Deutsche Politik

Fleisch sollte halt auch ein Luxusprodukt sein und nicht selbstverständlich an jeder Ecke auf Döner, Burger oder Wurst zur Verfügung stehen. Damit könnte man auch endlich wieder bewussten Fleischkonsum fördern und die Leute auch dazu bringen, dass man nicht jeden Tag Fleisch essen sollte bzw. kann. Die Ärmeren würden darunter natürlich leiden, aber das sehe ich bei dem Punkt als Zweitranging an, weil vor allem in den ärmeren Gesellschaften häufig zu viel Fleisch oder sich auch so viel zu ungesund ernährt wird.

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10 cent aufs kilo machen die 1,99 Hack Packung nicht zum luxusprodukt

1,99 der war gut.
Manche hier wünschen sich echt das DE ein verbotsland wäre. Der Staat soll alles und jeden kontrollieren. Ich frage mich ob ihr keine macken habt?

Sorry, Öcdemir war 3,5 Jahre Landwirtschaftsminister. In der Zeit wurde keine Steuer auf Fleisch eingeführt. Da davon zu sprechen, dass Rainer dem „Kurs“ von Öcdemir eine Absage erteilt, ist eine sehr kreative Interpretation.

Es wird sich also also mit Rainer nichts ändern

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War geraten aber hab jetzt mal nachgeschaut: 2,99 für die 500g Packung beim Aldi. Gibt ja auch kleinere Packungen also sind die 1,99 nicht unrealistisch.

Bei der 2,99 Packung ist es dann 5 Cent.

„Ich bin ein großer Freund der sozialen Marktwirtschaft. Das bedeutet: Fleischpreise macht nicht der Minister, sondern der Markt“

Dh wir subventionieren Bauern künftig nicht mehr?

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OT ich weiß aber schick mal bitte den link wo man für 2,99€ 500g bekommt.

1 sek google

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Das ist die deutsche Kreativität, zu meinen, man trägt zur Klimawende durch die Anhebung des Fleischpreises bei.

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finde ich gar nicht.
Z.B. Grillen im Sommer. Damit würde man vielen Ärmeren eine weitere Möglichkeit nehmen an sozialen Events teilzunehmen oder diese durchzuführen, weil andere Freizeitangebote mit Kosten verbunden sind, die oft nicht getragen werden können.
Mit so einer Verteuerung treibt man nur noch mehr Menschen in die Hände populistischer Parteien, weil die genau das ausschlachten würden: „Fleisch nur noch ab 3k netto. Grünen beschneiden…“

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Wieso das? Grillen im Sommer kann man auch mit Gemüse und Co. Ist für mich immer die Art des Fleischkonsums sich schön zu reden und auf die „ärmere Gesellschaft“ dann zu schauen, auch wenn sie einem sonst egal ist. Ohne Fleisch wird man nicht automatisch von der Gesellschaft ausgeschlossen.

Man trägt dadurch halt schon zu einem Umdenken beim Fleischkonsum, weil selbst die Mitte überlegt, ob sie sich dann so oft Fleisch leisten möchte.

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Wir reden hier von 10 Cent pro kg. Du meinst wirklich, die ändern irgendwas am Denken? Wenn die 100g Salami nicht mehr 1,49€ kostet, sondern 1,50€? Oder das genannte 500g Hackfleisch vom Aldi 3,09€?

Wenn ich in der Mitte zum grillen 1 Steak und ein Würstchen kaufe, dann denke ich sicher nicht um, weil ich 4 Cent mehr bezahle.

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Und will man das? Man kann nicht immer nur mit Zusatzbelastungen arbeiten. Ich wünsche mir lagerübergreifend, dass deutsche Politiker nicht immer nur auf die stumpfste Art und Weise, am Wähler vorbei Politik zu machen versuchen. Man muss die Leute mitnehmen bei sowas.

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Stumpf die Fleischpreise künstlich zu erhöhen führt einfach zu Unmut und verändert 0,0 am Verhalten von wohlhabenden Leuten, außer denen, die jeden Euro umdrehen müssen.

Und die treibt man weiter Richtung der AfD, die das Narrative „Partei der Bürger“ weiter reiten.

Keine Ahnung, warum man da jetzt 'n großen Aufriss machen muss

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Aber gigantische subventionen in die Fleischindustrie sind wieder in Ordnung. Man müsste normalerweise mindestens das doppelte für Fleisch zahlen ohne solche astronomischen subventionen des Staates.

ABER DER MARKT BESTIMMT DEN PREIS! JA KLAR XD

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Was würde denn passieren, wenn die Subventionen wegfallen? Würde wirklich alles doppelt so teuer werden oder würden wir dann einfach mehr aus dem Ausland importieren, wo Fleisch und Wurst eh (deutlich) günstiger ist?

bautzen ist damit übrigens nicht allein:

spoiler

https://archive.ph/2tixZ

und auch hier sind afd und cdu dafür verantwortlich.

Das Geld wäre aus dem „Demokratie leben!“-Programm des Bundesfamilienministeriums gekommen, in dessen Rahmen die Stadt den Zuschlag für eine „Partnerschaft für Demokratie“ erhielt. 140.000 Euro wären damit einhergegangen – jährlich, über acht Jahre. Auch das Land hätte etwas dazugegeben, sodass der Region durch den Entschluss fast 1,2 Millionen Euro entgehen, auch das Geld für das Jugendforum.

lest euch den artikel durch, da bekommt man echt das kotzen, wenn man die „gründe“ der örtlichen cdu liest.

ein kleines beispiel:

Na ja, sagt der: „Der Verein Miteinander ist sehr weit links.“ Und: „Ich weiß nicht, ob sie sich neutral verhalten würden.“ So engagiere der Verein sich vor allem gegen Rechtsextremismus, weniger gegen Linksextremismus und Islamismus. Aber Neutralität, sagt Thomas Böder, sei doch wichtig, wenn es um staatliche Gelder gehe.

und es verdeutlich auch, wie schädlich die anfrage der CDU/CSU zum thema „politische neutralität“ war.

Wenn man so will, hat Thomas Böders Parteivorsitzender Friedrich Merz ihn in ein Dilemma gedrängt. Um dessen Linie zu folgen, hat Böder plötzlich an der Seite der AfD gegen Demokratieprojekte gestimmt.

Das hat man wo behauptet?

Es geht um das Modell die Preise zu erhöhen, ohne die Leute - mal wieder - richtig abzuholen.

Was bedeutet „richtig abholen“?

Die Ideen wurden doch hier oder in anderen Threads schon oft diskutiert. Meiner Meinung nach ist die beste Idee das Klimageld.
Alle Einnahmen aus Steuern und Abgaben, die aus Klimaschutzgründen eingeführt werden (egal ob co2 Steuer oder auch eine Fleischsteuer) werden anteilig an jeden gleichmäßig ausgezahlt.
Die Geringverdiener hätten dann mehr (!) Geld als heute zur Verfügung, trotz höherer Abgaben auf Fleisch oder Benzin.
Und die Besserverdiener, die mit SUV und Langstreckenflügen deutlich klimaschädlicher leben, würden mehr zahlen.

Und trotzdem gäbe es für jeden einen Anreiz, klimafreundlicher zu leben.

Das hat die Ampel leider auch versäumt einzuführen.

Nur die Steuern zu erhöhen ohne Rückführung ist eben kein „Abholen“ der Bevölkerung, dafür gibt es nie eine breite Zustimmung

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