Investieren und Anlegen

Joa schon klar, aber das würde ich jetzt nicht wirklich als „profitieren“ bezeichnen. Das klingt so als würde man was bekommen.

Finde einen Cap aber auch gerecht, weil es sonst irgendwann einfach absurd wird im Vergleich zur Leistung, die man bekommt und man nur noch mehr Gründe für den Wechsel in die PKV hätte.


@anon67945801 danke, hatte den letzten Part überlesen.

1 Like

??? du drehst dir das auch irgendwie hin wies passt. Ob dir jetzt 2000 Euro oder wieviel auch immer überwiesen werden oder ob man sie gar nicht erst zahlen musst, kommt doch aufs gleiche raus? Zumal man mit der Logik ja auch von Steuersenkungen nicht profitiert, man kriegt ja nix?
Abgesehen davon sind die SV ein Solidarsystem, es geht eben nicht darum, die Leistung zu bezahlen, die man bekommt. Sonst hätte ich die letzten Jahre deutlich zu viel bezahlt. Insofern könnte man durchaus auch gegen die BBG argumentieren. Zumal ja trotzdem noch erheblich mehr Geld.übrig bleibt, wenn man 14,6% von 200k oder von 50k wegnimmt.

2 Like

es wird irgendwie viel zu viel energie dafür aufgewendet, wie man ein paar promille zwischen leuten, die 50.000 und leuten, die 150.000 verdienen hin- und herschiebt.
:sweat_smile:

Du bekommst effektiv eine Erleichterung. Also doch, du profitierst davon.

Wir nehmen mal die 10.000 € - was wiederum noch weit von der ganzen Zeit genannten 200.000 € (16.600 €) weg sind.

10.000 € Bruttolohn/Monat:

LSt = 2.688,91 € (StKl. 1)
SolZ = 122,14 €

KV = 462,77 € (hkk)
PV = 132,31 € (mit Zuschlag)
RV = 748,65 €
AV = 104,65 €

Wie wir bereits wissen, liegen die BBG bei der

  • KV/PV: 5.512,50 €
  • RV/AV: 8.050,00 €

Bei der KV/PV hast du eine faktische Erleichterung von 376,73 € (10.000 € * 8,395 % ./. 5.512,50 € * 8,395 %) für die KV und 107,70 € (10.000 € * 2,4% ./. 5.512,50 € * 2,4%) für die PV. Insgesamt also 484,43 €. Das sparst du also jeden Monat nur für die KV und PV!
Selbst, wenn wir hier jetzt schon den SolZ gegenrechnen würden, dann wäre das immer noch eine Ersparnis von 362,29 € (484,43 € ./. 104,65 €).

Für die RV/AV sind das dann noch mal 181,35 € (10.000 € * 9,3% ./. 8.050 € * 9,3%) für die RV und 25,35 € (10.000 € * 1,3% ./. 8.050 € * 1,3%) für die AV. Insgesamt also 206,70 €.

Alle Sozialversicherungen zusammen ergibt das eine Ersparnis von: 691,13 €.
Selbst, wenn wir nun den SolZ von 104,65 € abziehen, kommen wir immer noch auf eine Ersparnis von 586,48 € pro Monat!

Das wird sicherlich jemand lesen

1 Like

Das ist halt immer so.
Irgendetwas droppen kann jeder, aber das dann wieder zu entkräften ist umso länger.

Das liest sich dann keiner mehr durch, aber der „Schaden“ ist trotzdem angerichtet.

Das ist nicht auf den Post bezogen, sondern allgemein.

1 Like

Ich Habs gelesen :smiley:

Wobei man die RV eigentlich nicht einrechnen darf. Würden alle voll einzahlen, würden die Gutverdiener auch deutlich mehr Rente bekommen. Durch die bbg werden Beiträge gespart, aber eben auch Leistungen

hö?

Anders als bei der KV bringt es ja auch Vorteile, mehr in die RV einzuzahlen. Durch die bbg profitieren Gutverdiener zwar von niedrigeren Beiträgen als wenn sie voll zahlen würden, bekommen aber auch eine anteilig niedrigere Rente im Alter.

  1. Bei einer Steuersenkung würde man mehr bekommen. Ein Stück weit gebe ich dir Recht. Auf der anderen Seite könnte man sonst ja sagen, dass wir alle davon profitieren, dass der Beitrag nicht ein höherer ist.

  2. Ja, es ist ein Sozialsystem. Deshalb bezahlen Gutverdienende auch mehr (absolut gesehen) ein als andere. Es wäre aber eben gerade nicht sozial, wenn das ins unendliche weiter geht. Und doch, es geht am Ende auch um ein Kosten/Leistungsverhältnis. Damit meine ich nicht, dass man Leistungen bezahlt, die man tatsächlich in Anspruch nimmt, sondern eher um die hypothetische Inanspruchnahme. Aber wie schon gesagt, würde man die Leute einfach noch schneller in die PKV jagen. Kann man jetzt auch wieder darüber streiten, ob die PKV die GKV in Teilen querfinanziert oder nicht. Die Kosten müssen grundsätzlich erstmal so aufgeteilt sein, dass das System funktioniert. Kann man auch diskutieren, ob ein progressiver Beitragssatz besser oder gerechter wäre.

  3. Da kann @dotic noch so viele Beispielrechnungen Posten. Ist mir durchaus bewusst, dass man ohne Cap mehr bezahlen müsste. Ich finde nur nicht, dass das eine wirkliche/reale Einsparung ist.

  4. Was @Monk sagt. Zumal ich asoziales Schwein ohnehin nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahle.

Du bekommst so viele Entgeltpunkte, wie hoch auch die BBG ist.
Willst du jetzt die BBG abschaffen oder beibehalten?

Keine Ahnung, ob du nun mehr davon profitierst, wenn die BBG abgeschafft werden würde und du jeden Monat dann 181,35 € (RV) und 25,35 € (AV) mehr zahlen würdest und dafür die Rentenpunkte bekommen würdest oder andersherum.

Aus dem Bauch heraus: mit der BBG. Alleine dadurch, weil du nicht weißt, wie viel Rente du überhaupt noch bekommen wirst. Wenn du lange lebst, Pech. Wenn du schnell stirbst, „Glück“.

So gesehen kann man froh sein, wenn man möglichst wenig einbezahlt.

könnte man mal eine scharf moderierten thread zum thema steuerentlastung aufmachen? das hat mit dem thema des threads quasi nix mehr zu tun

4 Like

Nein, eben nicht.
Bist du unter beiden BBGs, dann zahlst du ja prozentual gesehen wie jeder andere ein, der auch unter der BBG ist, egal ob 2.500 € oder 5.000 €.
Der Unterschied ist dann nur, dass der mit 5.000 € wahrscheinlich seine 40 Rentenpunkte voll bekommt, was trotzdem so wenig ist, als hättest du nie was einbezahlt.

1 Like
  1. geht ja nicht darum, ob man beim einen mehr oder weniger bekommt, sondern um deine Logik dahinter dahinter.

  2. grundsäzliche Zustimmung dazu, dass man das so und so sehen kann. Habe dazu ehrlich gesagt keine feste Meinung.

  3. kannst du das mal begründen? Und zwar grundsätzlich, also nicht wie bei 1. damit, dass man durch Steuer mehr entlastet würde? Sondern warum das eine für dich eine Entlastung ist und das andere nicht?

  4. RV funktioniert natürlich anders als KV. Stimme da ebenfalls Monk zu.

ich glaube, die allermeisten menschen, die oberhalb der bbg liegen, würden, bei einer ehrlichen rechnung, mit welchem risiko sie vielleicht doch aus welchem grund auch immer mal auf den sozialstaat angewiesen sein könnten, von sowas wie einer allgemeinen bürgerversicherung auf’s ganze einkommen und besserer absicherung profitieren.

wenn man „nur“ ein paar 1000 euro über der bbg liegt bringt das halt effektiv nicht so viel.

Mal wieder On Topic: Hatte Anfang März ja mal einen Teil bei 5.6k Punkten im S&P nachgekauft, nun haben wir einen erneuten Strukturbruch und technisch einen bestätigten Abwärtstrend. Hoffe nun für die nächsten 30% auf das Level bei 5000 Punkten, den Rest dann irgendwo zwischen 4.6 und 4.2.

Nutzt ihr die Chance heute nachzukaufen?
Wenn ja, welche Aktien / ETFs?

Sparpläne mach Brumm