Investieren und Anlegen

Wo geht denn jetzt hier die Diskussion hin? Niemand behauptet, dass es einfach ist eine Immobilie zu kaufen/finanzieren und dass man nicht Abstriche machen muss. Ich glaube die meisten (ich auch) würden auf Essen gehen, Urlaub, neuste Technik rtc. sehr gerne verzichten, wenn dafür die Immobilie möglich wäre. Sehe hier aber nicht die Größenordnung der Einsparung von ein paar 100k. Die man braucht.

@pistons3 nein das vergisst niemand der sich ernsthaft mit einer Immobilie beschäftigt.

In unserer Eltern Generation hat oft nur ein Elternteil gearbeitet und sich eine Immobilie gekauft. Zu der Zeit waren die Zinsen sehr hoch dafür die Preise für Material, Handwerker, Energie und allgemein Immobilien viel niedriger.

Zu denen die ihre subjektive Erfahrungen erzählen. Gehörten euren Eltern auch zu den top 15% Einkommen und haben beide Elternteile gearbeitet?

Ein Vergleich unserer Elterngeneration mit unserer Generation bezüglich Einkommen und Ausgaben wäre wirklich mal interessant. Ist aber wohl zu komplex.

Du meinst vielleicht das meine Ausführung nicht repräsentativ ist, weil subjektiv ist sie ja nicht da es durch zahlen und Fakten dargelegt ist.

Ja war top15% und auch beide gearbeitet (Mutter Teilzeit)

„Einfach“ in dem Sinne dass man mit top15% Einkommen automatisch ein Haus kaufen können muss. Das ist heute nicht unbedingt so (je nach Anforderungen ans Haus und lage) aber damals eben auch nicht.

Ich sag ja aber auch die ganze Zeit das eigentlich alle einer Meinung sind aber manche das Thema Mittelschicht/Oberschicht falsch auslegen bzw. Es mit ihrem subjektiven empfinden von reich sein verwechseln. Alle sind sich eigentlich schon einig

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Kumpel verkauft sein Haus in Blankenese, falls jemand investieren möchte

In der Niedrigzinsphase war es für einige nicht so schwer, die monatliche Belastung war/ist teils niedriger als zur Miete wenn man es auf den m² Preis heruntergebrochen hat.

Für 800k nehm ichs. Dann lass ich mich von trollface beraten wie ich das finanziert bekomme.

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Das ist richtig, wir sind umgezogen, weil wir in unserer ersten Wohnung nicht mehr wohnen wollten aus diversen Gründen und da wir beide viel im Home office sind und wussten, dass wir Kind(er) wollen, haben wir natürlich direkt was passendes gesucht. Ich ziehe ja nicht innerhalb von 5 Jahren 2x geplant um. Zumal halt 2 Arbeitszimmer „nötig“ waren. Ist halt eine Sache von Lebensqualität für die wir uns entschieden haben. Hatten zu der Zeit auch nach Immobilien geschaut - im Nachhinein muss man sagen, war dumm, dass wir da nicht mehr Zeit investiert haben. Unsere Einkommen waren aber noch deutlich geringer und es war nicht so ganz abzusehen, dass ich mein Gehalt in der Zeit mehr als verdoppel.

Das ja auch alles schnieke und nachvollziehbar. Aber genau das sind die Privilegien, die man sich mit solchen Gehältern eben leisten kann - und zeigen, wie privilegiert man dann doch ist.

Scheint selbstverständlich und normal, isses aber nicht.

Absolut, habe auch vor paar Tage geschrieben, dass wir uns nicht beklagen können und es uns gut geht. Unsere Gehälter sind gut, wenn auch für Hamburg nicht übertrieben gut.
Vermögend sind wir aber nicht.
Durch die Gehälter müssen wir uns aber im Alltag keine Gedanken über Geld bzw generell quasi bicht außer beim Hauskauf. Da ich selber in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen bin, weiss ich es zu schätzen.

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Mit einem darlehen von einer Bank würde ich sagen

immer dieses Instagram Märchen das einem erzählt wird. Natürlich gabs Paare wo das der Fall war(gibts auch heute noch). Beim überwiegenden Anteil aber definitiv nicht. Das passt maximal noch zu unserer großeltern Generation. Und auch schön wieder den Osten ausgelassen. Hier haben auch schon vor der Wende 82% der Frauen gearbeitet.

Ist mir auch echt alles zu pauschal. In meinem Freundeskreis waren meine Eltern die einzigen wo einer von beiden nicht arbeiten gehen musste.

Ist nur KI recherche… aber bereits in den 80igern waren 70-80% der Immobilienkäufer Doppelverdienerhaushalte. In den 90ern stieg die Zahl noch weiter an. Ich denke mal die meisten Usereltern werden sich (wenn sie denn etwas gekauft haben) dies in den späten 80ern/90ern getätigt haben.

Im Osten könnt ich mir auch noch ein Haus leisten :face_with_monocle:

Meine KI suche sagt was anderes in BW und nun?

Zeitraum
Typisches Käufermodell in BW
Geschätzter Anteil Doppelverdiener bei Immobilienkäufen
1980er
häufig Alleinverdiener-Familie
ca. 30–40 %
frühe 1990er
Übergangsphase
ca. 40–50 %
2000–2010
Doppelverdiener zunehmend Standard
ca. 55–65 %
2010–2020
in Ballungsräumen fast notwendig
ca. 70–80 %
seit 2020
hohe Preise + Zinsen → stark dominierend
ca. 75–85 %

Ich suche mir so lange ein spezielles Bundesland bis es in meine Meinung passt :kekw:

Also bei mir kommt das für BW raus.

Zeitraum Anteil Doppelverdiener bei Käufern
~1985 ca. 55–65 %
~1990 ca. 65–75 %
~2000 ca. 75–85 %

jetzt wird’s richtig wild hier :popcorn:

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Ne da komm ich her, daher wollte ich meinen subjektive Eindruck eben von der Region wiedergeben.

Aber ich glaub langsam driftet das hier alles zu arg ab. Eigentlich ist der Thread ja für was anderes gedacht und nicht wann,wie kann ich mir wo eine Immobilie leisten.

Und man sieht wieder AI ist sehr vertrauenswürdig :joy:

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Haha gar nicht provokativ aber für den Monty Python move bekommst ein like.

Also wollen wir hier doch weiter „diskutieren“

AI sagt wie du schon sagst ost vs süd große Unterschiede und daher auch vielleicht kommen da ja auch unsere subjektiv unterschiedlichen Erfahrungen her

Süddeutschland
(Bayern, Baden-Württemberg)
Hier erfolgte der Wandel am stärksten:
Jahr
Anteil Doppelverdiener bei Käufern
1980
~30–40 %
2000
~55–65 %
2025
~75–85 %
Grund:
starke Preissteigerungen
hohe Grundstückskosten
exportstarke Wirtschaft
hohe weibliche Erwerbsquote

Ostdeutschland
(Sachsen, Thüringen etc.)
Besonderheit:
Bereits in der DDR waren Doppelverdiener viel verbreiteter.
Nach 1990 fielen Immobilienpreise zunächst stark relativ zu Einkommen.
Deshalb blieb der Druck geringer als in Süddeutschland.
Jahr
Anteil Doppelverdiener
1980 (DDR)
~70–80 %
2000
~50–60 %
2025
~55–70 %

TL Dr der letzten Tage:

-Die meisten hier sind superreich fühlen sich aber nur mittelreich
-ich fühle mich superreich
-Sucuk ist ein geiler (superreicher) Macher
-Wenn man kein Kaffee auswärts trinkt hat man locker ez 1-2 Villen
-fruher war auch alles scheisse
-im Osten ist man so arm dass sogar Frauen arbeiten müssen

Ergänzungen oder Änderungswünsche des Protokolls bitte bis Ende der Arbeitswoche einreichen, sonst gilt es so als verabschiedet

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100k sind für hamburg also nicht gut?

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Verdient man in Hamburg doch schon bei Jim Block :mond: