Ja. War exakt das Beispiel.
???
Eigtl dachte ich, dass wir eher weniger über den Forumschnitt reden.
Ja. War exakt das Beispiel.
???
Eigtl dachte ich, dass wir eher weniger über den Forumschnitt reden.
Also 800€ essen geht bei uns mit 2 x die Woche auswärts essen holen und nur Bio kaufen…ich mein 2 und 4 jährige kinder essen noch nicht so vollwertig wie wir Alphamännchens, aber das geht locker. Bei uns.
Können ja nen Thread aufmachen „Ausgaben und Sparpotentiale“
Geht auch viel um Präferenzen, haben keinen Geschirrspüler und fahre ein altes Auto mit über 200k km, dafür in den letzten zwei Jahren 20k für Reisen ausgegeben. Sparen im Sinne für sich vieles nicht Gönnen halt Quatsch.
Es ist auch Qutasch, eine total unnoetige Debatte mit „man haette in X Jahren Y Geld machen koennen“ loszutreten. Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer.
korrekt, hatte hunderte csgo sticker, die jetzt teilweise mehrere hundert euro wert sind. selbige mit kisten.
damals war ich noch arm und hatte kaum geld über und meine jetzige frau meinte, ich soll mich mal mit bitcoin beschäftigen, ob wir da was investieren sollten. hatte aber einfach nicht das geld für „so ein risiko“ über. natürlich hätte man nie alles gehalten bis heute, aber chancen gab es genug.
bringt halt nichts, nach hinten zu schauen, was man hätte machen können
Möchte mich hier nochma zitieren.
Bei der ganzen Diskussion fände ich ein sankey der betroffenen Personen wirklich mal interessant:
Dachte in einem Forum geht’s uns Debattieren, my bad. Ich hab von meinen Eltern keine Finanzbildung mitbekommen, werde selbst versuchen es anders zu machen. Hauptsache man beschäftigt sich ab und zu mit dem Thema.
Ich denke so geht es den meisten.
Mein Vater hat als Ingenieure und leitender Entwickler in der Chemie Branche auch immer gutes Geld verdient aber angelegt haben sie nichts. War auch absolut nie Thema bei uns zu Hause. Dadurch das es bei uns auch nie an Geld gemangelt hat merke ich bei mir selbst, auch dadurch das ich direkt in in einen sehr gut bezahlten Job eingestiegen bin das mir der Bezug zum Geld teilweise echt was fehlt. Die knapp 350k die ich letztes Jahr mit Nvidia Aktien gemacht habe, von denen ich jetzt knapp 30k durch hebeln wieder verzockt habe
, war ja auch nur pures Glück und auf einen Ratschlag meines Onkels zurückzuführen.
Ich bin in meinem Freundeskreis der einzige der irgendwie investiert ist. Alle anderen, trotz hohen Bildungsgrad etc legen ihr Geld einfach nur stumpf aufs Tagesgeldkonto und das war es.
Bei mir isses spannenderweise gerade anders rum. Auch keine Finanzbildung bekommen, aber eher deswegen, weil nie was da war. Ich selbst war bis vor 3-4 Jahren auch noch verschuldet (Studienkredit). Daher bin ich es einfach nicht gewohnt viel Geld zu haben, häufig in den Urlaub zu fahren und andere Luxusgüter mir „einfach mal so“ zu kaufen. Führt bei mir dazu, dass ich meinen „alten“ Lebensstil nie wirklich komplett abgelegt habe. Ich fühl mich schon reich, wenn ich mittlerweile im Supermarkt nicht mehr darauf achte, was die Sachen kosten. Das war für mich persönlich schon ein Gamechanger. Klar gönnt man sich jetzt öfters mal was, was ich früher nicht gemacht hätte. Alles in allem bleibt bei mir trotzdem knapp 1/3 des Gehalts am Ende des Monats liegen (bzw. mittlerweile wird es investiert). Hab allerdings auch keine Immobilie und keine Kinder. Kann daher hier manche Leute (DINKs) schon verstehen, wenn sie sagen, dass sie nen fetten Betrag zur Seite legen können. Kommt eben immer auf den Lebensstandard und die Rahmenbedingungen an.
Kann ich bestätigen. Hatte damals sogar die ersten zwei Monatsmieten geschenkt bekommen. Chemnitz beste.
Was mich bei sowas halt immer stört das entscheidende Details einfach weggelassen werden. z.B. das man keine Mietkosten hat weil die Eltern einem ne Wohnung geschenkt haben usw.
Es wird gerne so getan das das alles immer selbst erarbeitet ist was halt in vielen Fällen nicht stimmt. Gerne lässt man bei nem Immobilienkauf auch einfach mal außen vor das Eltern oder Großeltern den Großteil des Geldes dafür beigesteuert haben und stellt es dann so dar als das man sich das Haus hart erarbeitet hat.
Wir hatten zwar nicht Nichts, aber viel Geld hatten wir auch nicht. Sparsame Camping-Urlaube und sonst keine großen Anschaffungen. War neben meinem Bruder der erste Akademiker in der Verwandtschaft und haben beide für 5,60€/h Pizzen ausgefahren neben dem Studium (zum Glück die meiste Zeit noch Zuhause schmarotzt :D).
Mittlerweile dagegen krasses Gehalt und mache mir zumindest im Alltag keine großen Gedanken über kleinere Käufe oder was eben Spaß macht.
Dafür wird ein guter Batzen investiert und gespart.
Aktuelle Aufteilung (kein Schwanzvergleich, bloße Transparenz)
Ist das euer gemeinsames Einkommen, oder deins?
Edit: Wäre für sowas nicht wirklich ein eigener Thread sinnvoll?
Mein Eigenes Einkommen.
Fast 7k netto krass… Was arbeitest du denn, wenn man fragen darf 
Korrekt, karlfjord ebenfalls.
Das wichtige in diesem Thread ist ja, dass hier zumindest alle begriffen haben, dass man individuell vorsorgen muss. Das ist schon mal sehr wichtig und sehr viel wert! Idealerweise realisiert man das mit 30 oder 40, nicht erst mit 60. Und noch besser mit 20. Denn Zeit ist in dem Fall tatsächlich Geld (bzw. Rendite).
Ich komme (für mich zum Glück) aus einer Familie, in der das Thema schon früh da war. Mein Vater war zwar „nur“ Lehrer (hört sich so an, als wäre das was schlechtes), hat aber schon immer investiert. Mein Großvater väterlicherseits hatte ebenfalls Aktien. Das Thema war immer da. Beides übrigens ihr lebenlang Sozialdemokraten, auch die können den Sinn von Aktienmärkten und der Partizipation am Erfolg von Unternehmen erkennen (ist nicht ernst gemeint, ich hab selbst früher SPD gewählt, mittlerweile Grün).
Die wichtigste Vorlesung in meinem Leben war Behavioral Finance im Master bei Prof. Weber (den man ggf. hier kennen könnte). Gar nicht unbedingt weil es so relevant war, die ganzen Biases kennenzulernen und zu verstehen, sondern weil ich ganz klar mit einer Erkenntnis aus dieser Vorlesung raus bin: Investiere in einen breiten Fonds mit minimalen Gebühren (also für mich sind das ETFs). So, das ist keine große Erkenntnis, und die kriegt man in jedem 5 Minuten Youtube Video dazu mit, aber das hatte sich so in mein Hirn eingebrannt… Völlig egal welche Erkenntnisse man sonst vermitteln könnte (in BWL sowieso eher wenige, aber nichts könnte wesentlicher für meine finanzielle Stellung als das sein).
Das ziehe ich seit ich angefangen habe zu arbeiten durch, also seit ich 24 bin. Jetzt bin ich 36.
Die Rechnung, die ich immer allen Zweiflern mitgebe bzw. den Leuten, die einfach nichts investieren, weil sie sich nicht mit dem Thema „beschäftigen“ wollen: stellt euch vor ihr investiert 10k. Dann nehmen wir eine Rendite von 7% an (die nicht unwahrscheinlich ist über die Zeit). Nach ca. 10 Jahren haben wir 20k, nach ca. 20 Jahren haben wir 40k, nach ca. 30 Jahren haben wir 80k, nach ca. 40 Jahren haben wir 160k. In 40 Jahren 16-fach rausgeholt.
Keine Ahnung warum ich das so reinschreibe jetzt hier. Jeder hats hier glaub ich realisiert, dass früh reinbuttern hilft. Ich wollt euch nochmal dazu ermutigen :) [please no hate wenn die Weltwirtschaft zusammenbricht]