es ist in der konservativen analyse der derzeitigen deutschen wirtschaftsmisere ganz wichtig, dass man sehr viele interviews mit konservativen ökonomen guckt, die die eigene ideologie bestätigen und sich bloß nicht anguckt, was erfolgreichere länder in der realität, z.B. spanien, in den letzten 7 jahren besser gemacht haben.
weitermachen!
/edit:
es ist realsatire, dass die frau chefin des wissenschaftlichen beirats ist. da muss man sich auch null wundern, dass man seit jahren wachstumsschlusslicht unter den industrienationen ist (oder zweitletzter, wenn man argentinien unter milei noch als „entwickelte industrienation“ sehen will, lol).
sie gibt der wirtschaft 5/10 bei 0,5% wachstum. wir haben die längste jahren stagnation in der geschichte der bundesrepublik. wie zum teufel soll das „5/10“ sein?
„durch den irankrieg sind wir alle ärmer geworden“ - aha, raffineriebesitzer oder aktionäre von öl- und waffenkonzernen hat sie da nicht gefragt?
„nur 17% haben neben der rente nichts gespart“… „jetzt kann man sagen, 17% sind immer noch zu viel“ - ja, frau schnitzer, könnte man. haben sie für die menschen sonst auch noch was zu sagen?
dass man bei so einem investment-kanal erstmal eine halbe stunde über die neue rente etc. redet mal dahingestellt
aber wie kann man eine stunde mit der chefin der wirtschaft"weisen" über - laut titel „7 Jahre kein Wachstum: Was muss jetzt passieren?“ - reden und dann geht es ansonsten nur um kürzungen, nie um nachfrage und knappe 1,5 minuten um china.
„das china problem scheint noch nicht richtig durchgedrungen zu sein“ - ja frau schnitzer, vielleicht sollte sich die chefin der wirtschaftsweisen in der öffentlichkeit in erster linie damit befassen und nicht mit irgendwelchen nutzlosen renten- und krankenhausreformen, die die wirtschaftliche entwicklung vielleicht im promillebereich beeinflussen. nur so eine idee.
es ist realsatire, dass die frau diesen posten hat und bei diesen volkswirtschaftlich nutzlosen analysen und debatten muss sich auch niemand über das demnächst 8. jahr stagnation wundern.
https://www.economist.com/europe/2026/02/19/how-germany-fell-out-of-love-with-china