Investieren und Anlegen

Kurzum: doch, dann ist es ein scheiß Produkt.

JEDER Mensch sollte das Recht haben im Alter vernünftig leben zu können. Wenn das mit der gesetzlichen Rente oder mit diesem Müllhaufen nicht möglich ist, dann ist es ein scheiß Produkt.
Die gesetzliche Rente gehört komplett reformiert und nicht so ein Dreck von Produkt, bei dem noch mehr Geld vom netto weggehen soll, weil die Bundesregierung so privilegiert ist, dass es den Leuten scheiß egal ist, ob sie geld beiseite legen können oder nicht.
Menschen, die 100 € zur Seite legen können, die werden das Geld mit Sicherheit nicht auf ein Produkt einzahlen, woran sie nicht mehr kommen oder evtll. Schwer kommen.
Die verwenden das viel mehr, um mal ein vernünftiges finanzielles Polster aufzubauen. Aber was ist denn schon 30 €, wenn man median verdient.

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Weist du eigentlich wie hoch die aktuelle Grundsicherung ist?

Aber dann schreib doch nicht ständig „du hast es falsch verstanden“ sondern stell doch einfach richtig, wie dein Post mit den 1800 Euro und dass alle unter der Mittelschicht „komplett gekniffen sind“ gemeint war? Dann ufert das doch nicht so aus…

Dass die Rente auf die Grundsicherung angerechnet wird (zu 100% ?) ist jetzt ein ganz anderer, neuer Punkt, der hat nichts mehr mit „man kann sich die Beiträge nicht leisten“ zu tun. Da stimme ich dir zu, wenn das so ist, ist diese Rente für geringe Einkommen nicht mehr so attraktiv.

@anon44675987 ganz ehrlich tue ich mich schwer auf einen so emotionalen Post zu antworten. Man kann die Rente ja kritisieren, aber „Müllhaufen“ oder „Dreck von einem Produkt“?
Da bin ich lieber raus aus der Diskussion

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Quatsch. Es ist eine zusätzliche Altersvorsorge. Ihr versteht den Sinn des Produkts nicht einmal. Es ist nicht der Sinn, dass du im Notfall dir das Geld auszahlen und ausgeben kannst.

Sehr viele werden dieses Produkt nutzen, gerade wenn sie einen (stillgelegten) Riester-Vertrag haben.

Es ist ein Produkt, wo vielen Menschen profitieren können. Es wird hier einfach so viel Bullshit geschrieben. Die einen reden davon, dass sich viele Menschen keine 30€ monatlichen leisten können. Dann kommen aber andere, die sagen, das man für die Peanuts von 20.000€ mehr, der Aufwand sich nicht lohnt.

Und das ist natürlich der Sinn von einem Sozialstaat.
Nicht ALLE abholen, sondern nur VIELE. Was interessieren einem auch die Menschen die zu arm sind dafür?

Wir lassen es. Du willst es nicht verstehen.

Nein du bist einfach asozial, um es mal klipp und klar zu sagen.
Ich würde hoer beahupten, dass wir alle das Privileg haben, irgendwo einzahlen zu können, wenn wir das wollen. Aber wenn Leute das nicht können dann ist das nicht unsere Schuld, wir verstehen das Produkt einfach nicht

Also gerade mit Kindern klingt das Altersvorsorgedepot wirklich gut. Glaub ich werde da definitiv die 150€ im Monat investieren.

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Also wer keine 10€ hat, der hat ganz andere Sorgen und später zusätzlich das Rentenproblem als i-Tüpfelchen.

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Ganz ehrlich, der wird später von Sozialhilfe leben.

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fyp

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Weiß jetzt nicht, ob ich damit gemeint bin. Aber ich stehe zu meiner Aussage, in der ich gesagt habe, dass ich es einen Schritt in die richtige Richtung finde, und man noch viel mehr schauen müsste, die Leute in niedrigbepreiste Kapitalmarktprodukte zu bringen. Und das fängt jetzt damit an, und man kommt hoffentlich über lang mal davon ab, den Aktienmarkt als Hochrisikogeschäft/Casino zu betrachten.

Nichtsdestotrotz geht das Produkt trotzdem an den wirklich Bedürftigen vorbei. Vielleicht müsste der Staat da einfach selbst bezuschussen für diese Person und das Geld anlegen, auch wenn die Personen selbst nichts dazugeben. Also Geld for free mehr oder weniger.

Und ja, wegen 20.000 irgendwann mal in der Zukunft werde ich persönlich nichts machen. Bin aber auch ziemlich priviligiert, so wie natürlich alle RM-User (die natürlich eh sehr reich sind :))

ich finde halt, es muss nicht jedes Produkt für alle geeignet sein. Und hier hat man was, was prinzipiell mal für ne tatsächlich recht breite Gruppe infrage kommt.
Und es soll ja in Zukunft ein teil der Rentenbeiträge in den Kapitalmarkt fließen. Was aber wieder eigene Probleme aufwirft.

Jo, deswegen finde ich das auch grundsätzlich und von der stossrichtung her gut

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Monika Schnitzer ne gute Interview Partnerin.

es ist in der konservativen analyse der derzeitigen deutschen wirtschaftsmisere ganz wichtig, dass man sehr viele interviews mit konservativen ökonomen guckt, die die eigene ideologie bestätigen und sich bloß nicht anguckt, was erfolgreichere länder in der realität, z.B. spanien, in den letzten 7 jahren besser gemacht haben.

weitermachen!

/edit:
es ist realsatire, dass die frau chefin des wissenschaftlichen beirats ist. da muss man sich auch null wundern, dass man seit jahren wachstumsschlusslicht unter den industrienationen ist (oder zweitletzter, wenn man argentinien unter milei noch als „entwickelte industrienation“ sehen will, lol).

sie gibt der wirtschaft 5/10 bei 0,5% wachstum. wir haben die längste jahren stagnation in der geschichte der bundesrepublik. wie zum teufel soll das „5/10“ sein?

„durch den irankrieg sind wir alle ärmer geworden“ - aha, raffineriebesitzer oder aktionäre von öl- und waffenkonzernen hat sie da nicht gefragt?

„nur 17% haben neben der rente nichts gespart“… „jetzt kann man sagen, 17% sind immer noch zu viel“ - ja, frau schnitzer, könnte man. haben sie für die menschen sonst auch noch was zu sagen?

dass man bei so einem investment-kanal erstmal eine halbe stunde über die neue rente etc. redet mal dahingestellt

aber wie kann man eine stunde mit der chefin der wirtschaft"weisen" über - laut titel „7 Jahre kein Wachstum: Was muss jetzt passieren?“ - reden und dann geht es ansonsten nur um kürzungen, nie um nachfrage und knappe 1,5 minuten um china.

„das china problem scheint noch nicht richtig durchgedrungen zu sein“ - ja frau schnitzer, vielleicht sollte sich die chefin der wirtschaftsweisen in der öffentlichkeit in erster linie damit befassen und nicht mit irgendwelchen nutzlosen renten- und krankenhausreformen, die die wirtschaftliche entwicklung vielleicht im promillebereich beeinflussen. nur so eine idee.

es ist realsatire, dass die frau diesen posten hat und bei diesen volkswirtschaftlich nutzlosen analysen und debatten muss sich auch niemand über das demnächst 8. jahr stagnation wundern.

https://www.economist.com/europe/2026/02/19/how-germany-fell-out-of-love-with-china

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weil es gut dazu passt - hier ein interessantes video zu BYD. kurzum mehr schein als sein :)

Alles nur Zahlen bis 2022… Gibt’s da auch was aktuelles? Auch die europäischen autobauer erhalten massig Subventionen. Nur wenn das Geld nicht durch durch ein aufgeblähtes Konstrukt mit tausenden Managern gehen muss kommt das auch tatsächlich mal beim Produktionspreis an :kekw:

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natürlich sind das dort faktisch alles staatsunternehmen. ist halt kommunismus. deswegen spielen auch irgendwelche schulden in chinesischer währung am ende keine rolle.

wenn der chinesische staat 5% wirtschaftswachstum will und dazu drölf millionen autos gebaut werden müssen, werden halt drölf millionen autos gebaut.

nur hilft diese erkenntnis den deutschen autobauern und deren mitarbeitern jetzt nicht. wobei die erkenntnis, dass man es nicht mit wettbewerbern unter gleichen bedingungen zutun hat, wahrscheinlich der erste schritt zu der einsicht ist, dass man sich da irgendwie wehren muss.