Krieg in der Ukraine

Die New York Times zitiert neben einem ukrainischen auch einen US-amerikanischen Regierungsmitarbeiter, der die Grundsatzeinigung auf ein Rohstoffabkommen bestätigt. Präsident Donald Trump sagte im Weißen Haus, er höre, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag nach Washington kommen wolle, um die Vereinbarung „gemeinsam zu unterzeichnen“. Es sei okay für ihn, wenn Selenskyj das wolle. Es gehe um einen sehr großen Deal.

Einzelheiten der Vereinbarung, auf die Trump seit Wochen drängt, sind noch nicht bekannt. Mehrere US-Medien berichten, es gehe neben der Ausbeutung von so genannten Seltenen Erden auch um Öl und Gas. Die Gewinne sollen offenbar in einen von der Ukraine und den USA gemeinsam verwalteten Fonds fließen.

Aus Trumps Sicht sind die hunderte von Milliarden Dollar, die er sich von dem Abkommen verspricht, eine Art Rückzahlung der Ukraine-Hilfen, die die Vorgänger-Regierung unter Joe Biden gewährt hat. „Biden hat mit Geld um sich geworfen, als sei es Zuckerwatte“, so Trump im Weißen Haus. Der amerikanische Steuerzahler werde sein Geld zurückbekommen - und obendrauf „ein Plus“.

Jetzt erstmal schön plündern gehen

War das nicht schon immer so? Nur diesmal halt offensichtlich.

The EU is spending more money on Russian fossil fuels than on financial aid to Ukraine, a report marking the third anniversary of the invasion has found.

EU member states bought €21.9bn (£18.1bn) of Russian oil and gas in the third year of the war, according to estimates from the Centre for Research on Energy and Clean Air (Crea), despite the efforts under way to kick the continent’s addiction to the fuels that fund Vladimir Putin’s war chest.

The amount is one-sixth greater than the €18.7bn the EU allocated to Ukraine in financial aid in 2024, according to a tracker from the Kiel Institute for the World Economy (IfW Kiel).

Vaibhav Raghunandan, an analyst at Crea and coauthor of the report, said: “Purchasing Russian fossil fuels is, quite plainly, akin to sending financial aid to the Kremlin and enabling its invasion. [It’s] a practice that must stop immediately to secure not just Ukraine’s future, but also Europe’s energy security.”

wobei die seltene erden story des weißen hauses ziemlich großes seemannsgarn ist.

bloomberg-rohstoff-GOAT-javier blas:

Vance und Trump sind hart zu ertragen mit ihrem Unwissen und Aggressivität ggü ihm

Da es auch hier hin gehört:

trump setzt die Unterstützung für die Ukraine aus.

Unmensch

Keine Angabe dazu, ob noch Geheimdienstinformationen bzw. Aufklärungsinformationen geliefert werden

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Bully in Chief mal wieder erfolgreich.

Ist super traurig, aber die einzige Option die Selenskyj nach der Erpressung geblieben war.
Hoffentlich reicht das, um das Ego von Trump zu besänftigen

Aber geschickt erste Pläne der EU reingesneakt :D

Hoffe Trump verschluckt sich an nem Burger und erstickt qualvoll

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Ja das ist echt traurig zu lesen. Man merkt richtig wie weh es ihm tut.

leider auch seine einzige option zu betteln, da europa es jahrzehntelang versäumt hat, oder zu geizig war in sein militär zu investieren.

das schwein hat ja jetzt schon befohlen, dass die usa keine geheimdienstinformationen weitergibt, die sie eh schon haben.

Bestätigung nun raus. Keine Geheimdienstinformationen mehr inkl. Flugabwehr

Laut Ratcliffe wurde die Belieferung der Ukraine mit Geheimdienstinformationen auf Aufforderung von US-Präsident Donald Trump ausgesetzt. Trump habe sich »wirklich gefragt«, ob der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj »dem Friedensprozess verpflichtet« sei, begründete der CIA-Direktor den Schritt.

Danke Friedrich

»Aber als Antwort auf den historischen Aufruf des zukünftigen deutschen Kanzlers habe ich beschlossen, die strategische Debatte über den Schutz unserer Verbündeten auf dem europäischen Kontinent durch unsere Abschreckung zu eröffnen.«

[…]

Auch der mögliche nächste Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte im Wahlkampf Gespräche mit den europäischen Atommächten über eine nukleare Teilhabe von Deutschland angeregt.

[…]

Kommende Woche möchte Macron außerdem in einem internationalen Treffen eine mögliche Entsendung von Friedenstruppen in die Ukraine abwägen. »Damit die Ukraine nach einem Friedensschluss nicht wieder von Russland überfallen wird, müssen wir sie darauf vorbereiten«, sagte Macron in der Fernsehansprache. »Nächste Woche werden wir in Paris die Generalstabschefs der Länder versammeln, die ihre Verantwortung in dieser Hinsicht wahrnehmen.«

Er ergänzte: »Die Ukraine hat ein Recht auf Frieden und Sicherheit für sich selbst, und das ist unser Interesse, das ist das Interesse der Sicherheit des europäischen Kontinents. In diesem Sinne arbeiten wir mit unseren Freunden in Großbritannien, Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern zusammen.« Welche weiteren Länder eingeladen würden, ließ Macron zunächst offen.

Vielleicht bekomme ich es ja nicht mit, aber man wünscht sich doch von weiteren europäischen Staatschefs eine solche Lautstärke.

Bzgl. des französischen Atomschutzschirms über Europa: Habe jetzt mehrfach mitbekommen dass Frankreich oder auch GB da mit dem Schutz den die Amis geboten haben, nicht annähernd mithalten können. Jetzt habe ich trotzdem nicht ganz verstanden was das heißt, bzw. wie abschreckend Frankreich als Atommacht für z.B. Russland ist.

Als Größenordnung: Frankreich und England haben 200-300 Atomraketen, China 400-500 und Russland und die USA jeweils über 5000
Dazu haben Frankreich und England keine Interkontinentalraketen, können also nur von U-Booten und Flugzeugen aus abschießen

Das heißt es gäbe eher eine (theoretische) Chance alle Raketen abzufangen als wenn die USA mit über 5000 ankommt.

Trotzdem könnte auch mit dem Arsenal von Frankreich die Welt zu weiten Teilen zerstört werden, als Abschreckung gegen Russland sollte das auch ausreichen

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Das ist falsch. Auch SLBMs können Interkontinentalraketen sein (Siehe z.B. die französische M 51 (MSBS) – Wikipedia)

Russland fühlt sich direkt getriggert und bedroht :kekw:

Der russische Außenminister Sergej Lawrow wertet die Überlegung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, den französischen Atomschirm auf die europäischen Verbündeten auszuweiten, als Bedrohung für Russland. Macron hatte in seiner gestrigen Ansprache an die Nation gesagt, Russland sei „eine Bedrohung für Frankreich und Europa“.

„Wenn er uns als Bedrohung betrachtet, ein Treffen der Generalstabschefs europäischer Länder und Großbritanniens einberuft, erklärt, dass der Einsatz von Atomwaffen notwendig sei, und sich darauf vorbereitet, Atomwaffen gegen Russland einzusetzen, dann ist das natürlich eine Bedrohung“, sagt Lawrow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge.

Zuvor hatten mehrere russische Politiker Macrons Ankündigung verurteilt. Die Sprecherin des Außenministeriums in Moskau, Maria Sacharowa, warf Macron Realitätsverlust vor: „Jeden Tag macht er irgendwelche völlig realitätsfremden Aussagen, die früheren widersprechen. Er ist ein Geschichtenerzähler“, sagte sie der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge.

Kurz in die Opfer Rolle hüpfen und 5 Minuten später weiter Ukrainier umbringen.

Ah ok, hatte nur auf die Trägersysteme geschaut. Wusste nicht, dass es auch Interkontinentalraketen von Ubooten gibt.
Dann wäre der Abschreckungsschirm der Franzosen wahrscheinlich gar nicht so viel kleiner - außer dass die die Welt nur einmal zerstören könnten

Als ob’s für’n zünftigen Atomkrieg einen Unterschied macht, ob man nun 500 oder 5000 hat :smiley:

Ganz unabhängig davon ist Rakete != Sprengkopf und die Frage, ob die Dinger überhaupt aus’m Silo kommen.