Selbst wenn dem so ist, was ich bei 80k Brutto nicht so recht glauben kann. Geht es eben eher um die oberen 5-1% die dann auch dreifach oder vierfach so viel verdienen wie die 80kler.
80k Brutto sind bei einem Single ungefähr 4000€ Netto im Monat.
Damit gehört er zu den Top 13% in Deutschland.
Kannst du hier alles vergleichen: Einkommensrechner 2025: Wie wohlhabend bin ich im Vergleich?
Da steht dann aber auch 20% der Vollzeiterwerbstätigen sind reicher. Die 13% bezieht sich auf die Gesamtbevölkerung. Und ansonsten geht es um alles was über 150k / oberen 1 %
Das ist korrekt. Trotzdem darf man auch bei 20% nicht vergessen, dass 80% der Erwerbstätigen weniger verdienen. ACHTZIG-Prozent.
Von daher sind 4k Netto monatlich schon ne ordentliche Summe
@pistons3 Natürlich ist man mit 80k nicht im mittleren Einkommen, wenn nur 20% der Erwerbstätigen das oder mehr erreichen. Da ist man bereits in der Einkommensspitze angekommen, nicht in der oberen Einkommensspitze aber man ist auch keine Mittelschicht mehr
Bin ja bei dir dass die top5% viel höher besteuert gehören aber trotzdem bist du bei 80-110 nicht im „mittleren Einkommen“
Genau und nur das war meine Antwort ,
Ja safe nicht. Darum geht es mir auch nicht. Ich glaub nur dass dadurch der Eindruck entsteht man sei mit 80k reich und dann sind wir hier halt wieder bei auf wessen Schultern wird das ausgetragen.
Lol, das sieht Fritze Merz aber anders.
80k voll versteuert bleibt halt gar nicht mal so viel über.
E: seh grad dass du ja gar nicht schreibst dass du keine Oberschicht bist. Das folgende gilt natürlich pro Person.
Ab 80k bist du per Definition, beispielsweisen des Institutes für deutsche Wirtschaft, in der „Einkommensoberschicht“
Sogar schon ab 72-75 K, da es 150% des medians ist.
Ist halt relativ. Hast da auch viele strukturschwache Regionen mit bei. Kollege von mir hat brutto bisschen weniger, aber zahlt alleine für 65m2 halt keine 500€ warmmiete, während wir zu 2t ~1800€ zahlen. Heißt, in seiner Region könnte man mit 20-30k brutto weniger vergleichbar gut leben, wie in einer Metropole.
Man müsste da wohl detaillierter in den Vergleich gehen. (Möchte mich nicht beklagen, mir/uns geht es finanziell gut, aber das Gefühl „reich“ zu sein, auch wenn man zu top10% Einkommen in Deutschland zählt, habe ich nicht ansatzweise.
Stimmt schon aber das wird ja bei der Einkommenssteuer nie berücksichtigt.
Leute in strukturschwachen Gebieten verdienen halt auch oft weniger oder müssen extrem pendeln.
Gibt natürlich auch Ausnahmen wo ein krasser SW Entwickler irgendwo im kohdorf hockt und 500€ Miete zahlt aber 150k verdient.
Ist halt auch die Frage was man als reich empfindet. Ich geh Lebensmittel einkaufen und nehme einfach das worauf ich Bock hab, kein plan was es kostet oder gehe auswärts essen wann ich will. Urlaub auch auf was ich Bock hab. Das ist für mich reich.
Dafür habe ich keinen „Luxus“ oder krasse neubauwohnung und andere würden es daher nicht als reich bezeichnen
doch @pistons3 hat da vollkommen recht. mit dem gehalt bist du in den top 10% und das ist weit über dem durchschnitt und kann schon als hoch bezeichnet werden
Imagine wenn 80 K in Deutschland schon als „viel“ gelten, wenn man sich mal hier Mieten & Co. ansieht. Harte SSB.
Weil man selten nach unten schaut. Sich ne Butze für 2k rauszulassen ist schon privilegiert. Egal weshalb man das macht.
Müsste man zunächst mal das Medianeinkommen in Hamburg heranziehen, das wird wohl weitaus höher sein.
Ist halt sogar noch ne günstige Miete in hh
Vollzeitbeschäftigte in Hamburg verdienten 2024 im Median 4.527 Euro brutto im Monat – und damit mehr als in allen anderen Bundesländern.
Monatliches Bruttomedianentgelt: Laut den Daten der Bundesagentur für Arbeit liegt das mittlere Einkommen von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in Hamburg bei 4.527 Euro brutto im Monat.
Jährlich hochgerechnet: Das entspricht einem Brutto-Jahresgehalt von ca. 54.300 Euro.
Sprich ab 81k bist du dann auch wieder superreixh 
Aber ich weiß schon was du meinst, ich fühl mich ja auch nicht so krank reich aber eigentlich sind wir ja wirklich sehr sehr gut dabei
Nehmen wir mal 80k Jahreseinkommen. Damit war man in 2025 gerade so in den Top 20% beim Einkommen. Da sprechen wir also noch nicht von Vermögen, geschweige denn reich.
Und klar geht es uns relativ gut und ich will mich auch nicht beklagen! So wie @pistons3 Essen gehen, Einkaufen oder halt die Waschmaschine Montags neu kaufen, wenn sie am Sonntag kaputt geht, ist schon sehr komfortabel.
Aber es gibt da schon einige Sachen wo die Beiträge für besonders Einkommensstarke gedeckelt sind. Das nervt mich schon extrem.
Beispiel: Kindergartenbeiträge! Das oberste Bracket ist hier über 110k… Haushaltseinkommen.
Kommt man da gerade so drüber, was bei der Kombi Vollzeit-Mann + Teilzeit-Frau in den ersten Jahren nach Geburt durchaus normal ist, zahlt man genauso viel wie bei uns in der Gruppe z.B. Zahnarzt mit eigener Praxis plus Grundschullehrerin.
Grundsätzlich fände ich es aber besser, wenn solche Beträge komplett wegfallen würden und man dafür Vermögen, Finanztransaktionen und wirklich hohe Einkommen stärker besteuert.
Vielleicht mal aufhören, Begriffe durcheinander zu werfen.
Mit 80k ist man nicht superreich. Würde es wohl auch eher als die obere Mittelschicht und untere Oberschicht bezeichnen. 20% halt eben genau an der Grenze.
Man darf sich aber auch einfach nicht mit den den Top 5% oder gar den Top1% vergleichen. Da sind 80k Einkommen ein Witz und das Vermögen in den Bereichen ist sowieso gigantisch.
Trotzdem ist man mit 80k auch deutlich weg vom Leben an der Armutsgrenze.
Einordnung dessen ist natürlich auch schwierig. Man hat seinen Lebensstandard und seine Freunde, die idR identisch verdienen.
Ich denke, man muss auch zwischen hohem Einkommen und hohem Vermögen unterscheiden.
Aber ob man am Ende in den Top 20 oder Top 10 ist: man ist sehr sehr privilegiert. Und vielleicht ist mit Blick auf die Statistik der Begriff „Reich“ dann nicht 3 Ferrari und ne Villa, sondern mehr: reicher als 80% des Rests.
Oder das, was Meeep sagt