Deutsche Politik

Genau das wird kommen. Er macht den Weg frei für die Erbschaftssteuer. und das auch völlig zurecht, einfach ein dieses leistungslose Vermögen ungerecht af ist. Im Herbst wird dann Spahn gefragt „Warum Steuerehöhung“ und er sagt „ich habe schon länger (ab Sommer) dafür plädiert und halte es für richtig.“

Die Erhöhung ist zwar absolut richtig und super lächerlich, dass sie noch nicht da ist, aber der Betrag wird auch jetzt nicht riesig sein. Gibt auch kein land das so dum ist und Lohn so hart versteuert gegenüber Vermögen kek

1 Like

wäre aber wichtig, die freigrenze dann auch zu erhöhen. die frage ist dazu, wie man z.b. das erben von gesellschaften versteuern möchte.

gehe aber trotzdem davon aus, dass diverse schlupflöcher gefunden werden und sich dann effektiv für die die es wirklcih betreffen sollte, nichts ändert.

das wird putin nur leider nicht interessieren

fällst du etwa darunter :confusednick:

Warum sind 400k nicht ausreichend als Freibetrag? Welcher Freibetrag wäre dir recht?

Außerdem gehe ich eher von einer Staffelung aus. Also alles jetzt bleibt wie es ist nur oben wird eben belastet. Aber ja, neben der Höhe wäre der Mechanismus viel Wichtiger. Jeden Müll in Stifutungen stecklen zu können oder GmbH’s gründen um Immobilien zu schützen ist einfach ultralächerlich.

nö, ich erbe nichts. wenn man aber bedenkt, dass ein einfamilienhaus 500k-1mio wert hat und eltern das einem kind vererben und man „das“ versteuern muss, sind das mmn. nicht die erben, die man angehen sollte.
dafür müssen viele dann schon nen kredit aufnehmen.

e/ ja darauf wollte ich hinaus. eine freundin erbt mit ihrem bruder ~50 immobilien, die halt in einer gesellschaft sind. sobald sie erbt, muss sie mit ihrer familie nie wieder „richtig“ arbeiten.
und da wird sicher auch noch einiges an vermögen dabei sein sowie eben elternhaus und co. - zeitgleich darf dann jemand, der im niedriglohnsektor arbeitet, einen kredit aufnehmen, um das elternhaus erben zu können so ca. - das passt für mich nicht zusammen.

da gibt es ja schon regelungen für.

Es geht doch erstmal darum die jetzt bereits geltende Erbschaftssteuer konsequent umzusetzen. Berechnungen zu folge, könnte das zu 40 Mrd. mehreinnahmen führen.
Im Vergleich zu den meisten anderen (westlichen) Ländern zahlt man in Deutschland sehr wenig Erbschaftssteuer.
In den USA zahlst du teilweise doppelt. Eine Bundessteuer und eine Ländersteuer.

muss man ja nicht, wenn man 10 Jahre drin wohnt. und wenn man es verkauft oder vermietet, kann man auch steuern zahlen.

1 Like

+++

Die armen Erben, die ein Haus erben „MÜSSEN“. Verstehe nicht wie man sich da so krampfhaft erwehren kann.

@sucukmitei geschenkt, aber dann sollte es doch nicht heißen „keiner erbst was“, leute die mehr erben, geben mehr ab. Und insbesondere bei Häusern ist das ziemlich easy. Das ist jetzt echtes geheimwissen, aber man kann die Immobilien nur schwer ins Ausland verlagern. Du kannst also gerade bei genau diesem Fall dagegen vorgehen, wenn du es umgesetzt haben willst.

naja, weil es grundsätzlich schon versteuertes vermögen ist. warum sollte man es doppelt besteuern?
finde also nicht, dass man es normalen arbeitnehmern noch schwerer machen muss, wenn es einen lichtblick gibt, der die finanzielle situation erleichtert. hier dann wieder abzuschöpfen.

Auch hier mal wieder ein Verweis auf die aktuelle LdN Folge, wo sie auch das Thema Erbschaftssteuer behandeln. Die Schlupflöcher sind zum Teil echt traurig.

das ist keine reale frage.

der wert eines unternehmens bemisst sich in den meisten fällen direkt aus jetzigen und zukünftigen gewinnen. ergo kann das schon per definition über einige jahre abgezahlt werden, da gewinne und steuerschuld direkt im zusammenhang stehen.

einzig bei vielleicht sehr hoch bewerteten startups, bei denen die gewinne sehr weit in der zukunft liegen, ist das nicht der fall. in dem fall hat die bewertung aber logischerweise auch sehr wenig mit der derzeitigen substanz zu tun und es können problemlos anteile verkauft werden. sonst wäre die bewertung ja nicht so hoch.

Der normale Arbeitnehmer erbt eine vermietete Immobilie von seinen Eltern. Wert: 1.000.000

Er zahlt ca 73k Steuer. Wow. Hat also netto 927k geerbt und bekommt noch die Miete.

Wenn sie selbstgenutzt war und der Arbeitnehmer sie auch bewohnt, zahlt er 0€ Steuer.

Du kümmerst dich mit deinen Ideen schon immer um die richtigen.

4 Like

was soll das überhaupt heißen?

ein haus in münchen, das vor 30 jahren 1 million gekostet hat und jetzt (inflationsbereinigt) das zehnfache wert ist und erwirtschaft - an welcher stelle wurde dieser 9 millionen wertzuwachs und die entsprechende zunahme an ertragskraft versteuert?

ist das eine ganz besondere unternehmerleistung, die man für ihre innovation befreien sollte, wenn das zehntausende oder hunderttausende fälle im land gibt?

6 Like

warum sollte ich einen wertzuwachs bei einem „nutzgegenstand“ versteuern? wurde damals ja nicht als spekulationsobjekt gekauft.

@anon67945801 ist halt nicht jeder politisch so weit links orientiert. ist halt meine meinung, musst du nicht teilen. welcher normalverdiener hat denn einfach mal so 73k herumliegen, um die mal kurz abzudrücken?

warum sollten wir irgendwas besteuern? warum soll ich mein gehalt besteuern?

warum ist der wertzuwachs des hauses besser als meine arbeit?


irgendwas müssen wir besteuern. und wir müssen uns alle zusammen einigen, was gerecht ist. was wir fördern wollen und was nicht.

1 Like

und in dem punkt gehen unsere meinungen eben auseinander. du würdest, den wertzuwachs versteuern - ich nicht.

wobei du den wertzuwachs ja quasi sogar besteuerst, wenn das ein haus jetzt 9mio wert ist, weil dafür eben erbschaftssteuer fällig wird (außer es wird umgangen - da kann man diskutieren, inwieweit man „schlupflöcher“ schließen kann/soll)

Du bekommst 1.000.000 Euro und musst dafür 73k bezahlen. Bei dir klingt das immer so, als ob der arme Normalverdiener damit in den Ruin getrieben wird. Er gewinnt damit aber 927k. Verkauf das Haus danach einfach? Oder vermiete es und dann hast du nach 4 Jahren das Geld auch wieder drin.

2 Like

ja, und an dieser stelle verstehe ich nicht, warum du den passiven wertzuwachs eines hauses, bzw. das erbe eines solchen hauses, ab gewissen grenzen, tendenziell weniger besteuern willst, als z.B. arbeit.

das ist wie gesagt alles komplett willkürlich, was wir besteuern. also muss man es begründen.


ok, 10 millionen war ein doofes beispiel, weil es genau die kategorie trifft, die tendenziell tatsächlich steuern zahlt. mach von mir aus 20 häuser und 200 millionen daraus. das argument bleibt gleich.

Aber dann verargumentier es wenigstens besser. Du kannst nicht ernsthaft sagen, dass der normale Arbeiter darunter leiden würde^^

5 Like

Dann ist es aber immer noch keine doppelte Versteuerung.
Oder in Deiner Welt ist jede Steuer eine doppelte, dreifache, etc. Steuer, weil das Geld ständig versteuert wird im Finanzkreislauf

1 Like

ziemlich viel Neid und Missgunst wieder hier auf linksmore unterwegs.