Problem, weil nicht an Originalmaterial herumgepfuscht wird.

In ähnlicher Form war das ja kürzlich Thema bei KI-generierten Bilder zum den KZ, die die Realität verklären.