Investieren und Anlegen

es ist relativ einfach, so verstehe ich es zumindest:

diese geförderte anlage wird als zusätzliche rente gesehen, „ein weiteres standbein“. deswegen auch die monatliche auszahlung und dementsprechend wird, wie bei der normalen rente auch, einkommenssteuer fällig

Werde für maximale Förderung da keine Kinder etc. 150€ reinbuttern und gut ist, Video ist lang, erklärt aber alles sehr gut und verständlich.

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Ja dafür zahlst du halt aber auch viel mehr Steuern dann. Ist die Frage was dann besser ist, kann gut sein das es sich lohnt aber mal schauen. Man bekommt die für das eingesetzte Kapital die Steuer zurück (was schonmal geil ist da es quasi ein kostenloser Kredit vomstaat ist) aber dann muss man auf den kompletten Wert am Ende Einkommenssteuer zahlen Da wird man dann schon Recht hoch landen.

Durch den „Kredit“ ist es schon ganz gut.
Paar Fragezeichen gibt’s dann halt, sie hoch ist drin Einkommensteuersatz? Wie wird die Ei kommenssteuer in 30 Jahren aussehen? 70%? :woman_shrugging::sweat_smile:

Kapitalerträge sind halt §20 ESTg und hier greift die Kapitalertragssteuer und Rente ist halt §22 EStg und unterliegt dem persönlichen Steuersatz

Man kann sich das angespart Kapital mit Rentenbeginn nicht komplett auszahlen lassen. Der Staat will die Absicherung fördern, keine reine Anlage. Man kann nur einen Teil (glaube 30%) entnehmen, der Rest muss als Rente entnommen werden.
Das ganze ist nachgelagert besteuert, d.h. du kannst das, was du jetzt einzahlst voll von der Steuer abziehen, d.h. von deinem aktuellen Spitzensteuersatz. Dafür zahlst du als Rentner auf diese zusätzliche Rente Steuern. Da du dann in der Regel weniger verdienst, ist auch die Steuer in der Regel geringer.

Dazu kommt die Zulage, wenn du 1800 Euro einzahlst, bekommst du 540 Euro geschenkt, startest also quasi mit einer Rendite von 30%. Auf diesen Teil zahlst du zwar auch nachgelagert Steuern, trotzdem wird das besser sein als quasi alle anderen Anlagen.

Der Nachteil ist natürlich: Du kannst das Geld nicht entnehmen. Kein Auto damit kaufen, keinen großen Urlaub, du kommst erst im Alter dran.

Wer aber für das Alter vorsorgen will, für den ist meiner Meinung nach das neue Aktiendepot eine richtig gute Wahl

Einfach doppelt fahren, das fürs Alter und eines für Privat und Flexibilität.

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Weil aktuell dazu

Neben der Bundesbank hat sich laut Bloomberg auch Kenfo beworben – die 2017 zur Finanzierung der Atommüll-Entsorgung gegründete staatliche Stiftung mit staatsfondsähnlicher Struktur, die aktuell rund 27 Milliarden Euro verwaltet. Kenfo-Chefin Anja Mikus zeigte sich Bloomberg gegenüber offen, am Aufbau der Kapitalrente mitzuwirken, und verwies auf eine durchschnittliche Aktienrendite von 12 Prozent seit der Ausfinanzierung der Stiftung 2019.

12% Aktienrendite seit 2019 als Kompetenznachweis anzuführen ist schon lustig. Im selben Zeitraum liegt der durchschnittliche Anstieg eines World ETFs bei knapp 15%.

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Der kenfo hat sehr strikte Regeln etc, da sind die 12 schon gut

mit All-In Nvidia hättest du sogar 70% gemacht oder so gemacht.

Die wenigsten Kleinanleger schaffen es doch nichtmal überhaupt positive Rendite zu erwirtschaften.

Wenn ich mich richtig an das letzte größere Video von Finanzfluss erinner, stimmt das so nicht. Es kann besser sein, muss aber nicht. Die haben im Grundsatz gesagt, dass man das ganz genau rechnen muss, ob sich es lohnt. Es ist also keinesfalls immer besser als alles andere.

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Da ging es aber noch um die Kosten, die nicht gedeckelt waren, oder?

Das wurde ja schon angepasst (aber immer noch Grenzwertig). 1% maximale kosten lohnen sich iirc so gerade. Wenn die kosten bei den privaten Banken tatsächlich eher bei 0,2%-0,5% liegen, ist es ein no brainer.

Falls das hier sonst niemand verfolgt oder mitbekommen hat: Die Pläne zur Abschaffung der einjährigen Haltefrist für Bitcoin und Kryptowerte sind so unfassbar dillentantisch und lächerlich, dass ich heulen könnte.

Anscheinend ist geplant, sämtliche digitalen Assets gleich zu behandeln und Gewinne pauschal - also auch nach Ablauf eines Jahres - mit der Abgeltungssteuer zu belegen.

Das hätte zur Folge, dass kurzfristiges Trading/Spekulation steuerlich sogar begünstigt wird (aktuell gilt da innerhalb eines Jahres der persönliche Einkommenssteuersatz), während langfristiger Vermögensaufbau von Kleinsparern bestraft wird. Und das dann im Namen der „Steuergerechtigkeit“, kannste dir alles nicht ausdenken.

Desweiteren würde es zumindest im Fall von Bitcoin verfassungsrechtlich niemals Bestand haben, da Bitcoin strukturell viel ähnlicher zu Gold als zu Wertpapierinvestments ist. Man müsste also aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes rechtlich sauber begründen, warum man Bitcoin ab sofort steuerlich anders als Gold behandeln möchte - oder halt auch Gold und andere Sachwerte strenger besteuern, was niemals durchsetzbar sein wird.

Alles in allem ein undurchdachter populistischer Schnellschuss, der vorn und hinten keinen Sinn ergibt.

Warum sollten Gewinne auf Spekulationen mit Cryptowährungen anders gehandhabt werden wie andere Gewinne aus anderen Spekulationsgeschäften?

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Ehrlich gesagt, finde ich das sogar gut,wenn man nicht nach einem Jahr steuerfrei verkaufen kann.

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die frage ist, gilt das auch nachträglich? also für crypto bestände

Warum ist es unvorteilhaft, wenn Gewinne nach einem Jahr mit der Abgeltungssteuer (25% ?) versteuert werden als mit dem eigenen Einkommenssteuersatz? Das ist doch dann ähnlich wie bei Aktien? Oder was habe ich da nicht verstanden?

Steht alles noch nicht fest. Höchstwahrscheinlich aber nicht, sowas ist rechtlich kaum umzusetzen und war damals bei Einführung der Kapitalertragssteuer auch so, dass es einen Bestandsschutz gab.

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Er weiß in dem Absatz glaube ich selber nicht so wirklich was er da schreibt. Hauptsache ein buzzword wie „Steuergerechtigkeit“ noch ans Ende klatschen.

langfristiger Vermögensaufbau von Kleinsparern mit Crypto. GEIL

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