Investieren und Anlegen

Polen zeigt wie es geht und laufen müsste

ein steuerlich begünstigtes Vorsorgekonto zur Förderung der Kapitalbildung. Die wichtigsten Punkte:

Bis zu einem Betrag von 100.000 Złoty (ca. 23.300 Euro) soll steuerfrei investiert werden können

Für Vermögenswerte oberhalb von 100.000 Złoty gilt ein „niedriger, stabiler Steuersatz“ von 0,8%-0,9% (statt der üblichen 19% Kapitalertragsteuer)

Die Konten ermöglichen Investitionen in Aktien, Anleihen, ETFs u.a.

Geplanter Starttermin: Zweite Jahreshälfte 2026

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Wahrscheinlich dann aber jährliche die 0,8%, oder?

Bin immer wieder mad, dass mir als Kleinanleger auf gute Ideen 25% geklaut werden.

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Ich möchte einfach eine Spekulationsfrist ähnlich wie bei Immobilien und ich wäre zufrieden. Genau das braucht „der kleine Mann“. Trader und gambler profitieren davon null.

Aber neiiin…

Freibetrag deutlich hoch und KapESt hoch würde auch allen normalen Anlegern helfen und man könnte es sogar so lösen, dass der Staat nichtmal weniger einnimmt.
Aber verärgerst halt die Top 1%…

Als echte Investoren profitieren wir alle von niedrigen Steuern.

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Also entweder können wir wirklich nicht, oder man will einfach nicht :D, aber wenn man so wieder direkt eingreifen mag, kann man es ganz lassen

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/mehr-staat-weniger-entscheidungsfreiheit-lars-klingbeil-will-die-private-altersvorsorge-in-deutschland-stärker-lenken/ar-AA1KkA1c

Wie die NZZ aus Regierungskreisen erfuhr, erwägt das vom SPD-Politiker Lars Klingbeil geführte Bundesfinanzministerium, die Auswahl der Fonds und Wertpapiere, in die das angesparte Kapital investiert werden kann, von staatlicher Seite einzuschränken. Dies würde von den ursprünglichen Vereinbarungen im Koalitionsvertrag abweichen.

geile Quellenlage. MSN (lol) schreibt von der NZZ (einem rechtsliberalen Schundblatt) ab und zitiert irgendwelche CDU Wirtschaftsräte.

Wirkt gar nicht so, als würde die CDU wieder Meinungsmache über irgendwelche Portale betreiben.

Besonders kritisch sieht der Wirtschaftsrat den potenziellen politischen Einfluss, den ein staatlich gelenkter Fonds haben könnte. In dem Papier heisst es, dass «eine Bundesregierung früher oder später einen Alterssicherungsfonds unter staatlicher Kontrolle missbrauchen könnte, um auf eine politisch-ideologisch motivierte unternehmerische Corporate Governance hinzuwirken». Als mögliche Einflussnahmen nennt das Papier konkret: die Durchsetzung von Frauenquoten in Vorständen und Aufsichtsräten, betriebliche Mindestlöhne, «gestauchte Vergütungsstrukturen oder den Erhalt unrentabler Standorte».

das wäre natürlich schrecklich.

Dystopia einfach

wie du scheinbar nicht raffst, dass dem wirtschaftsrat der union und den lobbygruppen dahinter genau das was du hier regelmäßig forderst, der große dorn im auge ist, ist wirklich erstaunlich.

du willst doch ständig ein vernünftiges, 401k-ähnliches system oder so. darauf haben die privaten anbieter natürlich keinen bock und auf deren seite stellst du dich hier gerade. so schwer ist das nicht.

die schreiben da „lars klingbeil“, „drohende frauenquote“ oder „schlimmer staatlicher eingriff“ drüber, damit du das nicht merkst.

Staatlich bevorzugte Produkte hätten dann unfaire Vorteile: Keine oder geringere Vertriebskosten, implizite Staatsgarantien im Krisenfall, und die Entwicklungskosten würden vom Steuerzahler getragen. Private Anbieter hingegen würden systematisch benachteiligt, heisst es in dem Papier.

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#frauenhinternherd

Von euch jemand in UnitedHealthcare drin? Bin gestern noch eingestiegen

hab ich schon länger mit 300,- EK, leider volle Position.

Bin unschlüssig, ob ich nicht wieder einen Teil vor der US Börse realisieren soll.

Also es gibt wenige Investitionen die ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, aber US Krankenversicherung gehört da definitiv dazu.
Für kein Geld der Welt.

Insbesondere United Healthcare ist ja mit sehr hohen Ablehnungsquoten von Behandlungen aufgefallen.

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Ist mir mittlerweile egal, weil’s eh nichts bringt (ja ja, wenn jeder so denkt…).

ich investier eigentlich in alles, was stinkt. Da ärgert man sich dann bissl weniger, wenns fällt. Leider keine Rüstungsaktien, wenn ich heute kauf, ist morgen Frieden…

Aber auf meine 2 Mark 50…

Der aktuelle Kurssprung bei UnitedHealthcare beruht doch zum Großteil nur darauf, weil Berkshire und andere gerade kaufen oder?

Das wäre natürlich fatal, wenn da morgen Frieden wäre. Das will wohl keiner.

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Michael Burry auch

jo primär nur Pump weil Berkshire kauft.

Hatte die aber auch auf dem Schirm, aber fomo definitiv noch nicht in eine Position, denke aber generell, dass wir die nächsten Jahre wieder einen Healthcare/Biotech Zyklus sehen können.