Investieren und Anlegen

Gibt da nicht viele Alternativen, was den %-Anteil von USA angeht, den von Kommer (44,14 % US-Anteil), oder den Invesco MSCI World Equal Weight UCITS ETF Acc (37,38 % US-Anteil) ISIN wäre IE000OEF25S1

der Invesco hinkt jedoch hinterher und ist keine 2 Jahre alt

Sonst bleibt nur ein ETF auf Europe

ich habe seit ca. 2 jahren noch diesen im sparplan:

einfach um den US anteil zu reduzieren.

im endeffekt aber alles egal, wenn es knallt, knallt es auch in der EU

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ja, da du ja beim umschichten gewinne realisierst. alles was über den 1000 freibetrag ist müssen versteuert werden

Finanztip hat auch erst ETF in Europa bzw auf Europa vergleichen

Dachte ich mir, dachte vielleicht dass es bei Sparplänen irgendwie anders ist wenn man nur irgendwas bei der Bank umschreibt. Aber klar wenn du verkaufen musst ist klar

Wir müssen noch irgendwie 3 Jahre durchhalten, danach kommen hoffentlich bessere Tage was die US Regierung betrifft. Allerdings bin ich momentan noch entspannt, weil in den eigenen Reihen immer mehr Widerstand kommt.
Trump ist zwar ein Narzisst, aber auch er weiß dass er nicht einfach alles machen kann und irgendwo, so verkorkst seine Kompass ist, ist die Richtung schon nicht komplett falsch.

Die Gewichtung und Art und Weise der Umsetzungen sind halt eine Vollkatastrophe, sowie seine 70/80er Jahre Weltanschauung.

genua, meines wissen ist das kein umschreiben sondern verkauf und direkter neukauf

(zumindest war es bei mir bei der ING so)

Ich selbst habe einen MSCI World EX-USA ETF (ca. 15%), einen DAX ETF (ca. 10%) und eine etwas größere Position in LVMH (ca. 5% meines Portoflios), um meine US Exposure, die durch den FTSE All-World (ca. 65% US gesamt) und meine Google Aktien (ca. 22% meines Portfolios aktuell) zu verringern.

Aber um ehrlich zu sein: Ich selbst hab Spaß an Rebalancing, um noch die letzten Prozente Outperformance rauszukitzeln, aber wenn man jetzt nicht gerade ein siebenstelliges Portfolio hat, kann es einem auch völlig egal sein.

Wie irgendwer hier schon geschrieben hat, wenns in den USA crashed, crashed es auch woanders, durch die Gewichtung holt man vielleicht 5% Outperformance raus, wenn man auf einen unterbewerteten EU-Markt oder Schwellenmarkt wetten will, was für ein 10k Portfolio bzw. sagen wir mal ein Portfolio bis hin zu einem mittleren sechsstelligen Betrag halt auch absolut irrelevant ist.

Same, bin jetzt kein Fan vom Rebalancing etc. Daher nur der Kommer etf bei mir :D

Seid ihr von dem Kommer ETF stark überzeugt?
Lese dazu immer sehr stark abweichende Meinungen

Hat halt durch seinen Ansatz ne recht hohe TER von 0,45 % im Vergleich zu anderen, was dem Ansatz geschuldet ist. Dafür ist der US-Anteil niedrig und die Aktien sind auf 1 % capped.

Ist halt Multi-Faktor etc., aber er läuft gut & das Volumen ist gut gestiegen in der kurzen Zeit, wird auch im Sommer erst 3 Jahre alt im Vergleich zum Rest

Gewicht der größten 10 Positionen

von insgesamt 4.162 liegt bei 8,77%

Andere sind da bei ca. 22 %, wie der ACWI IMI z. B.

da es den ETF erst seit 3 Jahren gibt ist es wohl schwer hier großartig zu backtesten. Da der ETF ja weniger auf USA setzt als andere sollte man eigentlich meinen, dass man in 2026/2027 aufgrund etwas überhitzter US Märkte hier Outperformance sehen sollte. Denke daran muss sich der ETF kurzfristig messen lassen.

Hab mich damit noch nicht so beschäftigt aber Ziel scheint ja offensichtlich super langfristige Geldanlage zu sein, bei welcher man ein wenig Underperformance für eine geringe Sharp Ratio in Kauf nimmt.

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Habe den gleichen Index aus gleichen Gründen mit drin.

Aktuelle Aufteilung des (core) Sparplans:

Knapp 17% Europa
Knapp 55% world
Knapp 28% emerging markets

Zur weiteren Diversifizierung hab ich mittlerweile Gold (+Gold Producers ETF), Silber, Platin , Kupfer (alle als ETC)

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Alle Trump bla bla Verluste sind wieder eingeholt.
Politische Börsen haben kurze Beine.

hab zwar auch DAX nachgekauft, aber bin erst optimistisch, wenn die Indizes jetzt die nächste Woche und über den Zinsentscheid nächste Woche hinaus halten. Wenn wir nun trotz News wieder überrollen oder keine Trendfortsetzung sehen, könnte das auch etwas übler enden als es bisher war

Niederlande geht jetzt an die Anleger

die neue niederländische Regelung bezüglich der 36-%-Vorabbesteuerung

Es ist geplant, eine Kapitalzuwachssteuer einzuführen. Das bedeutet, dass nicht nur Zinsen und Dividenden, sondern auch nicht realisierte Kursgewinne (Buchgewinne) jährlich versteuert werden müssen, auf Crypto, Aktien usw. Die Einführung ist aktuell auf 2027/2028 verschoben worden. Bis dahin gilt eine Übergangsregelung.

Im neuen System soll der bisherige hohe Vermögensfreibetrag (ca. 57.000 € Kapital) voraussichtlich durch einen deutlich niedrigeren Einkommensfreibetrag („heffingvrij inkomen“) ersetzt werden (in den Vorschlägen steht ca. 1.250 € - 1.800 € pro Jahr an Gewinn, der steuerfrei ist).

Sehr schön. Gibt im Detail sicher Optimierungsbedarf hinsichtlich der Freigrenzen, an sich begrüße ich sowas aber.

hahahaha ich liebe solche Bilder.

Der Staat wird immer als ein Räuber dargestellt und die Beispielrechnungen haben ein Volumen (203k€/320k€) die wohl die wenigstens hier auf dem Konto haben/haben werden.

Aber ja! FICKT DEN STAAT

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Hab den Artikel nur kurz überflogen, aber was meinen die mit „Signalwirkung auch für Deutschland“? Wir haben doch bereits die Vorabpauschale auf ETFs? Klar, nicht in dieser Höhe, aber das Grundprinzip ist das gleiche.

@Fossi ja, es mag nicht jeder so viel Geld auf dem Konto haben (auch zukünftig), das ist richtig und hat neben dem Einkommen noch weitere Gründe. Die Zahlen verdeutlichen aber den Effekt ganz gut und es wird trotzdem einige Leute geben, die das ordentlich trifft.

Sollte die EZB die Zinsen wieder mal in 30 Jahren Richtung Minus senken, greift auch keine Vorabpauschale