genau dieses. Wenn jeder dazu verdammt wäre für sich selbst vorzusorgen würde das eher kurzfristig positive Effekte auf Konsum und Bürgerzufriedenheit haben, aber spätestens in 15-20 Jahren kommt dann der Dampfhammer und alles fällt in sich zusammen und wäre zudem nur weiterer Nährboden für populistische Parteien
Bisher bin ich auch bei Sucuk, so richtig geil finde ich es nicht. Besonders weil.man eben nicht frei wählen kann in was man investiert und es eben extrem gebundene ist.
Das Große Problem ist doch eher, dass sich wohl die Hälfte der Bevölkerung es sich nicht leisten kann 1800 Euro pro Person zurückzulegen.
Ist wieder ein Produkt für Leute wie auf rj. Mittel bis gehobene Mittelschicht. Dann kann man sich sowas leisten, alle drunter sind doch eher wieder komplett gekniffen.
Bei 30€ im Monat gibt es in der Summe die größte Förderung. Niemand muss die Grenze von 1800€ im Jahr ausreizen, wenn er nicht kann. Bei 360€ im Jahr kommen noch 180€ vom Staat hinzu.
also die bescheidenen leistungsträger mit nur einem einzigen privatjet? :merzface:
Da würde ich dir voll zustimmen. Die Benefits können doch eh nur die abgreifen, die eh vorsorgen können. Aber gut, immerhin für gewisse Gruppen etwas.
Ich werde vermutlich aber nicht einsteigen. Habe schon so mein Depot seit Jahren, und ggf. mal 20k Benefits irgendwann mal am Ende meines Lebens werden mich nicht dazu bewegen, doppelgleisig zu fahren.
Das Ding wirkt auf mich geeignet inbesondere für diejenigen, die bisher sich da nicht rangetraut haben, jetzt aber durch die Bezuschussung in den Kapitalmarkt investieren werden. Von daher sehe ich das schon grudnsätzlich positiv. Ich würde mir wünschen, dass wir noch sehr viel mehr in diese Richtung als Gesellschaft gehen. Aber ja, das traurige ist natürlich weiterhin, dass das an den ganz niedrigen Einkommen trotzdem vorbeigeht (denke ich mal).
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Weil das natürlich auch so gut funktionieren wird. Lass das mal zu und wir haben in 30 Jahren Verhältnisse wie in den USA wo die Leute in Zelten unter Brücken hausen weil sie nichts angepart haben. Es gibt Dinge die darfst du der breiten Bevölkerung nicht selbst überlassen weil sie schlichtweg keine Ahnung davon hat und zu undiszipliniert ist.
Darf ich nochmal daran erinnern, dass TER zweitrangig ist und man auf die Tracking Difference (TD) schauen sollte.
Fairerweise tendierte die TD beim Vanguard die letzten Jahre gegen Null. Ich will den also nicht schlecht machen!
Der reine Blick auf die TER ist aber unzureichend. Der Xtrackers ist übrigens so neu, dass es für ihn noch keine TD gibt, weil die nur rückwirkend zu ermitteln ist.
passt doch aber nicht zu meiner idee? die grundsicherung bekommt jeder egal welches einkommen. sprich, niedriglöhner wären besser gestellt als mit dem heutigen rentenmodell und hohe einkommen haben natürlich deutlich weniger.
die menschen haben halt immer ncoh nicht verstanden, dass die staatliche rente als grundsicherung gedacht ist und nicht für ein leben im saus und braus im alter.
dazu kommt neben gesparten beiträgen jetzt ein deutlich kleinerer staatsapparat und viel einfacheres system. kein rumgerechne mit rentenpunkten, zusatzpunkte für pflege oder zusätzliche sozialleistungen für niedrige renten mit wilden berechnugnsgrundlagen, berücksichtigung den letzten paar euro vermögen, die eine person vllt angespart hatte für den letzten „neuen“ gebrauchtwagen oder so.
der neue zuschuss ist doch wieder nur ein flickenteppich aber keien grundsätzlich benötigte reform des systems.
das ist kompletter quatsch. die rente ist und bleibt keine grundsicherung sondern soll ein würdiges und normales leben im alter ermöglichen.
habe übrigens vor ein paar tagen die theorie hinter meiner aussage, dass es keinen großen unterschied zwischen kapitalgedeckter und umlagefinanzierter rente gibt, da beides aus dem, was die volkswirtschaft erwirtschaftet, finanziert wird, gelernt:
die einzigen relevanten unterschiede sind, dass man das ausland einbeziehen kann und wir für die derzeitige rente eben nicht das ganze volkseinkommen heranziehen sondern nur die arbeitseinkommen eines teils. und die sparquote, die man theoretisch erhöhen könnte. was bei uns zu befürchten ist und ziemlich katastrophal für die binnenwirtschaft werden dürfte.
aber ob man die inlandserträge über abgaben oder kapitalgedecktes eigentum an den unternehmen erzielt, ist halt jacke wie hose.
[…] Kapitalansammlungsverfahren und Umlageverfahren sind also der Sache nach gar nicht wesentlich verschieden. Volkswirtschaftlich gibt es immer nur ein Umlageverfahren.
aber warum? bvlgari hat doch einen Rechner gepostet. Schon mit 30 Euro im Monat gibt es auf die 360 Euro 50% Förderung dazu. Pro Kind noch einmal 300 Euro Extra, mit 2 Kindern gibts also 780 Euro auf die 360 Eigenanteil dazu. Das ist doch grade für niedrigere Einkommen ein sehr guter Deal?
Weil es immer noch viele Familien gibt, die nicht mal 30 Euro im Monat zurücklegen können. Geschweige denn das doppelte(für beide Eltern). Ist gar nicht mal so schwer nachzuvollziehen.
Anstatt das Rentenproblem an der Wurzel anzupacken, wirds halt verschoben. Verstehen nur viele privilegierte Menschen nicht.
Das Ganze artet aber nur aus und ist nicht mehr für diesen Thread geeignet.
das stimmt schon, dass für Geringverdiener teils auch 30 Euro nur schwer bis nicht möglich sind. Aber man muss auch nicht so tun, als ob das ganze jetzt nur für Topverdiener ist. Mein Gehalt entspricht ziemlich genau dem Mediangehalt, und da kann ich durchaus problemlos 180 Euro im Monat zurücklegen. Insofern denke ich schon, dass das was für die breite Mittelschicht ist, und damit meine ich nicht die Merz’sche Definition.
Warum passt das nicht in diesen Thread? Es geht doch darum, ob sich diese neue geförderte Altersversorgung lohnt (im Vergleich zu einer herkömmlichen Anlage) und ob es ein gutes Produkt ist.
Ich will das auch nicht nur gutreden, Sucuk hat ja schon einige negative Pjnkte genannt: es ist sehr unflexibel und man muss sich alles mit den tatsächlichen Kosten gut durchrechnen.
Aber du hattest halt geschrieben, dass nur die „rj gehobene Mittelschicht“ davon profitiert, nur die Hälfte der Bevölkerung. Dann wäre es wirklich ein schlechtes Produkt, aber das stimmt eben nicht. Darauf hatte ich Bezug genommen mit den 30€ im Monat.
Die 30€ sind die Grenze für die maximale Kinderzulage, der Mindestbeitrag liegt sogar mur bei 10€. Bei 2 Kindern gibt der Staat im Jahr 300€ dazu, für jeden eigenen Euro also 2,50 Euro oben drauf.
Grade wer nur sehr wenig ansparen kann, für den ist das ein ziemlich guter Deal.
Und ja klar, auch 10€ kann nicht jeder zurücklegen. Aber das fängt nicht bei der Mittelschicht an. Und dann sind wir wirklich im falschen Thread, weil diejenigen ganz andere Probleme haben als Rente oder Kapitalanlagen
Ich hab Mittel bis gehobene Mittelschicht geschrieben. Deine Argumentation basiert auf schlechten Lesevermögen. Ist schon ein gravierender Unterschied. Ich finde es perse gut, aber betrachte die Kosten und das das Geld fest angelegt ist, als schwierig. Für alle der unteren Einkommensschicht bishin zur Mittelschicht. Haste keine Bar Notgroschen, ist diese Form der Anlage für dich nicht möglich.
Und dann zum Ende: doch, für die Menschen, die keine 10 Euro zurücklegen können ist die Rente ein extrem gravierendes Thema. Faktisch bekommen sie nämlich fast keine, bräuchten aber eine solide Grundversorgung.
Warum das nicht reinpasst? Wir reden über Rente. Das wäre ein Randthema zum Investieren. Vielleicht der Grund, warum hier viele (inkl. mir) investieren. Eben weil wir privilegiert genug sind 150 bis 500(Grenze nach oben ist obv offen) zu investieren und zurückzulegen.
Fest angelegtes Geld ist für Menschen mit wenig Sparvolumen noch schwieriger. Im Zweifel kommt man zwar ran, aber muss einen großen Batzen zurückzahlen. Hilft der Gruppe nicht.
Vielleicht macht sich mal jemand die Mühe und versucht herauszufinden, wer keine 10€ im Monat zur Seite legen kann. Ich halte das für einen einstelligen Prozentsatz, aber vielleicht lebe ich ja auch im LaLa Land.
Definiere zurücklegen.
Hör doch auf mit „schlechtem Leseverständnis“, sowas muss doch nicht sein. Du hast von der Hälfte der Bevölkerung gesprochen, vollkommen egal ob man die jetzt Mittelschicht oder gehobene Mittelschicht nennt. Das beruht auf der falschen Aussage, man müsse 1800 Euro pp zurücklegen, was halt nicht stimmt.
Und ich verstehe auch das Problem mit dem Notgroschen nicht. Man sollte tatsächlich nicht 100% seines Geldes, was man „übrig“ hat, in die gleiche Anlage stecken. Nicht 100% aufs Girokonto, nicht 100% in etfs und vor allem nicht 100% in eine Rente an die man nicht rankommt. Wenn man nur 10 Euro zur Verfügung hat, also sonst keinen Notgroschen aufbauen kann, der sollte tatsächlich nicht in die neue Rente investieren.
Aber Fakt ist doch: mit 10 Euro ist der Einstieg in die Rente denkbar klein, kleiner geht es quasi nicht und dafür gibt es schon eine sehr ordentliche Förderung.
Man versucht, dass möglichst viele einen Eigenanteil leisten und fördert die, die wenig haben, am meisten.
Wer selbst diesen sehr geringen Eigenanteil nicht leisten kann, der wird wie du schon sagst sehr wahrscheinlich in der Grundsicherung landen. Und diejenigen haben bereits jetzt schon zu wenig Geld. Aber ob die Grundsicherung im Alter zu niedrig ist, ist doch kein Argument für oder gegen die neue Förderung?
Es ist kein schlechtes Leseverständnis, sondern Vermögen. Du liest Dinge und gibst sie wieder, die nicht geschrieben wurden. Hier schon wieder. Leg mir nicht Worte in den Mund, die ich nicht geschrieben habe. Dann wären wir auch an einem Punkt, an dem man vernünftig diskutieren kann.
Und doch, eine Renteninvestionsanalage sollte am kleinsten gemeinsamen Nenner gemessen werden, weder am Durchschnitt (oder Median) noch am höchsten Punkt.
Erst wenn der, der am wenigsten hat, durch eine Anlage nicht in Schwierigkeiten gerät und tatsächlich einen Gewinn hat, den er tatsächlich nutzen kann, ist die Anlage vorm sinnvoll.
Es bringt natürlich nichts, 10 Euro anzulegen, 60 Euro vom Staat zu kriegen, wenn dadurch die Grundsicherung später gekürzt wird und man effektiv ±0 rauskommt. Weil dieses Vermögen dann wieder angerechnet wird und dadurch Grundsicherung gekürzt wird (equivalent dazu, wenn man einen besseren Job antritt aber dadurch Wohngeld/Grundsicherung gestrichen wird und man effektiv weniger zur Verfügung hat).